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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
Ich glaube, das Zeug­nis des Apos­tels Pau­lus, daß Jesus ein Zei­chen ist, dem wider­spro­chen wird, erfah­ren wir jeden Tag, wenn wir die Zei­tung auf­schla­gen oder das Fern­seh­ge­rät ein­schal­ten.

Ableh­nung und Haß gegen Chris­tus und gegen alle, die in Wahr­heit zu ihm gehö­ren wol­len, sind das Kenn­zei­chen auch unse­rer Tage. Das Evan­ge­lium gibt den Grund vor. „Das wer­den sie euch tun, weil sie weder den Vater ken­nen noch mich.“ Es kommt eben alles dar­auf an, Gott und den von ihm Gesand­ten zu ken­nen, ihn als den zu ken­nen, wie er von Gott gewollt und wie er von Gott in die Welt gesandt ist.

Es kommt dar­auf an, sich nicht ein geschnitz­tes oder gedach­tes Bild von Gott und sei­nem Chris­tus zu machen, son­dern die Wirk­lich­keit Got­tes und Christi zur Kennt­nis zu neh­men.


Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video-Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.

Diese Homepage " ich-glaube.info " ist für Jugendliche & Erwachsene geeignet, die ihre Kenntnisse über die katholische Kirche, ihren eigenen Glauben auffrischen möchten.

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten.

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten. Die Abstände zwischen den Hiobsbotschaften werden kürzer. Die globale Finanzkrise und die Energieknappheit reißen Handel, Arbeitsmarkt und Preise mit; neue Seuchen verbreiten sich in Windeseile; die Umwelt ist weltweit bedroht.

Die Krise macht keinen Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen wir sitzen mit im Boot dieser Welt.

Noch hofft unsere Welt auf das Yes, we can! , auf die gemeinsame Anstrengung aller, obwohl mancher das nicht mehr glauben mag. Immer deutlicher treten die Grenzen des menschlich Machbaren zutage.

Noch gilt Gottes Heilsangebot allen Menschen, auch wenn sie durch eigene Schuld in Not gerieten. Noch ist es nicht zu spät zur Umkehr.

Auch wenn der Mensch diese Erde in seinem Größenwahn fast vernichtet: Gott überlässt seine geliebte Menschheit nicht der Auslöschung.

Glaube, Hoffnung und Liebe gegen die Verzweiflung..

Das glatte Gegenteil der Hoffnung ist die Verzweiflung. Wer ein bisschen Lebenserfahrung hat, weiß das. Da müht sich jemand voller Hoffnung auf ein Ziel. Er legt alles hinein, was er hat, in freudiger Erwartung.

Mit der Zeit zeigt sich aber, dass das Mühen vergeblich war, dass die versprochenen Hilfen irgendwie ausbleiben und wie alles den Bach herunter geht.

Es hat keinen Sinn mehr , sagt die Stimme der Verzweiflung.

Ein anderer verliert alles, was ihm wichtig wurde, um überhaupt leben zu können. Auch das ist nicht selten der Beginn der Verzweiflung. Verzweiflung bedeutet Hoffnungslosigkeit.

Mit der christlichen Tugend der Hoffnung ist es etwas anderes. Die starke Tugend der Hoffnung setzt sich über die Niederlagen im Leben hinweg und sagt: Am Ende wird alles gut mit mir ausgehen, weil Gott treu in der Niederlage zu mir hält.


Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! Denn mächtig waltet über uns seine Huld, die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. Halleluja! Psalm 117(116),1.2.
 
der unsichtbare Gott, der aus Maria in Jesus sichtbar geworden ist, läßt die Liebe Seines Herzens in den Sakramenten der Kirche, besonders in der heiligsten Eucharistie gegenwärtig und wirksam werden.
  • Der Grund unse­rer Oster­freude

    Der Grund unse­rer Oster­freude

    Wir spre­chen von der Oster­freude, und diese Oster­freude drückt sich aus in den vie­len Rufen des Alle­luja, mit denen das Oster­fest reich bestückt ist. Wel­ches ist denn der Grund für die Oster­freude? Warum freuen wir uns an Ostern? Es sind zwei Gründe, die diese Freude her­vor­trei­ben. Der erste betrifft Chris­tus, der zweite geht uns an. Wir freuen uns ers­tens, weil Chris­tus den Sieg err ... mehr

  • Die Osterkunde aus dem leeren Grab

    Die Osterkunde aus dem leeren Grab

    Das war ein gewal­ti­ger Umschwung in den letz­ten Tagen, von den Trau­er­met­ten ange­fan­gen bis zur Auf­er­ste­hung des Herrn. Es ist, als ob es ein Traum gewe­sen wäre. Ges­tern noch der Gott­mensch, hin­ge­mor­det in Schmach und Schande, die Sonne der Mensch­heit unter­ge­gan­gen, das Licht erlo­schen, Nacht über der schuld­be­la­de­nen Erde. mehr

  • Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens

    Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens

    Nichts ist so gefähr­lich wie Unsi­cher­heit im Glau­ben; denn der Glaube ist das Fun­da­ment unse­res Lebens. Wenn das Fun­da­ment schwankt, dann wankt das ganze Leben. Wir sind des­we­gen seit gerau­mer Zeit bemüht, unse­ren Glau­ben an Jesus Chris­tus als den wahr­haf­ti­gen Sohn Got­tes, als den gott­ge­sand­ten Erlö­ser zu begrün­den. Wir haben auf seine Per­sön­lich­keit hin­ge­wie­sen; wir ... mehr

  • Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    „Chris­tus hat uns vom Flu­che des Geset­zes erlöst, da er für uns zum Fluch gewor­den ist.“ Das sind gewal­tige Worte. Er ist für uns zum Fluch gewor­den. Den Fluch, den die Men­schen ver­dient hat­ten durch ihre Schuld, hat er auf sich genom­men und ans Kreu­zes­holz getra­gen. Im Ster­ben Christi han­delte Gott bis zur äußers­ten Auf­nah­me­fä­hig­keit des Geschöp­fes als der Herr, der über das ... mehr

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der unsichtbare Gott, der aus Maria in Jesus sichtbar geworden ist, läßt die Liebe Seines Herzens in den Sakramenten der Kirche, besonders in der heiligsten Eucharistie gegenwärtig und wirksam werden.
Die christ­li­che Reli­gion ist die Ein­heit von Glaube und Sit­ten­ge­setz.

In der christ­li­chen Reli­gion wer­den nicht nur Gott und gött­li­che Dinge geglaubt, son­dern auch gött­li­che Gebote gelehrt und mit Got­tes Kraft beob­ach­tet. Glaube und Sitt­lich­keit gehö­ren im Chris­ten­tum untrenn­bar zusam­men. Der Christ soll leben, was er glaubt. Das cha­rak­te­ris­ti­sche Zei­chen des Katho­li­ken soll sein, nicht daß er vom Glau­ben redet, son­dern daß er den Glau­ben lebt.
Der mensch­ge­wor­dene Got­tes­sohn

Das Wesen des Chris­ten­tums ist Jesus Chris­tus. Aber diese Fest­stel­lung for­dert eine andere her­aus: Ja, was ist denn das Wesen von Jesus Chris­tus? Das Wesen Christi umspannt in einem gro­ßen Bogen Gött­li­ches und Mensch­li­ches. Er ist wahr­haf­tig der Gott­mensch. Das Gött­li­che wurde nicht in das Mensch­li­che und das Mensch­li­che nicht in das Gött­li­che ver­wan­delt. Viel­mehr ist der Got­tes­sohn, die zweite Per­son in Gott, so in die mensch­li­che Natur ein­ge­gan­gen, dass er in ihr exis­tiert und dass sie in der Kraft des Soh­nes Got­tes exis­tiert. In der Men­schwer­dung wurde die Daseins­kraft des LOGOS (der zwei­ten Per­son in Gott) die Daseins­kraft der mensch­li­chen Natur. Sie hat kein eige­nes Dasein mehr, son­dern sie exis­tiert in der Kraft des LOGOS. Der LOGOS eig­nete sich eine mensch­li­che Natur mit einer sol­chen Mäch­tig­keit an, dass er ihr Selbst wurde. Er ist das Ich der mensch­li­chen Natur. Er voll­zieht das Leben der mensch­li­chen Natur. Die Geschichte und das Schick­sal der mensch­li­chen Natur wird von dem LOGOS bestimmt und ertra­gen. Wir haben hier einen ganz wesent­li­chen Gegen­stand unse­res Glau­bens vor uns. Denn im Pro­tes­tan­tis­mus, in der libe­ra­len – sagen wir bes­ser –, in der ungläu­bi­gen Theo­lo­gie wird die Ver­bin­dung Jesu mit dem mensch­li­chen Wesen als blo­ßes Erleb­nis bezeich­net, ein ein­zig­ar­ti­ges Got­te­s­er­leb­nis Christi; er hatte eine beson­ders starke Got­tes­emp­fin­dung. Wir sehen, dass hier ein fun­da­men­ta­ler Irr­tum vor­liegt. Hier wird in die Psy­cho­lo­gie ver­legt, was aus dem Sein stammt. Die seins­hafte Eini­gung ist das Ent­schei­dende in der gott­men­sch­li­chen Wirk­lich­keit Christi. In Chris­tus ist eine gött­li­che Per­son, näm­lich die Per­son des gött­li­chen Wor­tes, und in ihm sind zwei Natu­ren: eine gött­li­che und eine mensch­li­che.

