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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

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Am Anfang war das Wort

Wir haben die­ses Evan­ge­lium im Ohr und im Her­zen. „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Die Bezeich­nung „Wort“ ist nicht auf die Sil­ben gemünzt, die aus unse­rem Munde kom­men, son­dern das Wort, von dem hier die Rede ist, ist unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus. Trotz­dem bleibt es merk­wür­dig, fast befremd­lich, daß man unse­ren Hei­land als das Wort bezeich­net. Wie kommt es zu die­ser Bezeich­nung? Man muß, um sie zu ver­ste­hen, auf den grie­chi­schen Text, in dem ja das Neue Tes­ta­ment geschrie­ben ist, zurück­ge­hen. Der grie­chi­sche Aus­druck für das deut­sche „Wort“ lau­tet logos. Es heißt also im grie­chi­schen Neuen Tes­ta­ment, das ich hier vor mir habe: „Am Anfang war der logos – en archä än ho logos, und der Logos war bei Gott – kai ho logos än pros theon – Und Gott war der Logos – kai theos än ho logos. Diese Bezeich­nung logos hat der Evan­ge­list Johan­nes nicht geschaf­fen; er hat sie vor­ge­fun­den und über­nom­men.

Das grie­chi­sche Volk und das Dias­por­a­ju­den­tum, also die Juden in Ägyp­ten, in Klein­asien und anderswo, waren mit dem Worte und mit der Sache des Logos ver­traut. Wenn der Grie­che logos hörte, dann dachte er an Hera­klit. Der Phi­lo­soph Hera­klit hat den Logos als ein Zwi­schen­we­sen zwi­schen Gott und der Welt gedacht. Der Logos ist die feu­rige Urver­nunft, die die Welt lei­tet und ord­net. Und die Juden dach­ten, wenn sie das Wort logos hör­ten, an Philo von Alex­an­drien, einen jüdi­schen Phi­lo­so­phen. Für ihn war logos das Mit­tel­we­sen zwi­schen dem abso­lu­ten, welt­über­le­ge­nen Gott und der Schöp­fung. In die­sem Mit­tel­we­sen sind die Ideen, nach denen die Welt geschaf­fen ist, ent­hal­ten. Also das Wort Logos, die Bezeich­nung Logos, hat Johan­nes nicht geschaf­fen. Er hat sie über­nom­men aus sei­ner Umwelt, aber er hat sie umge­prägt. Und das ist es, was wir fest­hal­ten und gegen Fäl­schun­gen ver­irr­ter Theo­lo­gen beken­nen müs­sen. Er hat nicht eine reli­gi­ons­ge­schicht­li­che Vor­stel­lung ein­fach sich ange­eig­net; er hat den Begriff genom­men, aber ihn mit einem neuen Inhalt gefüllt. Er hat die Hülse ergrif­fen, aber was er in sie hin­ein­gießt, das ist es, was total und radi­kal anders ist. Von die­sem Logos wer­den vier Aus­sa­gen gemacht, die wir uns in Kürze vor Augen füh­ren wol­len.

Die erste lau­tet: „Im Anfang war der Logos.“ Was ist das für ein Anfang? Damit ist gemeint der Uran­fang, die Ewig­keit Got­tes. Im Anfang, bevor etwas geschaf­fen wurde, war der Logos. Der Logos ist also nicht der Erster­schaf­fene, son­dern er ist der­je­nige, der vor der Schöp­fung exis­tierte, er ist prä­e­xis­tent. Er hat vor aller Zeit und vor aller Schöp­fung gelebt. Im Anfang war der Logos.

Die zweite Aus­sage lau­tet: „Der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos.“ Der Logos, von dem hier die Rede ist, ist Gott zuge­wandt. Er hat seine Hei­mat in der Nähe Got­tes, ja in Gott. Nicht bloß das. Diese Aus­sage wird noch über­bo­ten: Er war sel­ber Gott. Er war nicht bloß bei Gott, womit seine Selb­stän­dig­keit gegen­über Gott ange­ge­ben wird, son­dern er war sel­ber Gott. Der Logos war Gott.

