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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Das Dop­pel­ge­bot der Got­tes- und Nächs­ten­liebe

Frage an Jesus: was musss ich tun, um das ewige Leben zu erlan­gen. Der Herr dreht die Frage um: „Was steht geschrie­ben im Gesetz? Wie lie­sest du?“ Die Frage „Was steht geschrie­ben im Gesetz?“ bezieht sich auf den Inhalt; die Frage „Wie lie­sest du?“ bezieht sich auf die Aus­deu­tung die­ses Inhalts. Der Geset­zes­leh­rer kennt natür­lich die Bücher des Alten Tes­ta­men­tes aus­wen­dig. Er kennt das Deu­te­ro­no­mium und er kennt das Buch Levi­ti­kus. Also zitiert er das Deu­te­ro­no­mium: „Du sollst den Herrn, dei­nen Gott, lie­ben aus dei­nem gan­zen Her­zen, aus dem tiefs­ten Grunde dei­ner Seele, aus der Quell­kraft dei­ner Natur, mit der letz­ten Dyna­mik dei­nes Den­kens.“ Und dann aus dem Buche Levi­ti­kus das Zweit­größte: „Du sollst dei­nen Nächs­ten lie­ben wie dich selbst.“ Der Herr nickt bedäch­tig und sagt: „Du hast recht geant­wor­tet: tu das, und du wirst leben. Es braucht nur die Aus­füh­rung, dann wirst du das ewige Leben gewin­nen.“ Womög­lich haben sich die Jün­ger dabei ange­sto­ßen, denn der Herr hatte ja den Geset­zes­leh­rer abge­fer­tigt.

Er will sich aber nun recht­fer­ti­gen und ver­folgt seine Frage wei­ter. „Das ist nicht das eigent­li­che Pro­blem“, sagt er, „son­dern ich möchte wis­sen, was die Schrift eigent­lich meint, wenn sie sagt: dei­nen Nächs­ten. Wer ist denn mein Nächs­ter? Auch die Skla­ven von Baby­lon? Auch die Ver­äch­ter des jüdi­schen Geset­zes? Die Zöll­ner? Auch die Sama­ri­ter, die Halb­hei­den in Sama­ria? Auch die Bar­ba­ren im Dun­keln? Sind das auch meine Nächs­ten?“ Er denkt an das, was er gelernt hat auf der Fakul­tät in Jeru­sa­lem. Da hat man den Stand­punkt ver­tre­ten: Der Nächste ist nur der Volks­ge­nosse und evtl. der im Volke lebende Fremd­ling. Aber dar­über hin­aus geht der Begriff des Nächs­ten nicht.

Da ant­wor­tet der Herr mit einer male­ri­schen und lieb­li­chen Geschichte. Wir brau­chen nicht anzu­neh­men, dass das, was der Herr erzählt, wirk­lich pas­siert ist, aber er hat es eben als Gleich­nis gut erfun­den. Er spricht davon, dass jemand den lan­gen Weg von Jeru­sa­lem nach Jeri­cho zurück­legt. Das ist tau­send Meter Höhen­un­ter­schied, denn Jeri­cho liegt ganz tief und Jeru­sa­lem ist erha­ben. Das sind 27 Kilo­me­ter und auf die­sem Wege wan­derte ein Jude und wurde hier das Opfer von Räu­bern. Das war eine güns­tige Gele­gen­heit für die Räu­ber, zuzu­schla­gen, denn auf dem Wege nach Jeru­sa­lem und natür­lich auch zurück da pil­ger­ten die Men­schen aus Ara­bien, die Börse gespickt voll.

