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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Der Priester im 21. Jahrhundert? Da die Eucharistie Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens insgesamt ist, muss auch der priesterliche Dienst vor allem von der Eucharistie her begriffen werden. Christus, der wahre Priester, hat durch sein Kreuzesopfer die Erlösung ein für allemal bewirkt, so dass dem nichts hinzugefügt werden kann.

Dieses Opfer ist aber offen dafür, dass die Gläubigen darin eingehen, daran mitwirken und letztlich sich selbst als lebendiges und heiliges Opfer" Gott darbringen

Frage: Ist dies auch im 21 Jahrhundert noch gültig? Die Antwort lautet JA.

Tut dies zu meinem Gedächtnis!

Der mensch­ge­wor­dene Got­tes­sohn

Das Wesen des Chris­ten­tums ist Jesus Chris­tus. Aber diese Fest­stel­lung for­dert eine andere her­aus: Ja, was ist denn das Wesen von Jesus Chris­tus? Das Wesen Christi umspannt in einem gro­ßen Bogen Gött­li­ches und Mensch­li­ches. Er ist wahr­haf­tig der Gott­mensch. Das Gött­li­che wurde nicht in das Mensch­li­che und das Mensch­li­che nicht in das Gött­li­che ver­wan­delt. Viel­mehr ist der Got­tes­sohn, die zweite Per­son in Gott, so in die mensch­li­che Natur ein­ge­gan­gen, dass er in ihr exis­tiert und dass sie in der Kraft des Soh­nes Got­tes exis­tiert. In der Men­schwer­dung wurde die Daseins­kraft des LOGOS (der zwei­ten Per­son in Gott) die Daseins­kraft der mensch­li­chen Natur. Sie hat kein eige­nes Dasein mehr, son­dern sie exis­tiert in der Kraft des LOGOS. Der LOGOS eig­nete sich eine mensch­li­che Natur mit einer sol­chen Mäch­tig­keit an, dass er ihr Selbst wurde. Er ist das Ich der mensch­li­chen Natur. Er voll­zieht das Leben der mensch­li­chen Natur. Die Geschichte und das Schick­sal der mensch­li­chen Natur wird von dem LOGOS bestimmt und ertra­gen. Wir haben hier einen ganz wesent­li­chen Gegen­stand unse­res Glau­bens vor uns. Denn im Pro­tes­tan­tis­mus, in der libe­ra­len – sagen wir bes­ser –, in der ungläu­bi­gen Theo­lo­gie wird die Ver­bin­dung Jesu mit dem mensch­li­chen Wesen als blo­ßes Erleb­nis bezeich­net, ein ein­zig­ar­ti­ges Got­te­s­er­leb­nis Christi; er hatte eine beson­ders starke Got­tes­emp­fin­dung. Wir sehen, dass hier ein fun­da­men­ta­ler Irr­tum vor­liegt. Hier wird in die Psy­cho­lo­gie ver­legt, was aus dem Sein stammt. Die seins­hafte Eini­gung ist das Ent­schei­dende in der gott­men­sch­li­chen Wirk­lich­keit Christi. In Chris­tus ist eine gött­li­che Per­son, näm­lich die Per­son des gött­li­chen Wor­tes, und in ihm sind zwei Natu­ren: eine gött­li­che und eine mensch­li­che.

Sie kön­nen fra­gen: Ja, was ist denn eine Natur? Natur ist das, was einem bestimm­ten Ding seine innerste Bestimmt­heit, seine Wesen­heit, sein Sosein gibt. Also was den Men­schen zum Men­schen macht, was das Tier zum Tier macht, das ist die Natur. Natur ist die Wur­zel der leib­lich-see­li­schen Kräfte, mit denen wir die Tätig­keit voll­zie­hen, mit denen wir hören, sehen, spre­chen, reden, wol­len. Die Natur wird nun beses­sen von der Per­son. Die Per­son ist es, die durch die Natur tätig wird. Die Per­son ist das Ich, das ver­ant­wort­lich ist für das, was geschieht. Die Natur steht in der Ver­fü­gungs­ge­walt, in der Bot­mä­ßig­keit des Ich. Sie ist das Eigen­tum des Ich, der Besitz­stand des Ich. Das Ich ist der Inha­ber der Natur; das ist die Per­son.