Die dritte Aus­sage lau­tet: „Alles ist durch ihn gewor­den, und ohne ihn ist nichts gewor­den von dem, was gewor­den ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Men­schen; und das Licht scheint in der Fins­ter­nis, und die Fins­ter­nis hat es nicht begrif­fen.“ Der Logos ist der Schöp­fungs­trä­ger. Alles ist durch den Logos gewor­den. Er ist nicht ohn­mäch­tig, son­dern all­mäch­tig. Er hat die Welt geschaf­fen. Nichts ist ohne ihn gewor­den. Ohne Aus­nahme stammt alles von ihm. Und die­ser Logos ist Leben und Licht. Leben nicht in dem Sinne, daß er über­haupt leben­dig ist, son­dern daß er ewi­ges Leben, gött­li­ches Leben in sich trägt. Und Licht, das bedeu­tet Heil, Fülle, Freude, Glück, Gebor­gen­heit. In dem Logos ist nicht nur Licht, son­dern das Licht ist auch Heil, Freude, Glück, Segen. Die­ses Licht leuch­tet in der Fins­ter­nis. Die Fins­ter­nis, sind die in der Gott­ferne ver­dun­kel­ten Men­schen. Fins­ter­nis, das ist die Got­tes­ferne. Aber in diese Got­tes­ferne leuch­tet der Logos hin­ein, und er soll offen­bar die Fins­ter­nis erhel­len. Aber wie wir sehen, ist sein Schei­nen, ist sein Erleuch­ten nicht erwünscht. Die Fins­ter­nis hat ihn nicht begrif­fen! Sie will von ihm nichts wis­sen, von dem Logos. Sie will das Licht nicht auf­neh­men, son­dern sie flieht vor dem Licht, die Fins­ter­nis.
 
Wir alle, die wir an Christus Jesus glauben, werden nach den Worten der Schrift als ?lebendige Steine? bezeichnet: ?Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, die durch Christus Jesus geistige Opfer darbringt, um Gott zu gefallen? (1 Petr 2,5).
Am Anfang war das Wort

Wir haben die­ses Evan­ge­lium im Ohr und im Her­zen. „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Die Bezeich­nung „Wort“ ist nicht auf die Sil­ben gemünzt, die aus unse­rem Munde kom­men, son­dern das Wort, von dem hier die Rede ist, ist unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus. Trotz­dem bleibt es merk­wür­dig, fast befremd­lich, daß man unse­ren Hei­land als das Wort bezeich­net. Wie kommt es zu die­ser Bezeich­nung? Man muß, um sie zu ver­ste­hen, auf den grie­chi­schen Text, in dem ja das Neue Tes­ta­ment geschrie­ben ist, zurück­ge­hen. Der grie­chi­sche Aus­druck für das deut­sche „Wort“ lau­tet logos. Es heißt also im grie­chi­schen Neuen Tes­ta­ment, das ich hier vor mir habe: „Am Anfang war der logos – en archä än ho logos, und der Logos war bei Gott – kai ho logos än pros theon – Und Gott war der Logos – kai theos än ho logos. Diese Bezeich­nung logos hat der Evan­ge­list Johan­nes nicht geschaf­fen; er hat sie vor­ge­fun­den und über­nom­men.

Das grie­chi­sche Volk und das Dias­por­a­ju­den­tum, also die Juden in Ägyp­ten, in Klein­asien und anderswo, waren mit dem Worte und mit der Sache des Logos ver­traut. Wenn der Grie­che logos hörte, dann dachte er an Hera­klit. Der Phi­lo­soph Hera­klit hat den Logos als ein Zwi­schen­we­sen zwi­schen Gott und der Welt gedacht. Der Logos ist die feu­rige Urver­nunft, die die Welt lei­tet und ord­net. Und die Juden dach­ten, wenn sie das Wort logos hör­ten, an Philo von Alex­an­drien, einen jüdi­schen Phi­lo­so­phen. Für ihn war logos das Mit­tel­we­sen zwi­schen dem abso­lu­ten, welt­über­le­ge­nen Gott und der Schöp­fung. In die­sem Mit­tel­we­sen sind die Ideen, nach denen die Welt geschaf­fen ist, ent­hal­ten. Also das Wort Logos, die Bezeich­nung Logos, hat Johan­nes nicht geschaf­fen. Er hat sie über­nom­men aus sei­ner Umwelt, aber er hat sie umge­prägt. Und das ist es, was wir fest­hal­ten und gegen Fäl­schun­gen ver­irr­ter Theo­lo­gen beken­nen müs­sen. Er hat nicht eine reli­gi­ons­ge­schicht­li­che Vor­stel­lung ein­fach sich ange­eig­net; er hat den Begriff genom­men, aber ihn mit einem neuen Inhalt gefüllt. Er hat die Hülse ergrif­fen, aber was er in sie hin­ein­gießt, das ist es, was total und radi­kal anders ist. Von die­sem Logos wer­den vier Aus­sa­gen gemacht, die wir uns in Kürze vor Augen füh­ren wol­len.

