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Hand- oder Mundkommunion

JESUS CHRISTUS ist als wahrer Gott und Mensch unter der Gestalt der Hostie gegenwärtig. Gib mir, o Herr, dass ich nicht nur äußerlich " mit der Hand- oder der Mondkommunion " das Sakrament Deines Leibes und Blutes empfange.

Eine Betrachtung zur Mundkommunion ....

Wenn wir mit dem Allerheiligsten umgehen wie mit einem Stück Brot, das man "in die Hände nimmt", dann wirkt dies so, als würden wir über Jesus bestimmen und verfügen(können). Denn was wir in die Hände nehmen, über das meinen wir auch Verfügungsrecht zu haben.

In diesem Sinne birgt die Handkommunion die Gefahr in sich, dass das Bewußtsein schwindet, dass hier JESUS CHRISTUS gegenwärtig ist und nicht "heiliges Brot", wie es manche irrigerweise ausdrücken. JESUS CHRISTUS ist als wahrer Gott und Mensch unter der Gestalt der Hostie gegenwärtig.

Da Christus in jedem Teilchen der Hostie gegenwärtig ist, ist ein sorgfältiger Umgang mit dem Allerheiligsten Ausdruck des Glaubens an die Gegenwart Christi in jedem Teilchen der Hostie. Die Handkommunion und auch das Nicht- Verwenden der Patene bergen die Gefahr in sich, dass Teilchen zu Boden fallen. Diese Gefahr der Profanation kann man sowohl dadurch verhindern, dass nicht die leicht bröselnden "Brothostien" verwendet werden - aber auch durch die Mundkommunion und Verwendung der Patene.

Dass vom Papst und Verantwortlichen wieder klarer gesehen wird, wie viele Anlässe zur Profanierung durch die Hand- Stehkommunion zustande kommen- und dass auch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, ist sehr zu begrüßen. Bei der Scheidung der Geister, die sich auch in der Einstellung zur Hand- Mundkommunion zeigt sollten wir nie vergessen, dass vor allem die Haltung der Seele wichtig ist:

Durch die häufige heilige Beichte, durch innige Liebe zu Jesus und das Meiden der Sünde sollten wir uns auf die heilige Kommunion vorbereiten. Denn so schön und äußerlich ehrfürchtig die Mundkommunion auch ist: Wenn wir innerlich nicht christlich (demütig, reumütig, Respekt gegenüber den Menschen, in Liebe) gesinnt sind, dann wäre auch diese heilige Haltung nur äußerlich.

Was sagt der Kirchenrechtler Georg May dazu, Kurzvideo

 


Mundkommunion

Der emeritierte Mainzer Kirchenrechtler Georg May über die Einführung der Handkommunion und die Bedeutung der Mundkommunion.

Georg May (* 14. September 1926 in Liegnitz/Schlesien) ist ein katholischer Theologe und war Ordinarius für Kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Mainz.

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