StartseiteGebete und HeiligeWundertätige Medaille

Die wundertätige Medaille

 


die Geschichte der Wundertägigen Medaille

Erste Erscheinung:
Am 19. Juli, 1830, wird Schwester Catherine Labouré (eine Ordensschwester der vom Hl. Vinzenz von Paul gegründeten "Compagnie des Filles de la Charité") um 23:30 vom dreimaligen Rufen ihres Namens geweckt. Sie öffnet den Vorhang ihrer Zelle und findet vor sich ihren Schutzengel in der Gestalt eines fünfjährigen Buben. Dieser sagt: "Folge mir zur Kapelle [es handelte sich um die Kapelle des Mutterhauses der Gemeinschaft in Paris], wo die Jungfrau Maria dich erwartet". Die Kapelle ist für die Mitternachtsmesse beleuchtet; dennoch kann Schwester Catherine Labouré die Muttergottes nicht sehen. Sie kniet sich hin und betet. Nach einer halben Stunde spricht ihr Schutzengel: "da ist die Selige Jungfrau Maria". Schwester Catherine vernimmt das Rascheln eines Stoffs wie Seide und sieht die Selige Jungfrau Maria zur Linken des Hl. Josef auf den Stuhl des Priesters niederkommen, um sich darauf zu setzen. Schwester Catherine Labouré eilt zur Muttergottes und kniet sich vor ihr hin mit ihren Händen gefaltet auf dem Schoß Mariens. Es beginnt ein zwei-stündiges Gespräch, in dem die Muttergottes Schwester Catherine Labouré sagt, dass ihr eine Mission anvertraut wird, weswegen sie viele Schwiergkeiten zu erdulden haben werde. Ferner spricht die Selige Jungrau von bevorstehenden schlechten Zeiten. Die Welt werde durch verschiedene Begebenheiten in Verwirrung gestürzt werden. Das Kreuz werde mit Geringschätzung behandelt; sie werde auf den Boden geworfen. Die Seite des Herrn werde erneut durchstoßen. Dies alles sagt die Jungfrau Maria mit einem betrübten Aussehen. Dennoch spricht sie Schwester Catherine Labouré Hoffnung zu: "aber komme zu Füßen dieses Altares und hier werden Gnaden an alle geschenkt, die mit Zuversicht und Eifer darum bitten. Sie werden den Reichen und den Armen gegeben werden."

Zweite Erscheinung:
Es ist 17:30 am 27. November, 1830: die Schwestern befinden sich in der Kapelle für eine Stunde der Meditation. Plötzlich hört Schwester Catherine Labouré zu ihrer Rechten dasselbe Rascheln: es ist die Jungfrau Maria, die zur Linken des Bildes des Hl. Josef stehenbleibt. Die Erscheinung geschicht in Szenen. In der ersten Szene sieht Schwester Catherine die Jungfrau Maria in der Luft schwebend: die Muttergottes steht auf dem Erdball und hält eine goldene Kugel in der Hand. Von den Ringen um ihre Finger kommen Lichtstrahlen, manche Edelsteine der Ringe aber sind dunkel. Die goldene Kugel repräsentiert die Welt, während die Lichtstrahen für die Gnadengaben für Individuen stehen und die dunklen Edelsteine symbolisieren die Gnadengaben, die es zwar gibt, aber die keiner von ihr erbittet. Danach verschwindet die goldene Kugel. Die nächste Szene zeigt Maria mit ausbereiteten Armen; von ihren Händen aus kommen Lichtstrahlen. Sie steht auf dem Erdball mit der Schlange unter ihren Füßen. Die Schlange steht für den Satan (Vgl.: Genesis 3,15). Um die Szene herum ist ein Oval mit der Inschrift, die besagt: "O Maria ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen". Die Erscheinung wendet sich und zeigt nun ein M mit einem Kreuz oben drauf, das mit dem M durch einen Querbalken verbunden ist. Unter dem M befinden sich zwei Herzen: das Herz Jesu und das durch das Schwert durchbohrte Herz Mariens. Um diese Szene herum ist ein Oval mit 12 Sternen, die die Vision des Johannes aus der Offenbarung 12,1 in Erinnerung ruft.
Maria gibt Schwester Catherine die Anweisung, sie solle eine Medaille nach der Erscheinung prägen lassen. Ferner erklärt Maria, dass alle, die sie tragen, eine Fülle an Gnade erhalten werden - besonders, wenn sie die Medaille um den Hals getragen wird.

Im Zuge des darauffolgenden Jahres gibt es 5 weitere Erscheinungen, in denen Maria die Answeisung zur Prägung der Medaille wiederholt. Nach zwei Jahren lässt der Beichtpriester der Schwester Catherine die Medaille prägen. Der urprüngliche Name der Medaille lautet: "die Unbefleckte Empfängnis Mariens"; nach sieben Jahren aber setzt sich der Name "Wundertätige Medaille" aufgrund der vielen beantworteten Gebete (Bekehrungen, Heilungen, Schutz vor Übel, etc.) durch.

zu Schwester Catherine Labouré:
Schwester Catherine Labouré verstarb am 31. Dezember, 1876. Als ihr Leichnahm exhumiert wurde, fand man heraus, dass ihr Körper nach 57 Jahren ihres Begräbnisses keinerlei Anzeichen der Verwesung aufzeigte: ihre Augen waren noch immer so blau wie an ihrem Todestag. Papst Pius XI. sprach sie am 28. Mai, 1933, selig; am 27. Juli, 1947 wurde Catherine Labouré von Papst Pius XII. heiliggesprochen.


zur Unbefleckten Empfängnis:
Am 8. Dezember, 1854, wurde die Unbefleckte Empfängnis Mariens von Papst Pius IX. in der Konstitution "Ineffabilis Deus" feierlich zum Dogma erklärt.
Im Jahre 1858 erschien die Muttergottes dem Mädchen, Bernadette Soubirous, mit den Worten: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis". Bernadette wurde am 8. Dezember, 1933, (dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis) heilig gesprochen.

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