Die erste lau­tet: „Im Anfang war der Logos.“ Was ist das für ein Anfang? Damit ist gemeint der Uran­fang, die Ewig­keit Got­tes. Im Anfang, bevor etwas geschaf­fen wurde, war der Logos. Der Logos ist also nicht der Erster­schaf­fene, son­dern er ist der­je­nige, der vor der Schöp­fung exis­tierte, er ist prä­e­xis­tent. Er hat vor aller Zeit und vor aller Schöp­fung gelebt. Im Anfang war der Logos.

Die zweite Aus­sage lau­tet: „Der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos.“ Der Logos, von dem hier die Rede ist, ist Gott zuge­wandt. Er hat seine Hei­mat in der Nähe Got­tes, ja in Gott. Nicht bloß das. Diese Aus­sage wird noch über­bo­ten: Er war sel­ber Gott. Er war nicht bloß bei Gott, womit seine Selb­stän­dig­keit gegen­über Gott ange­ge­ben wird, son­dern er war sel­ber Gott. Der Logos war Gott.

Die dritte Aus­sage lau­tet: „Alles ist durch ihn gewor­den, und ohne ihn ist nichts gewor­den von dem, was gewor­den ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Men­schen; und das Licht scheint in der Fins­ter­nis, und die Fins­ter­nis hat es nicht begrif­fen.“ Der Logos ist der Schöp­fungs­trä­ger. Alles ist durch den Logos gewor­den. Er ist nicht ohn­mäch­tig, son­dern all­mäch­tig. Er hat die Welt geschaf­fen. Nichts ist ohne ihn gewor­den. Ohne Aus­nahme stammt alles von ihm. Und die­ser Logos ist Leben und Licht. Leben nicht in dem Sinne, daß er über­haupt leben­dig ist, son­dern daß er ewi­ges Leben, gött­li­ches Leben in sich trägt. Und Licht, das bedeu­tet Heil, Fülle, Freude, Glück, Gebor­gen­heit. In dem Logos ist nicht nur Licht, son­dern das Licht ist auch Heil, Freude, Glück, Segen. Die­ses Licht leuch­tet in der Fins­ter­nis. Die Fins­ter­nis, sind die in der Gott­ferne ver­dun­kel­ten Men­schen. Fins­ter­nis, das ist die Got­tes­ferne. Aber in diese Got­tes­ferne leuch­tet der Logos hin­ein, und er soll offen­bar die Fins­ter­nis erhel­len. Aber wie wir sehen, ist sein Schei­nen, ist sein Erleuch­ten nicht erwünscht. Die Fins­ter­nis hat ihn nicht begrif­fen! Sie will von ihm nichts wis­sen, von dem Logos. Sie will das Licht nicht auf­neh­men, son­dern sie flieht vor dem Licht, die Fins­ter­nis.
  • Die Genug­tu­ung durch Jesus Chris­tus

    Die Genug­tu­ung durch Jesus Chris­tus

    Wir müs­sen wis­sen, wem wir getraut haben. Des­we­gen stel­len wir seit vie­len Sonn­ta­gen uner­müd­lich die Frage: Was dünkt euch von Jesus? Wir müs­sen wis­sen, wer Jesus ist, und wir müs­sen wis­sen, was wir von ihm zu erwar­ten haben. Wir hat­ten an den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen ihn als den Sie­ger über den Teu­fel, Tod, Sünde und Leid erkannt. Aber damit nicht genug. Er ist der Sie­ger übe ... mehr

  • Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen

    Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen

    Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen­schaft­lich nicht erklär­ba­rer Vor­gang, der Gott unmit­tel­bar zum Urhe­ber hat. Zum Leben Jesu gehö­ren nicht nur Worte, son­dern auch Taten. Jesus hat viele und große, ja uner­hörte Wun­der gewirkt. Das war das Ergeb­nis der Über­le­gun­gen, die wir an den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen ange­stellt haben. Die Geg­ner Jesu haben seine Wun­der nicht ... mehr

  • Zeug­nis für den Geist Got­tes

    Zeug­nis für den Geist Got­tes

    Die Erhö­hung des Herrn in Auf­er­ste­hung und Him­mel­fahrt zielt auf die Sen­dung des Hei­li­gen Geis­tes. An Pfings­ten wird erfüllt, was am Oster­tage begann. Der in den Him­mel auf­ge­nom­mene Jesus sen­det den Hei­li­gen Geist. Die Geist­sen­dung ist die Frucht der Erhö­hung, und die Him­mel­fahrt ist die Vor­aus­set­zung der Geist­sen­dung. In Chris­tus ist ja das Haupt des Alls ver­klärt w ... mehr

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„ich glaube, der Tod ist die Mitte zwischen zwei Leben.“ Zwischen dem armseligen irdischen Leben und dem seligen Leben bei Gott. Lasset uns hof­fen ..
In den Gräbern von Gerasa am See Genesareth hauste zur Zeit Jesu ein Besesse­ner. Er schrie und schlug sich selbst mit den Fäusten. Man legte ihm Ketten an, aber er zerriß die Ketten.

