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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Gott hat seine Boten zu den Men­schen gesandt, um ihnen sei­nen Wil­len zu ver­kün­den, um ihnen seine Wahr­heit auf­zu­de­cken. Zuerst waren es die Pro­phe­ten, eine lange Schar von Gott­ge­sand­ten.

Dann waren es die Apos­tel, und schließ­lich ist es die Kir­che, die Kir­che mit ihren Send­bo­ten, die täg­lich neu von Chris­tus her durch die beauf­trag­ten Apos­tel­nach­fol­ger gesandt wer­den. Es muss so sein, denn wenn es den Men­schen über­las­sen bliebe, sich aus der Hei­li­gen Schrift oder durch die Über­lie­fe­rung die Wahr­heit und den Wil­len Got­tes her­aus­zu­de­stil­lie­ren, dann würde die­ser Ver­such in einem Chaos enden. Es muss gepre­digt wer­den. und damit gepre­digt wird, muss gesandt wer­den, sonst neh­men sich die Men­schen keine Zeit dafür. Den­ken Sie daran, wel­ches Wis­sen von der Reli­gion wir hät­ten, wenn wir uns auf das ver­las­sen wür­den, was wir von unse­ren Eltern gehört haben oder was wir selbst aus der Bibel ent­nom­men haben.

Um die Fülle der Wahr­heit zu den Men­schen gelan­gen zu las­sen, hat Chris­tus eine Kir­che gegrün­det und ihr Auf­träge gege­ben: „Gehet hin in alle Völ­ker, leh­ret alle Völ­ker, leh­ret sie alles hal­ten, was ich euch gesagt habe!“ Er hat sie mit sei­ner Auto­ri­tät aus­ge­stat­tet: „Wer euch hört, hört mich.“ Und er hat ihr den Hei­li­gen Geist ver­hei­ßen, den Geist der Wahr­heit, dem alles an der Wahr­heit liegt und der für die Wahr­heit ein­tritt und der dafür sorgt, dass die Wahr­heit nicht unter­geht. Die­ser Hei­lige Geist wird bei der Kir­che blei­ben bis zum Ende der Zei­ten. Also in den treuen Hän­den der Kir­che ruht der Offen­ba­rungs­schatz, das geschrie­bene und das unge­schrie­bene Wort Got­tes. Sie hütet die­sen Schatz, und sie hat Ein­rich­tun­gen getrof­fen, um diese Behü­tung des Schat­zes auch sicher­zu­stel­len für alle Zei­ten. Ohne die Kir­che und ihre Bemü­hun­gen wäre das Evan­ge­lium längst ver­ges­sen oder zumin­dest nach dem Geschmack der Men­schen gemo­delt. Die Men­schen nei­gen dazu, sich Gott nach ihrem Bilde zu gestal­ten. Sie nei­gen dazu, sich die Moral zurecht­zu­ma­chen, die ihnen gefällt. Sie wol­len das tun, was ihnen Spaß macht, und das nen­nen sie ihre Moral. Dage­gen steht die Kir­che auf und kün­det den Wil­len Got­tes, gele­gen oder unge­le­gen.
"Haben Sie mich verfolgt, werden sie auch Euch verfolgen." Seit 2000 Jahren verläuft der Weg der Kirche zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes.
Der Glaube über­win­det die Welt

„Alles, was aus Gott gebo­ren ist, über­win­det die Welt; und das ist der Sieg, der die Welt über­win­det: unser Glaube.“ So haben wir es schon gehört – alles, was aus Gott gebo­ren ist, über­win­det die Welt; und das ist der Sieg, der die Welt über­win­det: unser Glaube. In die­sem Text ist vom Glau­ben, von der Welt und vom Sieg des Glau­bens über die Welt die Rede. Der Glaube wird in allen Schrif­ten des Neuen Tes­ta­men­tes immer wie­der behan­delt, ange­spro­chen und in sei­nen man­nig­fa­chen Aspek­ten auf­ge­zeigt. Sehr beliebt ist die Bestim­mung, die der Brief an die Hebräer über den Glau­ben gibt. Dort heißt es: „Der Glaube ist die Zuver­sicht auf das, was man erhofft, die Über­zeu­gung von Din­gen, die man nicht sieht.“ Ich wie­der­hole: Der Glaube ist die Zuver­sicht auf das, was man erhofft, die Über­zeu­gung von Din­gen, die man nicht sieht, also ein Ste­hen zu Gehoff­tem und ein Gewiss­sein von unsicht­ba­ren Din­gen.