Die Men­schwer­dung des LOGOS bedeu­tet, dass eine bestimmte mensch­li­che Natur so mit dem LOGOS geeint und zur Seins­ge­mein­schaft ver­bun­den wor­den ist, dass sie nicht mehr einen mensch­li­chen Selbst­stand in sich selbst hat, son­dern dass sie nur noch Selbst­stand in der gött­li­chen Per­son hat. Sie ist nicht mehr der Besitz eines mensch­li­chen Ich, son­dern des Ich des gött­li­chen LOGOS. Nicht mehr ein mensch­li­ches Ich redet, han­delt, denkt, will mit den Kräf­ten der mensch­li­chen Natur, son­dern das Ich des Got­tes­soh­nes. Das ist das Geheim­nis der hyposta­ti­schen Union, wie wir diese Ver­bin­dung bezeich­nen. Bei die­ser Sach­lage darf und muss man die Hand­lun­gen der mensch­li­chen Natur vom gött­li­chen LOGOS aus­sa­gen. Er ist der in der mensch­li­chen Natur (und in der gött­li­chen Natur selbst­ver­ständ­lich ebenso) Tätige.
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Ich-glaube.info möchte durch das Evangelium Tag für Tag und die Lebensgeschichten von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer und beruflicher Hintergründe zeigen, Christus lebt.
Trotz der unterschiedlichen Hintergründe haben wir eines gemeinsam:

Einen Wendepunkt und eine neue Ausrichtung; die Erfahrung, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist, dieser hat unser Leben verändert.
Der Priester im 21. Jahrhundert? Da die Eucharistie Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens insgesamt ist, muss auch der priesterliche Dienst vor allem von der Eucharistie her begriffen werden. Christus, der wahre Priester, hat durch sein Kreuzesopfer die Erlösung ein für allemal bewirkt, so dass dem nichts hinzugefügt werden kann.

Dieses Opfer ist aber offen dafür, dass die Gläubigen darin eingehen, daran mitwirken und letztlich sich selbst als lebendiges und heiliges Opfer" Gott darbringen

Frage: Ist dies auch im 21 Jahrhundert noch gültig? Die Antwort lautet JA.
Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! Denn mächtig waltet über uns seine Huld, die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. Halleluja!
Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?

Ja es gibt in der Kirche Skandale, tadelswerte und beschämende Vorkommnisse; kein Katholik kann das leugnen. Die Kirche hat sich immer dem Vorwurf und der Schande ausgesetzt, Mutter unwürdiger Söhne zu sein.

Sie hat gute Kinder, und weitaus mehr solche, die schlecht sind... Gott hätte eine Kirche gründen können, die rein ist; er hat jedoch vorhergesagt, dass das vom Feind gesäte Unkraut zusammen mit dem Weizen wachsen werde bis zur Ernte am Ende der Welt.

Er sagte, dass seine Kirche einem Fischernetz gleiche, in dem sich „Fische aller Art“ befinden, die aber erst am Abend sortiert werden (Mt 13,47f). Und er ging noch weiter und erklärte, dass es weitaus mehr Schlechte und Unvollkommene als Gute geben würde. „Viele sich gerufen“, so sagte er, „aber wenige auserwählt“ (Mt 22,14), und sein Apostel verkündet, dass es einen Rest gibt, der aus „Gnade erwählt ist“ (Röm 11,5).

Es gibt also in der Geschichte und im Leben der Katholiken unaufhörlich eine Menge Dinge, die dem Widerspruchsgeist in die Hände arbeitet... Wir lassen aber den Kopf nicht vor Scham sinken und verbergen unser Gesicht nicht in den Händen, sondern erheben Gesicht und Hände zu unserem Erlöser „Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn..., so schauen unsere Augen auf den Herrn, unseren Gott, bis er uns gnädig ist“ (Ps 123,2).

Wir wenden uns an dich, gerechter Richter, denn du schaust auf uns. Wir machen uns nichts aus Menschen, solange wir dich haben... solange du uns, wenn wir versammelt sind, gegenwärtig bist, und wir dein Zeugnis und deine Zustimmung in unseren Herzen tragen.


Sel. John Henry Newman
 



Denken wir darüber nach ...

Zum Geheim­nis der gött­li­chen Drei­fal­tig­keit, wer die Drei­fal­tig­keit auf­gibt, ver­läßt den Boden des katho­li­schen Glau­bens, ver­läßt die Gemein­schaft der Kir­che.

Und Gott sei es gedankt, unsere kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten haben gegen diese zer­set­zen­den Auf­stel­lun­gen Stel­lung genom­men. Sie haben es nicht gedul­det wie der Pro­tes­tan­tis­mus, son­dern sie haben sie abge­wie­sen und ohne Zögern und ohne Abstri­che den drei­fal­ti­gen Gott ver­tei­digt.
 
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)
Der Priester im 21. Jahrhundert? Da die Eucharistie Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens insgesamt ist, muss auch der priesterliche Dienst vor allem von der Eucharistie her begriffen werden. Christus, der wahre Priester, hat durch sein Kreuzesopfer die Erlösung ein für allemal bewirkt, so dass dem nichts hinzugefügt werden kann.

Dieses Opfer ist aber offen dafür, dass die Gläubigen darin eingehen, daran mitwirken und letztlich sich selbst als lebendiges und heiliges Opfer" Gott darbringen

Frage: Ist dies auch im 21 Jahrhundert noch gültig? Die Antwort lautet JA.