Oder auch bei der Rück­kehr bela­den mit Sehens­wür­dig­kei­ten, mit Denk­wür­dig­kei­ten, mit Andenken. Und die Bedui­nen, die auf ihren Pfer­den durch die Steppe tra­ben, neh­men die Gele­gen­heit wahr. Sie plün­dern ihn aus, sie schla­gen ihn blu­tig, sie las­sen ihn halb­tot und aus­ge­zo­gen am Stra­ßen­rande lie­gen. Nun hebt sich der Vor­hang. Es kommt ein Pries­ter, der seine drei Monate Tem­pel­dienst hin­ter sich hat. Er kehrt vol­ler fro­her Erwar­tun­gen heim zu Frau und Kind; es geht um jede Minute. Er schaut sich nicht um, er hört das Wim­mern, aber er schrei­tet wei­ter. Fünf­zig Schritte hin­ter ihm folgt sein Assis­tent, der Levit, der die drei Monate mit ihm im Altar­dienst ver­bracht hat. Jetzt zieht es ihn heim­wärts; der Acker ruft, jede Sichel wird gebraucht. Er hat keine Zeit, sich umzu­schauen. Er hört das Stöh­nen und schrei­tet wei­ter. Dann wird es eine Weile still. Da kommt ein rei­sen­der Kauf­mann, aber kein Jude, son­dern einer aus Sama­ria. Sein Gehirn ist mit Zah­len ange­füllt, mit Rech­nun­gen; er ist Geschäfts­mann. Vom Rande der Straße her hört er ein lei­ses Jam­mern.

Er horcht auf, er schaut um: Da liegt einer. Das Blut rinnt in den Gra­ben, der heiße Atem steigt über die tro­ckene Lippe, der Kopf ist bleich, nach hin­ten gesun­ken wie das Haupt eines Ster­ben­den. Der Kauf­mann ver­gisst alles Kauf­män­ni­sche. Der Mensch in ihm begreift alles Mensch­li­che. Er packt seine Rei­se­apo­theke aus: Öl und Wein. Er wäscht die Wunde aus und ver­bin­det sie, und dann hebt er ihn, der unge­füge Mann, auf sein Last­tier. Er stützt ihn mit sei­nem Man­tel, er führt das Tier vor­sich­tig im zagen Schritt, bis er an die Her­berge kommt. Und dann führt er ihn in das Frem­den­zim­mer, er wacht bei ihm die ganze Nacht, er horcht auf den fie­bern­den Atem.

Er netzt die Zunge, aber er muss wei­ter; das Geschäft ruft. Und des­we­gen zieht er aus der Tasche zwei Den­are – das ist ein gan­zes Stück Geld – und gibt es dem Wirt: „Was du dar­über auf­wen­dest, werde ich dir geben, wenn ich zurück­komme.“ So erzählt der Herr diese wun­der­bare Geschichte. Er singt sie wie eine Melo­die über dem Staub der jüdi­schen Straße, über dem herz­lo­sen Staub, über der ego­is­ti­schen Welt. Der Herr schaut den Schrift­ge­lehr­ten an. „Wer von den dreien hat die Preis­frage gelöst, hat sie prak­tisch ent­schie­den nach dem Umfang des Begrif­fes: der Nächste?“ Die­ser kuscht sich bis zur tie­fen Erde, er ist geschla­gen und sagt nun wohl auch ergrif­fen: „Der nicht flüch­tete, der nicht aus­wich, der gehan­delt hat, der Barm­her­zig­keit tat.“ Und Jesus sagt: „Gehe hin und tue des­glei­chen.“ Beach­ten Sie den Unter­schied zwi­schen Frage und Ant­wort.

Der Schrift­ge­lehrte fragt: „Wen soll ich als Nächs­ten lie­ben?“ Jesus ant­wor­tet mit einer Frage: „Wer hat in die­ser Geschichte als Nächs­ter gehan­delt?“
Gott kann nicht totgeschwiegen werden - Die Geschichte, einschliesslich die unserer Zeit, zeigt, dass die Frage nach Gott niemals totgeschwiegen werden kann und dass Gleichgültigkeit gegenüber der religiösen Dimension der menschlichen Existenz letztlich den Menschen selbst herabwürdigt und betrügt.
Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?

Ja es gibt in der Kirche Skandale, tadelswerte und beschämende Vorkommnisse; kein Katholik kann das leugnen. Die Kirche hat sich immer dem Vorwurf und der Schande ausgesetzt, Mutter unwürdiger Söhne zu sein.