Diese Defi­ni­tion soll nicht wis­sen­schaft­lich exakt und voll­stän­dig sein, son­dern dem Ver­fas­ser kommt es auf das Objekt des Glau­bens an: Gehoff­tes und unsicht­bare Dinge. Das Gehoffte umfasst die zukünf­ti­gen Heils­gü­ter, unsicht­bare Dinge ent­hält alles, was in den Kate­go­rien die­ser Welt nicht erfass­bar ist. Die im Hebrä­er­brief ver­streu­ten Äuße­run­gen über den Glau­ben leh­ren die über Heil und Unheil ent­hal­tene Zustim­mung zu dem geof­fen­bar­ten Inhalt und die Not­wen­dig­keit, die von Gott auf man­nig­fa­che Weise ver­kün­dig­ten Wahr­hei­ten fest­zu­hal­ten. Vom Glau­ben sagt nun der Apos­tel, dass er die Welt über­win­det. Nicht ein belie­bi­ger Glaube, son­dern der rechte, der wahre, der voll­stän­dige Glaube ist es, der die Welt über­win­det. Denn der Glaube im Chris­ten­tum hat einen prä­zi­sen Inhalt. Der christ­li­che Glaube ist Glaube an den drei­ei­ni­gen Gott.

Der eine Gott besitzt von Natur aus ein Wesen, eine Herr­lich­keit und eine Kraft. Der eine Gott ist die Drei­fal­tig­keit: der Vater, der Sohn und der Geist. Die eine Wesen­heit exis­tiert in drei Per­so­nen, die untrenn­bar sind in ihrem Sein und in ihrem Wir­ken. Der christ­li­che Glaube ist Glaube an Jesus Chris­tus, den ein­zig­ge­bo­re­nen Sohn Got­tes,
  • Predigt im Advent, müssen wir auf einen ..

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    <b>Der Weck­ruf der Advents­bot­schaft</b> Das Kir­chen­jahr weckt die Erin­ne­rung an das Leben, Lei­den, Ster­ben und Auf­er­ste­hen unse­res Hei­lan­des in uns auf. Aber es ist nicht nur eine Erin­ne­rung; das Kir­chen­jahr macht das Werk des Erlö­sers leben­dig. Das, was Chris­tus für uns gewirkt hat, muß uns ja appli­ziert wer­den, und das ist die Auf­gabe des rich­tig mit­er­leb­ten Kir­che ... mehr

  • Die Offenbarung Got­tes in Jesus Christus

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    Der Weg zu Gott führt auf zwei Bah­nen, näm­lich durch das natür­li­che Erken­nen und durch den Glau­ben. Es gibt eine dop­pelte Quelle und einen dop­pel­ten Gegen­stand, wenn wir von Gott und den gött­li­chen Din­gen spre­chen. Eine dop­pelte Quelle, näm­lich ein­mal das auf sich selbst gestellte Den­ken, die natür­li­che Ver­nunft, und der Glaube, der eine von Gott ver­mit­telte Erkennt­nis, ein ... mehr

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    Wir haben die­ses Evan­ge­lium im Ohr und im Her­zen. „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Die Bezeich­nung „Wort“ ist nicht auf die Sil­ben gemünzt, die aus unse­rem Munde kom­men, son­dern das Wort, von dem hier die Rede ist, ist unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus. Trotz­dem bleibt es merk­wür­dig, fast befremd­lich, daß man unse­ren Hei­land als das W ... mehr

  • Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens

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    Das Magnificat ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. Dieser großartige Gesang … beginnt mit dem Wort „Magnificat“: Meine Seele „macht den Herrn groß“, das heißt sie „preist die Größe des Herrn“. Maria möchte, dass der Herr in der Welt, in ihrem Leben groß ist, dass er unter ... mehr

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Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen ...
Unser Ziel ist die ewige selige Anschau­ung Got­tes. Dar­auf­hin sind wir unter­wegs. Alles, was Gott zu unse­rem Heile unter­nom­men hat, dient dazu, uns die­sem Ziele zuzu­füh­ren. Es ist ein­mal ein jun­ger Mann zu Jesus gekom­men, der Sehn­sucht nach die­sem Ziele hatte, und er fragte Jesus:

„Meis­ter, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlan­gen?“ Die Ant­wort lau­tete: „Halte die Gebote!“