Als Jesus in seine Nähe kam, lief er auf ihn zu, warf sich vor ihm nieder und schrie mit lauter Stimme: „Jesus, was habe ich mit dir zu schaffen?“ Jesus heilte den Besesse­nen. Dieser ging hin und verkündete im Gebiet der Zehn Städte, was Jesus Großes an ihm getan hatte. Auch an uns, hat Gott Großes getan. Er hat uns in seine heilige Kirche geführt. Er hat uns von der Sünde errettet. Er hat uns vor schweren Krankheiten bewahrt. Er hat uns aus Lagen, die aussichtslos schienen, herausgerissen. Gehen wir hin und künden wir das Lob Gottes!
Der gerechte Gott

In der Ver­kün­di­gung der Kir­che nimmt eine Eigen­schaft Got­tes eine her­vor­ra­gende, eine über­ra­gende Stel­lung ein. Es ist die Liebe – mit Recht. Denn das Evan­ge­lium ist die frohe Bot­schaft von der Liebe und der Barm­her­zig­keit Got­tes. So beglü­ckend es sein mag, wenn der Apos­tel Johan­nes schreibt: „Gott ist die Liebe“, so muss doch diese Wirk­lich­keit im Zusam­men­hang mit ande­ren Eigen­schaf­ten Got­tes gese­hen wer­den. Denn die Liebe Got­tes ist sach­ge­recht, seins­ge­recht, d.h. sie voll­zieht sich in der Weise der Gerech­tig­keit. Gott ist in sich unend­lich gerecht. Diese Aus­sage besagt, dass Gott sei­nen eige­nen abso­lu­ten Wert sach­ge­recht wür­digt und bejaht.

Es tut das nicht, indem er sei­nen eige­nen Wert vor­fin­det, sich zum Bewusst­sein bringt, durch­schaut und eben­bür­tig schätzt, viel­mehr ist seine Voll­kom­men­heit und deren eben­bür­tige Schät­zung ein und die­selbe Wirk­lich­keit. Das per­so­nale gött­li­che Selbst, also Gott, exis­tiert als Gerech­tig­keit, inso­fern es als per­son­haf­ter, sich selbst mit unan­tast­ba­rer Fes­tig­keit und Kraft behaup­ten­der Wert exis­tiert. Gott hat keine Norm und kein Gesetz über sich. Er ist selbst Norm und Gesetz. Er ist Gesetz als Per­son.
 
„Wenn ihr nicht Zei­chen und Wun­der seht, so glau­bet ihr nicht.“ Mit die­sem Ver­weise ant­wor­tet der Herr auf die Bitte des könig­li­chen Beam­ten, nach Kapharnaum zu kom­men und sei­nen ster­bens­kran­ken Sohn zu hei­len.

Aber der Ver­weis gilt nicht nur dem Beam­ten; er gilt dem gan­zen Juden­volke. Jesus hatte allen Grund zum Tadel. Er hatte zahl­rei­che Wun­der gewirkt. Jedes sei­ner Wun­der war ein gül­ti­ger Beweis für seine mes­sia­ni­sche Sen­dung, ja für seine Gott­heit. Und doch steht er immer wie­der vor einer Mauer des Unglau­bens. Das Volk ver­traut wohl sei­ner Wun­der­kraft. Sie brin­gen ihm die Kran­ken; sie brin­gen ihm die von Dämo­nen Beses­se­nen. Er soll sie hei­len; er soll Tote erwe­cken. Und dann drängt sich die Menge an ihn heran, sen­sa­ti­ons­lüs­tern, begie­rig, ein Wun­der zu sehen. Aber wenig, sehr wenig haben die Wun­der Jesu ihren eigent­li­chen Zweck erreicht, näm­lich den star­ken Glau­ben an ihn und seine Sen­dung zu erwe­cken. Das zeigt sich in der Stunde der Pas­sion.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können
  • Bilder einer Pilgerreise

    Diese bilder können für private Zwecke kostenlos benutzt werden.