Sie kön­nen fra­gen: Ja, was ist denn eine Natur? Natur ist das, was einem bestimm­ten Ding seine innerste Bestimmt­heit, seine Wesen­heit, sein Sosein gibt. Also was den Men­schen zum Men­schen macht, was das Tier zum Tier macht, das ist die Natur. Natur ist die Wur­zel der leib­lich-see­li­schen Kräfte, mit denen wir die Tätig­keit voll­zie­hen, mit denen wir hören, sehen, spre­chen, reden, wol­len. Die Natur wird nun beses­sen von der Per­son. Die Per­son ist es, die durch die Natur tätig wird. Die Per­son ist das Ich, das ver­ant­wort­lich ist für das, was geschieht. Die Natur steht in der Ver­fü­gungs­ge­walt, in der Bot­mä­ßig­keit des Ich. Sie ist das Eigen­tum des Ich, der Besitz­stand des Ich. Das Ich ist der Inha­ber der Natur; das ist die Per­son.

Die Men­schwer­dung des LOGOS bedeu­tet, dass eine bestimmte mensch­li­che Natur so mit dem LOGOS geeint und zur Seins­ge­mein­schaft ver­bun­den wor­den ist, dass sie nicht mehr einen mensch­li­chen Selbst­stand in sich selbst hat, son­dern dass sie nur noch Selbst­stand in der gött­li­chen Per­son hat. Sie ist nicht mehr der Besitz eines mensch­li­chen Ich, son­dern des Ich des gött­li­chen LOGOS. Nicht mehr ein mensch­li­ches Ich redet, han­delt, denkt, will mit den Kräf­ten der mensch­li­chen Natur, son­dern das Ich des Got­tes­soh­nes. Das ist das Geheim­nis der hyposta­ti­schen Union, wie wir diese Ver­bin­dung bezeich­nen. Bei die­ser Sach­lage darf und muss man die Hand­lun­gen der mensch­li­chen Natur vom gött­li­chen LOGOS aus­sa­gen. Er ist der in der mensch­li­chen Natur (und in der gött­li­chen Natur selbst­ver­ständ­lich ebenso) Tätige.
Du sollst nicht stehlen! Wenn wir an diese Aufforderung denken, meinen wir, dieses trifft für uns nicht zu, da dieses Thema für mich tabu ist. Aber diese Aufforderung hat einen gewissen Hintergrund, der auch oft immer wieder in der Bibel zu finden ist. So ist bei einer gewissen Selbstkontrolle festzustellen, dass wir auf einen gewissen Grundnenner stoßen: „kapitalistisch – sozialistisch“ So könnten wir in diesem Zusammenhang eventuell auf verschiedene Fragen stoßen: Woher nehme ich das Recht, zu sagen, das gehört mir? Wir denken nach über den Weg, auf den wir etwas erworben haben. Das geht auf das Konto der näheren Umstände, der Verhältnisse, der Bedingungen, die es mir ermöglichen. Eine ganze Reihe von Faktoren muss zusammenspielen, damit etwas mir gehören kann. Die Menschen der Bibel dachten in diesem Fall anders. Für sie gehörte die Erde dem Herrn, war Gott der Eigentümer des Landes. Sie hatten alles von Gott her, nicht von Menschen Gnaden. Sind wir nicht alle Schuldner, die alles anderen verdanken?
Ich glaube, das Zeug­nis des Apos­tels Pau­lus, daß Jesus ein Zei­chen ist, dem wider­spro­chen wird, erfah­ren wir jeden Tag, wenn wir die Zei­tung auf­schla­gen oder das Fern­seh­ge­rät ein­schal­ten.

Ableh­nung und Haß gegen Chris­tus und gegen alle, die in Wahr­heit zu ihm gehö­ren wol­len, sind das Kenn­zei­chen auch unse­rer Tage. Das Evan­ge­lium gibt den Grund vor. „Das wer­den sie euch tun, weil sie weder den Vater ken­nen noch mich.“ Es kommt eben alles dar­auf an, Gott und den von ihm Gesand­ten zu ken­nen, ihn als den zu ken­nen, wie er von Gott gewollt und wie er von Gott in die Welt gesandt ist.

Es kommt dar­auf an, sich nicht ein geschnitz­tes oder gedach­tes Bild von Gott und sei­nem Chris­tus zu machen, son­dern die Wirk­lich­keit Got­tes und Christi zur Kennt­nis zu neh­men.


Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video-Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.

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Denken wir darüber nach ...

Mutter Teresa von Kalkutta Wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass der Herr verreist ist, liegt es dann nicht daran, dass ich zu der einen oder der anderen Schwester auf Distanz gegangen bin?