Das also ist der Weg, der uns zum ewi­gen Leben führt, die Gebote zu beach­ten. Gott hat uns Weg­mar­ken an unse­ren Weg gestellt, die es zu beachten gilt. Das ist der Weg zum Leben: Halte die Gebote!
Die Fremd­heit Jesu in die­ser Welt

In die­ser Zeit ist es mein Anlie­gen, Ihnen den unver­stell­ten Blick auf Jesus Chris­tus, unse­ren Gott und Hei­land, frei­zu­ge­ben. Wir müs­sen wis­sen, wer der ist, der als Kind in der Krippe lag und dem die Engel hul­dig­ten, damit wir die rich­tige Bezie­hung zu ihm auf­bauen, also Ver­trauen und Liebe, Anbe­tung und Gehor­sam. Was die Zeit­ge­nos­sen Jesu an die­sem Men­schen erleb­ten, geht über alles hin­aus, was Geschichte und Erfah­rung sonst von einem Men­schen erzäh­len.

So hat man mit Recht gesagt: Die Gestalt Christi ist uner­find­lich. So red­lich hier das mensch­li­che Leben bestan­den und das mensch­li­che Schick­sal getra­gen wird, die Gestalt Christi bleibt rät­sel­haft, solange wir nicht sehen, aus wel­cher hin­ter­grün­di­gen Wirk­lich­keit sie her­aus­wächst. Alles, was die­ser Mensch ist und tut, hebt sich empor aus sei­ner Gott­wirk­lich­keit. Darin sind sich alle neu­tes­ta­ment­li­chen Schrift­stel­ler einig:

Der­je­nige, den sie bei sei­nen Pre­dig­ten hör­ten und auf sei­nen Wan­de­run­gen beglei­te­ten, mit dem sie zu Tische saßen, der geht über alles hin­aus, was Men­schen­maß und Maß der Welt ist. Er ist der ein­ge­bo­rene, dem himm­li­schen Vater wesens­glei­che Sohn Got­tes.
 
Glaube, Hoffnung und Liebe gegen die Verzweiflung

Gott kam in die Welt, um uns zu retten. "Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben."

Gott kennt Schmerz und Leid, die uns in dieser Welt begegnen. Jesus hat sein sicheres Zuhause verlassen und sich als Mensch in die Welt, in der wir leben, begeben. Jesus kannte Müdigkeit, Hunger und Durst, erlitt Anschuldigungen und erlebte Verachtung von Verwandten und Freunden.

Aber Jesus erlitt weit mehr als die täglichen Schwierigkeiten. Er, der Sohn Gottes, nahm bereitwillig all unsere Sünde auf sich und bezahlte unsere Todesstrafe. "Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte." Er erlitt Folter und den grausamen Tod an einem Kreuz, damit wir Vergebung erfahren können.
 



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Die Hirtenkinder von Fatima ...

Der Glaube führt den Christen zu Gott, zur heiligsten Jungfrau Maria und zu den Heiligen. Der Glaube gibt ihm Antwort auf die Fragen über das irdische und das ewige Leben. Es ist auch der Glaube, der ihn zur Zuflucht zu Gott und zu den Heiligen, unseren mächtigen Fürsprechern in großen Schwierigkeiten, besonders bei Krankheiten, in denen die menschliche Wissenschaft sich nicht zu helfen weiß, bewegt.

Wer wenig glaubt, sollte an erster Stelle im Gebet Hilfe suchen, daß Gott ihm einen stärkeren, lebendigeren Glauben schenkt.

Der Christ wird bewegt durch die Nächstenliebe und möchte auch anderen mit seinem Gebet helfen. Er bittet Gott um Hilfe und um Kraft, sein Kreuz zu tragen in der Nachfolge Jesu und alles für seine eigene und die Erlösung der anderen aufzuopfern. Die Hirtenkinder von Fatima wußten um diese Wahrheit und haben vielen Sündern und Kranken mit Gebet und Opfern geholfen.
 
Lebendiger Glaube macht dankbar und frei .. Jesus Christus ist gekommen, zu suchen und zu erretten was verloren ist. Lukas 19,10

Fragen über Fragen ...

Wir alle stellen sie immer wieder neu: Worum geht es eigentlich im Leben? Gibt es nur das, was man sieht? Warum fasziniert Jesus so viele Menschen? Wie kommen wir klar mit Niederlagen und Versagen?

Gibt es Grund zur Hoffnung, dass unsere Welt besser und gerechter wird? Wo finde ich gute Vorbilder?