Sie hat gute Kinder, und weitaus mehr solche, die schlecht sind... Gott hätte eine Kirche gründen können, die rein ist; er hat jedoch vorhergesagt, dass das vom Feind gesäte Unkraut zusammen mit dem Weizen wachsen werde bis zur Ernte am Ende der Welt.

Er sagte, dass seine Kirche einem Fischernetz gleiche, in dem sich „Fische aller Art“ befinden, die aber erst am Abend sortiert werden (Mt 13,47f). Und er ging noch weiter und erklärte, dass es weitaus mehr Schlechte und Unvollkommene als Gute geben würde. „Viele sich gerufen“, so sagte er, „aber wenige auserwählt“ (Mt 22,14), und sein Apostel verkündet, dass es einen Rest gibt, der aus „Gnade erwählt ist“ (Röm 11,5).

Es gibt also in der Geschichte und im Leben der Katholiken unaufhörlich eine Menge Dinge, die dem Widerspruchsgeist in die Hände arbeitet... Wir lassen aber den Kopf nicht vor Scham sinken und verbergen unser Gesicht nicht in den Händen, sondern erheben Gesicht und Hände zu unserem Erlöser „Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn..., so schauen unsere Augen auf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig ist“ (Ps 123,2).

Wir wenden uns an dich, gerechter Richter, denn du schaust auf uns. Wir machen uns nichts aus Menschen, solange wir dich haben... solange du uns, wenn wir versammelt sind, gegenwärtig bist, und wir dein Zeugnis und deine Zustimmung in unseren Herzen tragen.


Sel. John Henry Newman
Habt keine Angst, euer Leben in der Kirche und mit der Kirche aufzubauen! Seid stolz auf die Liebe zu Petrus und zu der ihm anvertrauten Kirche. Lasst euch nicht von jenen täuschen, die Christus in Gegensatz zur Kirche bringen wollen! Es gibt nur einen einzigen Fels, auf den es sich lohnt, das Haus zu bauen. Dieser Fels ist Christus.
Jesus spricht, ich bin: " Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.."

Bedenken wir, dass diese Aussage keine Interpretation irgendeines Bibelwortes, sondern die klare Aussage Jesus über sich selbst ist! Deshalb ist es weder Überheblichkeit noch Arroganz oder Lieblosigkeit, sondern die Wahrheit! Es ist nun einmal eine Tatsache, dass es nicht immer mehrere Wege zu einem Ziel gibt. Bei einem Computer z.B. brauche ich nur einen einzigen Buchstaben beim Programmieren anders einzugeben und nichts tut sich! Bei wissenschaftlichen Experimenten ist es ebenso. Im übrigen, wenn es, wie es die drei genannten großen Weltreligionen voraussetzen, nur einen Gott gibt, warum sollte er dann mehrere Wege zu sich aufzeigen? Das wäre eine Methode, die alles nur verwirren und erschweren würde, wie wir es jetzt ja in der Praxis sehen und erleben.
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Jesus über die Einmaligkeit des menschlichen Lebens

Die Mensch­heit und der ganze Kos­mos eilen auf das für sie bestimmte Ziel zu, näm­lich das zweite Kom­men Jesu Christi in Herr­lich­keit. Inner­halb die­ser Bewe­gung voll­endet sich das Schick­sal des ein­zel­nen Men­schen. Er weiß, das Leben, das irdi­sche Leben hat ein Ende; es ist das ein unwi­der­ruf­li­ches Ende.

Das irdi­sche Leben ist ein­ma­lig und unwie­der­hol­bar, und es führt ent­we­der zur ewi­gen Voll­endung oder zur ewi­gen Zer­ris­sen­heit.
Der Zustand, in dem wir jetzt leben, ist der Zustand der Pil­ger­schaft; der Zustand, dem wir ent­ge­gen­ge­hen, ist der Zustand der Voll­endung – oder der ewi­gen Nicht­vol­lendung.