  • Kreuzweg

    Als Kreuzweg - Weg des Kreuzes, lateinisch via crucis; auch Prozessionsweg - bezeichnet man einen der Via Dolorosa - schmerzensreiche Straße - in Jerusalem, dem Leidensweg Jesu Christi nachgebildeten Wallfahrtsweg wie auch eine Andachtsübung der römisch-katholischen Kirche, bei der der Beter den einzelnen Stationen dieses Weges folgt.

  • Jesus der Schlüssel zum christentum

    Also ist Jesus für unsere Sünden gestorben? Sein Leben und sein Sterben und seine Auferstehung eröffnen uns ohne Kult und Berechnung eine an ihm selbst bewährte neue Wirklichkeit. Sie ist todüberwindend und lebenserfüllend. Er nannte sie Liebe und schloss aus ihr selbst Feinde nicht aus. In diesem Sinne ist der Kreuzestod Jesu ein Liebessymbol. Es eröffnet Freiheit, Bergungsräume und Anstöße zum Handeln, ohne uns zu Menschen zu degradieren, die keine Verantwortung haben.

  • Jerusalem die Heilige Stadt.

    Nach dem Zeugnis mehrerer spätantiker Schriftsteller des 4. Jahrhunderts wurden 325 im Gefolge eines Besuchs von Helena, der Mutter des Kaisers Konstantin, in Jerusalem die Stätten von Tod und Auferstehung Jesu Christi unter einem römischen Tempel der Venus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. aufgefunden. Dies führte zu einer Verbreitung von Kreuzreliquien und einem Wiederaufleben der Verehrung des Grabes, die durch den Bau des darüberliegenden Tempels hatte unterbunden werden sollen. Die Lokalisierung der Grabeskirche als Ort der Kreuzigung Jesu und einiger Ostererscheinungen gilt als durchaus berechtigt.[1][2] Für diese Annahme sprechen neben der langen Überlieferung und Tradition auch historische und archäologische Hinweise sowie die Tatsache, dass jenes Gebiet zur Zeit Jesu außerhalb der damaligen Stadtmauern, aber bereits zur Zeit Konstantins im Stadtgebiet lag. Wie mehrere Gräber und Grabnischen auf dem Gebiet der Kirche belegen (derzeit sind sieben weitere Gräber bekannt), gab es hier um die Zeitenwende tatsächlich Begräbnisse.

  • Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens

    Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. In diesem wundervollen Lied spiegelt sich die ganze Seele Mariens wider, ihre ganze Persönlichkeit. Wir können sagen, dass dieser Gesang ein Porträt, eine wahre Ikone Marias ist, in der wir sie so sehen können, wie sie ist. [In Castel Gandolfo, 15.8.05] Betrachtungen zu einzelnen Versen des Magnificat

  • Die Heilsbedeutung Mariens

    An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

  • Predigtreihe "Jesus Christus"

    Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

  • Jungfrau Maria - Gottesgebärerin

    Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

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Gebete der Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

O Herr,

du hast uns gesagt, dass unser Vater im Himmel für uns sorgen wird, so wie er für die Lilien auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel sorgt.
Du, der nicht einmal einen Platz hatte, wohin er sein müdes Haupt legen konnte, sei unser Lehrer. Lehre uns, auf Gottes Vorsehung zu vertrauen und hilf uns, unsere menschliche Habgier zu überwinden.

Habgier hat nie jemanden glücklich gemacht.

Gib uns die Kraft, uns dir ganz zu ergeben, damit wir ein Werkzeug sein können, deinen Willen zu erfüllen.

Segne den Gebrauch des Geldes in der Welt, damit die Hungernden gespeist, die Nackten gekleidet, die Armen beherbergt und die Kranken gepflegt werden können.

Und Herr, gib uns deinen Heiligen Geist, damit wir durch den Glauben, den du uns verleihst, klar erkennen, dass wir alle vor dir mehr gelten als jede schöne Lilie oder jede singende Lerche in der Luft.
Botschaften Gottes - Lebendiger Glaube durch Bibel und Traditionen. 2.000 Jahre Christentum hinterlassen ihre Spuren. Unzählige Bräuche und Riten machen den Glauben für Menschen auf der ganzen Welt lebendig. Im Mittelpunkt steht dabei das älteste und wohl meistgelesene Buch der Welt: Die Bibel. Auf über 1.360 hauchdünnen Seiten treffen wir Propheten und Heilige, Sünder und Satan, Engel und Weisen.

Sie erleben in der Hl. Schrift, die Entstehung der Welt und die Menschwerdung Gottes.
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)