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„Komm, folge mir nach!“ hörten die Apostel aus dem Mund des Herrn, und ohne eine Spur von Zögern – so scheint es in dem Bericht der Evangelisten – folgten sie dem zugleich einladenden wie herausfordernden Wort.

Doch wie ist es heute ? Der Hl. Ignatius von Antiochien sah die Probleme schon vor unserer Zeit ...

Ich ermahne euch zu einem Lebenswandel, der Gottes Gedanken entspricht.

Denn Jesus Christus, das unwandelbare Prinzip unseres Lebens, ist des Vaters Gedanke. Auch die Bischöfe, die überall bis an die Enden der Erde eingesetzt sind, gehören zum Denken Jesu Christi. Daher ist es richtig, wie ihr es ja auch tut, sich dem Denken eures Bischofs gemäß zu verhalten. Eure gesamte Priesterschaft, die wirklich Gottes würdig ist, ist mit dem Bischof verbunden wie es die Saiten mit einer Zither sind. Im Gleichklang eurer Gefühle und in der Harmonie eures Liebeswerkes singt ihr so für Jesus.

Es möge jeder von Euch ein Glied dieses Chores werden, damit ihr in der Harmonie eures Gleichklangs und auf dem Ton, den Gott vorgibt, wie mit einer Stimme das Lob des Vaters singt, durch Jesus Christus... "

Wahrheit - Glaube - Treue und Liebe zur Kirche ..


Predigtreihe: Falschlehrer in der Kirche

Die Zer­stö­rung des Erbes Christi

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

In dem Gleich­nis des heu­ti­gen Evan­ge­li­ums zeich­net der Herr ein Bild des Schick­sals des Got­tes­rei­ches. Die Hoch­zeit steht für das Heil­s­an­ge­bot Got­tes in Chris­tus. Gott der Vater hat sei­nen Sohn gesandt, um alle Men­schen in sei­nem Rei­che zu sam­meln und auf diese Weise zum himm­li­schen Hoch­zeits­mahle zu füh­ren. Das Erlö­sungs­werk ist gesche­hen, die gna­den­volle Ver­ei­ni­gung Christi mit der ein­zel­nen Seele und die Ver­bin­dung aller mit der hei­li­gen Kir­che. Der Ruf zur Teil­nahme am Hoch­zeits­mahle, also an dem Gna­den­feste der Mensch­heit, zum Ein­tritt in das irdi­sche Reich Got­tes erging zuerst an Israel. Das Juden­volk war ohne Zwei­fel das erst­be­ru­fene. Einige aus die­sem Volke haben die Bot­schaft des Herrn ange­nom­men, sind zum Hoch­zeits­mahl gekom­men. Die Apos­tel waren ja aus die­sem Volke, und auch andere, Pries­ter und Laien, haben sich Chris­tus ange­schlos­sen. Aber die Masse des Volkes und die Füh­rer des Volkes haben sich ihm ver­sagt. Sie sind nicht zum Hoch­zeits­mahl gekom­men, und des­we­gen gilt für sie das Wort: „Sie waren des Mah­les nicht wert.“

In der jüngs­ten Zeit wird, um den Juden einen Gefal­len zu tun, immer wie­der so getan, als ob der Alte Bund noch wei­ter gälte, als ob Israel nicht das ver­sto­ßene Volk sei. Die Tat­sa­che, meine lie­ben Freunde, dass Israel in sei­ner Gesamt­heit den Mes­sias abge­lehnt hat, ist unum­stöß­lich, ist unbe­zwei­fel­bar und läßt sich durch keine Mani­pu­la­tion bib­li­scher Texte aus der Welt schaf­fen. Wir sin­gen mit Recht bei der Aus­set­zung des Aller­hei­ligs­ten: „Laßt uns tief­ge­beugt ver­eh­ren die­ses heil’ge Sakra­ment. Die­ser Bund wird ewig wäh­ren. und der Alte hat ein End.“ Durch sein am Kreuze ver­gos­se­nes Blut hat Chris­tus einen neuen Bund zwi­schen Gott und den Men­schen gestif­tet. Beim Letz­ten Abend­mahle sagt er das: „Das ist der Neue Bund.“ Einen neuen Bund kann es nur geben, wenn der alte Bund ver­gan­gen ist. Nie­mand hat die­sen Zusam­men­hang schär­fer her­aus­ge­ar­bei­tet als der Apos­tel Pau­lus. Der Alte Bund ist hin­fäl­lig, der Neue Bund begrün­det. Mit dem Bund hat auch das Bun­des­volk gewech­selt. Das alte Bun­des­volk war Israel, das neue Bun­des­volk sind alle, die sich zu Chris­tus dem Hei­land beken­nen.