Daß der Tod das unwi­der­ruf­li­che Ende des irdi­schen Daseins ist, wird uns schon im Alten Tes­ta­ment mit aller Klar­heit berich­tet. Noch viel deut­li­cher redet das Neue Tes­ta­ment. In dem Gleich­nis vom rei­chen Pras­ser und vom armen Laza­rus schil­dert der Herr, daß das Schick­sal des Men­schen im Tode ein für alle­mal fest­ge­legt wird.

Der rei­che Mann, der sein Leben in Selbst­sucht und Selbst­herr­lich­keit ver­brachte, wird für alle Ewig­keit in der Hölle begra­ben, und der arme, der in Demut und Dürf­tig­keit lebte, wird im Schoße Abra­hams für alle Ewig­keit gebor­gen. Auch im Gleich­nis von den törich­ten und klu­gen Jung­frauen wird die Ein­ma­lig­keit des irdi­schen Lebens und die Unver­rück­bar­keit der letz­ten Ent­schei­dung deut­lich gemacht. Wer, wenn der Herr kommt, wachend, vor­be­rei­tet, gerüs­tet befun­den wird, dem gewährt der Herr Anteil an dem ewi­gen Hoch­zeits­mahl.

Wer dage­gen nicht berei­tet ist, wer schlum­mert und in irdi­schen Din­gen ver­fan­gen ist, der ver­liert die ewige Selig­keit. Über sei­nem Leben steht das furcht­bare Wort: „Zu spät!“
 
Ich glaube, das Zeug­nis des Apos­tels Pau­lus, daß Jesus ein Zei­chen ist, dem wider­spro­chen wird, erfah­ren wir jeden Tag, wenn wir die Zei­tung auf­schla­gen oder das Fern­seh­ge­rät ein­schal­ten.

Ableh­nung und Haß gegen Chris­tus und gegen alle, die in Wahr­heit zu ihm gehö­ren wol­len, sind das Kenn­zei­chen auch unse­rer Tage. Das Evan­ge­lium gibt den Grund vor. „Das wer­den sie euch tun, weil sie weder den Vater ken­nen noch mich.“ Es kommt eben alles dar­auf an, Gott und den von ihm Gesand­ten zu ken­nen, ihn als den zu ken­nen, wie er von Gott gewollt und wie er von Gott in die Welt gesandt ist.

Es kommt dar­auf an, sich nicht ein geschnitz­tes oder gedach­tes Bild von Gott und sei­nem Chris­tus zu machen, son­dern die Wirk­lich­keit Got­tes und Christi zur Kennt­nis zu neh­men.


Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video-Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.

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Gebete der Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

O Herr,

du hast uns gesagt, dass unser Vater im Himmel für uns sorgen wird, so wie er für die Lilien auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel sorgt.
Du, der nicht einmal einen Platz hatte, wohin er sein müdes Haupt legen konnte, sei unser Lehrer. Lehre uns, auf Gottes Vorsehung zu vertrauen und hilf uns, unsere menschliche Habgier zu überwinden.

Habgier hat nie jemanden glücklich gemacht.

Gib uns die Kraft, uns dir ganz zu ergeben, damit wir ein Werkzeug sein können, deinen Willen zu erfüllen.

Segne den Gebrauch des Geldes in der Welt, damit die Hungernden gespeist, die Nackten gekleidet, die Armen beherbergt und die Kranken gepflegt werden können.

Und Herr, gib uns deinen Heiligen Geist, damit wir durch den Glauben, den du uns verleihst, klar erkennen, dass wir alle vor dir mehr gelten als jede schöne Lilie oder jede singende Lerche in der Luft.
 
Ich-glaube.info möchte durch das Evangelium Tag für Tag und die Lebensgeschichten von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer und beruflicher Hintergründe zeigen, Christus lebt.

Trotz der unterschiedlichen Hintergründe haben wir eines gemeinsam: Einen Wendepunkt und eine neue Ausrichtung; die Erfahrung, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist, dieser hat unser Leben verändert.