Es gibt etwas, was uns sicher den Himmel gewinnen lässt: nämlich Gesten der Nächstenliebe und Freundlichkeit, an denen unser Leben reich war. Wir werden nie begreifen, was ein einfaches Lächeln Gutes tun kann. Wir erzählen den Menschen, wie groß, verständnisvoll und nachsichtig Gott ist: Sind wir dafür der lebende Beweis? Wird es den Menschen wirklich klar, dass diese Größe, dieses Verständnis und diese Nachsicht in uns lebendig sind?
  • Bilder einer Pilgerreise

    Diese bilder können für private Zwecke kostenlos benutzt werden.

  • Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens

    Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. In diesem wundervollen Lied spiegelt sich die ganze Seele Mariens wider, ihre ganze Persönlichkeit. Wir können sagen, dass dieser Gesang ein Porträt, eine wahre Ikone Marias ist, in der wir sie so sehen können, wie sie ist. [In Castel Gandolfo, 15.8.05] Betrachtungen zu einzelnen Versen des Magnificat

  • Die Heilsbedeutung Mariens

    An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

  • Die Sakramente

    Die christliche Taufe hat ihren Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes. "Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ...

  • Eucharistiefeier - Hl. Messe

    Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat - ein Geschenk für uns und für die ganze Welt. Das Brot, das ich geben werde, ist me...

  • Freiheit durch Glauben

    Was bedeutet „Christsein“ überhaupt? Es gibt die weitverbreitete Ansicht, dass ein Christ ein „Nachfolger Christi“ ist – also einer, der versucht so zu sein wie Christus. Das ist die Antwort, mit der ich hier arbeiten möchte.„So zu sein wie Christus“

  • Gebete und Heilige

    Der Glaube führt den Christen zu Gott, zur heiligsten Jungfrau Maria und zu den Heiligen. Der Glaube, gibt ihm Antwort auf die Fragen über das irdische und das ewige Leben. Es ist auch der Glaube...

  • Jerusalem die Heilige Stadt.

    Nach dem Zeugnis mehrerer spätantiker Schriftsteller des 4. Jahrhunderts wurden 325 im Gefolge eines Besuchs von Helena, der Mutter des Kaisers Konstantin, in Jerusalem die Stätten von Tod und Auferstehung Jesu Christi unter einem römischen Tempel der Venus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. aufgefunden. Dies führte zu einer Verbreitung von Kreuzreliquien und einem Wiederaufleben der Verehrung des Grabes, die durch den Bau des darüberliegenden Tempels hatte unterbunden werden sollen. Die Lokalisierung der Grabeskirche als Ort der Kreuzigung Jesu und einiger Ostererscheinungen gilt als durchaus berechtigt.[1][2] Für diese Annahme sprechen neben der langen Überlieferung und Tradition auch historische und archäologische Hinweise sowie die Tatsache, dass jenes Gebiet zur Zeit Jesu außerhalb der damaligen Stadtmauern, aber bereits zur Zeit Konstantins im Stadtgebiet lag. Wie mehrere Gräber und Grabnischen auf dem Gebiet der Kirche belegen (derzeit sind sieben weitere Gräber bekannt), gab es hier um die Zeitenwende tatsächlich Begräbnisse.

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Vor der heiligen Kommunion

Allmächtiger, ewiger Gott, siehe, ich nahe mich, dem Sakramente Deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Hesus Christus. Ich komme als ein Kranker zum Arzt des Lebens, als ein Unreiner zu, Quell der Barmherzigkeit, als ein Blinder zum Licht der ewigen Klarheit, als ein Armer und Dürftiger zum Herrn des Himmels und der Erde.

Im Vertrauen auf die Fülle Deiner unermesslichen Freigebigkeit und bitte Dich, Du mögest gnädig meine Krankheit heilen, meine Unreinheit abwaschen, meine Blindheit erleuchten, meine Armut bereichern, meine Blöße bekleiden!

Das kann ich das Brot der Engel, den König der Könige und den Herrn der Herrscher mit so großer Ehrfurcht und Demut, mit solcher Zerknirschung und Andacht, mit so reinem und gläubigem Herzen, mit so guter Gesinnung und Meinung empfangen, wie es dem Heil meiner Seele förderlich ist.

Gib mir, o Herr, dass ich nicht nur äußerlich das Sakrament Deines Leibes und Blutes empfange, sondern auch innerlich seiner Kraft und Wirkung teilhaftig werde.

Mildreichster Gott, lass mich den Leib Deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, den Er aus Maria, der Jungfrau, angenommen hat, so empfangen, dass ich Seinen mystischen Leine einverleibt und unter Seine Glieder gezählt zu werden verdiene.

Liebreichster Vater, verleihe mir auch die Gnade, dass ich Deinen geliebten Sohn, den ich in diesem Leben nur unter der Hülle der Brotsgestalt empfange, einst mit unverhülltem Angesicht ewig schauen darf. Amen.

Heiliger Thomas von Aquin
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)