Fast 2000 Jahre sind seit jener ers­ten Ein­la­dung ver­gan­gen. Der König hat seine Knechte, seine Send­bo­ten, in alle Welt geschickt. Kein Erd­teil ist von ihm aus­ge­las­sen wor­den. Über­all­hin wurde die Bot­schaft getra­gen: „Es ist bereit. Das Mahl ist berei­tet. Kommt zur Hoch­zeit! Die Erlö­sung ist voll­bracht, das Reich Got­tes auf Erden begrün­det. Die Gna­den­brun­nen sind gefüllt, die Braut Christi und ihr Bräu­ti­gam har­ren auf die Men­schen.“ Die­ser Ruf ist vom ers­ten Papst, Petrus, am ers­ten Pfingst­fest der ver­sam­mel­ten Menge ver­kün­det wor­den. Viele sind dem Rufe gefolgt, Mil­lio­nen haben sich in das Reich Got­tes ein­glie­dern las­sen. Es gab ein­mal eine Zeit, die das „christ­li­che Mit­tel­al­ter“ genannt wurde. Und tat­säch­lich die ganze damals bekannte Welt christ­lich gewor­den war. Aber dabei ist es nicht geblie­ben. Es kam die mör­de­ri­sche Bewe­gung des Islam. Er hat das Licht des Glau­bens in Afrika und Asien aus­ge­löscht. Hun­derte von Diö­ze­sen ver­brann­ten in sei­nem Glut­hauch. Jetzt setzt er an, das christ­li­che Abend­land zu erobern. Aber nicht genug damit, auch aus dem Abend­land selbst kam die Zer­set­zung des Glau­bens. Die­selbe Chris­ten­heit, die der Herr gewon­nen hatte, hat in ihrem Schoße die Keime genährt, die zu ihrem Ver­der­ben bei­tru­gen. Viele waren des Mah­les nicht wert, ganze Län­der haben sich von Chris­tus abge­wandt. Der Hei­lige Vater war vor weni­gen Wochen in Tsche­chien. 70 Pro­zent der Tsche­chen sind vom Chris­ten­tum abge­fal­len – 70 Pro­zent!

Und ist nicht so vie­les, was dem Leben der Gegen­wart sein Gepräge gibt, die ganze Fried­lo­sig­keit im Inne­ren und im Äuße­ren, die Miß­ach­tung fun­da­men­ta­ler Sit­ten­ge­setze, die Absage an den per­sön­li­chen Gott, die laute Pro­pa­ganda des Kir­chen­aus­tritts, ist das nicht alles eine ein­zige große Ableh­nung der Ein­la­dung Got­tes zum Gast­mahl in sei­nem Rei­che? Wäh­rend unsere Mis­sio­nare sich bemü­hen, ferne Völ­ker zum Glau­ben zu füh­ren, wen­den sich die alten christ­li­chen Kul­tur­völ­ker wie­der von Chris­tus ab – des Mah­les nicht wert! 120.?000 katho­li­sche Chris­ten haben im ver­gan­ge­nen Jahr den Aus­tritt aus der Kir­che erklärt – 120.?000! Eine ganze Groß­stadt ist abge­fal­len.

Dunkle Wol­ken lie­gen über die­sen Völ­kern, nicht erst seit ges­tern. Schon seit Jahr­hun­der­ten haben ideo­lo­gi­sche Bewe­gun­gen, die vor­nehm­lich aus Frank­reich und aus Eng­land ihren Aus­gang nah­men, die Men­schen vom Chris­ten­tum abzu­füh­ren ver­sucht. Ich nenne nur die Bewe­gun­gen des Bol­sche­wis­mus, des Mar­xis­mus, des Libe­ra­lis­mus, der Auf­klä­rung, der feind­li­chen, der gott­feind­li­chen Auf­klä­rung. Was haben die Völ­ker des Abend­lan­des aus dem Erbe Christi gemacht? Und was das Schlimmste ist: Die Zer­stö­rung kommt viel­fach von innen. Die eige­nen Theo­lo­gen machen das Chris­ten­tum madig, machen die Chris­ten im Glau­ben unsi­cher. In unse­rer Kir­che, in unse­rer deut­schen Kir­che gibt es Tau­sende von Bediens­te­ten, wel­che die Dog­men der Kir­che als fromme Legen­den betrach­ten, die feind­se­lig gegen den Papst sind, den deut­schen Papst, und die Belie­big­keit des Sitt­li­chen ver­kün­den. Die Kir­che wird geschmäht und ver­däch­tigt. In der Kir­che St. Boni­faz in Mainz wurde die­ser Tage ein Musi­cal auf­ge­führt, wo die Kir­che madig gemacht wurde. Die ganze Kir­chen­ge­schichte wurde ver­däch­tigt und in den Staub gezo­gen. Das geschieht in einer katho­li­schen Kir­che im Bis­tum Mainz!

Wäh­rend unsere Kir­che von innen her zer­setzt wird, brei­tet sich der Islam unauf­halt­sam aus. Unsere Kir­che betreibt Dia­log mit dem Islam. Der Islam betreibt Mis­sion! Chris­ten sam­meln Geld, um den Moham­me­da­nern Moscheen zu bauen. Die Moham­me­da­ner ver­bie­ten den Chris­ten in ihren Län­dern, auch nur das Kreuz­zei­chen zu machen. In ver­bre­che­ri­scher Dumm­heit wer­den den Mus­li­men immer wei­tere Posi­tio­nen ein­ge­räumt, von denen aus sie sich aus­brei­ten kön­nen. Es ist nicht zuviel gesagt: Wir befin­den uns in der Phase der Selbst­zer­stö­rung der Kir­che.

Das sind Dinge, meine lie­ben Freunde, die uns zutiefst ange­hen; denn jeder von uns trägt mit an der Ver­ant­wor­tung für die Erhal­tung des Chris­ten­tums in der Mensch­heit. Jeder muss sich fra­gen: Was habe ich getan für die Bewah­rung und Ver­brei­tung des Glau­bens? Was habe ich getan, um die Men­schen mei­ner Umge­bung in der Kir­che zu hal­ten oder zur Kir­che zu füh­ren? Keine Aus­re­den! Keine Aus­re­den! Da höre ich sagen: Man kann nichts tun als beten. Das ist falsch! Man kann mehr tun als beten, und man muss mehr tun als beten. Was kön­nen wir tun? Wir kön­nen unse­rer Umge­bung furcht­los den Glau­ben bezeu­gen; wir kön­nen wer­ben für unsere Kir­che; wir kön­nen sie ver­tei­di­gen gegen unge­rechte Angriffe. Dazu braucht es frei­lich Wis­sen. Wir müs­sen uns Wis­sen aneig­nen. Es gibt viele Bücher, die uns die­ses Wis­sen ver­mit­teln kön­nen. Warum wer­den sie nicht erwor­ben? Wir kön­nen Bekann­ten und Unbe­kann­ten gutes Schrift­tum zukom­men las­sen. Mein ver­stor­be­ner Bru­der war schwer krank. Aber er hat Hun­derte von Schrif­ten ver­sandt, um die Men­schen zum Glau­ben zu füh­ren. Er hat Tau­sende von Mark und Euro auf­ge­wen­det, um die­ses Schrif­ten­a­pos­to­lat zu betrei­ben. Wir kön­nen Briefe schrei­ben an Die Zei­tun­gen, an die Rund­funk­an­stal­ten, an das Fern­se­hen, in denen wir for­dern, dass die christ­li­chen Belange berück­sich­tigt wer­den, in denen wir auch ver­nehm­lich gegen die Ver­un­glimp­fung unse­rer Reli­gion pro­tes­tie­ren. Wir kön­nen mehr tun als beten. Wir müs­sen mehr tun.

Noch unmit­tel­ba­rer bedrängt uns die Frage, wenn wir die­ses Gleich­nis vom Hoch­zeits­mahl hören: In wel­cher Ver­fas­sung sind wir selbst im Hoch­zeits­saale? Nicht nur der­je­nige ist des Mah­les unwert, der den Ruf über­hört, der die Ein­la­dung ver­ach­tet, son­dern auch der, wel­cher das hoch­zeit­li­che Kleid von sich warf, das ihm bei sei­nem Ein­tritt in die Kir­che geschenkt wurde, die hei­lig­ma­chende Gnade. Gott hat uns durch die Taufe ver­lie­hen, dass wir eine leben­dige Ver­bin­dung mit Chris­tus haben. Er läßt uns teil­ha­ben an sei­ner Got­tes­na­tur. Er gibt uns Anteil an sei­nem Erlö­sungs­werk und an sei­nen Ver­hei­ßun­gen. Wie leicht­fer­tig gehen wir mit dem hoch­zeit­li­chen Gewande um, wie leicht­fer­tig mit der Hoch­zeits­gnade, mit der hei­lig­ma­chen­den Gnade? Wir ver­trös­ten uns nach der Sünde und schie­ben die Beichte auf, statt sogleich wie­der durch eine gute Beicht in den Gna­den­stand zurück­zu­keh­ren. Viele trei­ben ein fre­vel­haf­tes Spiel mit der Barm­her­zig­keit Got­tes. Der Besitz der hei­lig­ma­chen­den Gnade, meine lie­ben Freunde, ist für die­ses Leben und ist für den Tod ent­schei­dend. Wenn wir ohne die­ses Gewand in den Hoch­zeits­saal Christi tre­ten wol­len, dann müs­sen wir die Worte hören: „Bin­det ihm Hände und Füße!“ Die Hände und Füße, die der Mensch nicht rüh­ren wollte für Gott und seine Kir­che.

Und dann hat Chris­tus noch ein Wort hin­zu­ge­fügt, das man nicht ohne Ban­gen lesen kann: „Viele sind beru­fen, wenige aber aus­er­wählt.“ Auch hier ver­su­chen soge­nannte Schrift­er­klä­rer den furcht­ba­ren Ernst die­ses Wor­tes zu ver­harm­lo­sen. Aber es läßt sich nicht ver­harm­lo­sen. Die Zahl derer, an die der Ruf Jesu zum Got­tes­reich ergeht, ist groß, denn die­ser Ruf ergeht an alle. Klein ist dage­gen die Zahl der Aus­er­wähl­ten, näm­lich die Zahl derer, die das Heil wirk­lich erlan­gen. Es sind jene, die dem Ruf Got­tes Gehor­sam leis­ten. Nur wenige fol­gen dem an sie erge­hen­den Ruf und erlan­gen das Heil. Wer die­ses Wort ent­schär­fen will, der sei an andere Worte erin­nert, die das­selbe sagen: Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind es, die es fin­den.“ Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der ins Leben führt, und wenige sind es, die ihn fin­den. Die Straße, die zum Ver­der­ben führt, ist breit und bequem, und die Zahl derer, die auf ihr wan­deln, ist groß. Die Pforte aber, durch die man ins Leben ein­geht, ist eng, und der Weg zum Leben ist schmal. Das heißt: beschwer­lich. Schon das Fin­den die­ses Weges ist schwie­rig und gelingt nur weni­gen. Es ist Sache des Glau­bens, eines rei­fen, eines mün­di­gen, eines leben­di­gen Glau­bens. Nur durch den Glau­ben wird Jesus als der Mes­sias erkannt, und nur durch den Glau­ben und die von ihm ver­kün­de­ten Gebote kann man zum Leben ein­ge­hen. „Willst du zum Leben ein­ge­hen, so halte die Gebote!“ Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt. Das ist eines der düs­ters­ten Worte des gan­zen Evan­ge­li­ums.

Las­sen wir uns, meine lie­ben Freunde, nicht durch die trü­ge­ri­sche Heils­rede, nicht durch den trü­ge­ri­schen Heil­s­op­ti­mis­mus der fal­schen Pro­phe­ten ein­schlä­fern! Es ist nicht wahr, dass alle, alle, alle in den Him­mel kom­men. Es ist nicht wahr! Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn fin­den. Mir ist, als hörte ich heute die Worte aus dem Ephe­ser­brief des Apos­tels Pau­lus: „Wach auf, du Schlä­fer, steh auf von den Toten, und Chris­tus wird dich erleuch­ten.“


Amen.

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May "Die Zer­stö­rung des Erbes Christi " www.Glaubenswahrheit.org“

 


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