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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten.

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten. Die Abstände zwischen den Hiobsbotschaften werden kürzer. Die globale Finanzkrise und die Energieknappheit reißen Handel, Arbeitsmarkt und Preise mit; neue Seuchen verbreiten sich in Windeseile; die Umwelt ist weltweit bedroht.

Die Krise macht keinen Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen wir sitzen mit im Boot dieser Welt.

Noch hofft unsere Welt auf das Yes, we can! , auf die gemeinsame Anstrengung aller, obwohl mancher das nicht mehr glauben mag. Immer deutlicher treten die Grenzen des menschlich Machbaren zutage.

Noch gilt Gottes Heilsangebot allen Menschen, auch wenn sie durch eigene Schuld in Not gerieten. Noch ist es nicht zu spät zur Umkehr.

Auch wenn der Mensch diese Erde in seinem Größenwahn fast vernichtet: Gott überlässt seine geliebte Menschheit nicht der Auslöschung.

Ich glaube Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch...

Die Homepage www.ich-glaube.info erzählt von der Gestaltung der christlichen Botschaft durch Heilige, Menschen und Ereignisse innerhalb der Geschichte.

Sie erzählt von einer langen und wechselvollen Vergangenheit, aber auch von einer seit 2000 Jahren andauernden Gegenwart Jesus Christus.

Die Botschaft des Jesus von Nazareth gibt dem Einzelnen und der Menschheit eine Antwort zu den wichtigsten Frage innerhalb der Weltgeschichte seit über 2000 Jahren.

Die Botschaft Jesu Christi bietet eine Antwort auf alle Fragen nach der Stellung des Menschen in der Welt und nach dem Sinn des Lebens. Sie erzeugt aber auch immer wieder neue Fragen auf alte Antworten.
 
in einer atheistischen Umwelt hat der Christ keine andere Wahl. Je kirchenloser die Welt ist, um so mehr muss man selber Kirche " Christ " sein.
  • Der Grund unse­rer Oster­freude

    Der Grund unse­rer Oster­freude

    Wir spre­chen von der Oster­freude, und diese Oster­freude drückt sich aus in den vie­len Rufen des Alle­luja, mit denen das Oster­fest reich bestückt ist. Wel­ches ist denn der Grund für die Oster­freude? Warum freuen wir uns an Ostern? Es sind zwei Gründe, die diese Freude her­vor­trei­ben. Der erste betrifft Chris­tus, der zweite geht uns an. Wir freuen uns ers­tens, weil Chris­tus den Sieg err ... mehr

  • Die Osterkunde aus dem leeren Grab

    Die Osterkunde aus dem leeren Grab

    Das war ein gewal­ti­ger Umschwung in den letz­ten Tagen, von den Trau­er­met­ten ange­fan­gen bis zur Auf­er­ste­hung des Herrn. Es ist, als ob es ein Traum gewe­sen wäre. Ges­tern noch der Gott­mensch, hin­ge­mor­det in Schmach und Schande, die Sonne der Mensch­heit unter­ge­gan­gen, das Licht erlo­schen, Nacht über der schuld­be­la­de­nen Erde. mehr

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    Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens

    Nichts ist so gefähr­lich wie Unsi­cher­heit im Glau­ben; denn der Glaube ist das Fun­da­ment unse­res Lebens. Wenn das Fun­da­ment schwankt, dann wankt das ganze Leben. Wir sind des­we­gen seit gerau­mer Zeit bemüht, unse­ren Glau­ben an Jesus Chris­tus als den wahr­haf­ti­gen Sohn Got­tes, als den gott­ge­sand­ten Erlö­ser zu begrün­den. Wir haben auf seine Per­sön­lich­keit hin­ge­wie­sen; wir ... mehr

  • Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    „Chris­tus hat uns vom Flu­che des Geset­zes erlöst, da er für uns zum Fluch gewor­den ist.“ Das sind gewal­tige Worte. Er ist für uns zum Fluch gewor­den. Den Fluch, den die Men­schen ver­dient hat­ten durch ihre Schuld, hat er auf sich genom­men und ans Kreu­zes­holz getra­gen. Im Ster­ben Christi han­delte Gott bis zur äußers­ten Auf­nah­me­fä­hig­keit des Geschöp­fes als der Herr, der über das ... mehr

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mit Maria Gott loben! Was wir dafür brauchen, ist nicht viel: nur Vertrauen, wirkliches Vertrauen! Gott hatte offenbar da mehr Vertrauen in Maria als so mancher Christ heute. Maria ist Jesu Mutter, weil Gott es so wollte, und weil er gerade sie ausgesucht und gefragt hat.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können
Die Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Es gibt unter Men­schen eine Weise der Beur­tei­lung, die sich nach dem Ver­mö­gen rich­tet. Der Wohl­ha­bende, der Rei­che ist ange­se­hen, der Arme, der Bedürf­tige, ist ver­ach­tet. Diese Sicht ist nicht rich­tig. Es ist näm­lich nicht der Besitz der Güter, der uns zum Heil dient, son­dern der Gebrauch, den wir von den Gütern machen, die Gott uns beschert hat. Das macht die Tugend aus. Reich­tum und Wohl­ha­ben­heit als sol­che sind ethisch neu­tral. Sie sind nicht schlecht, wie eine bestimmte poli­ti­sche Rich­tung behaup­tet. Sie sind aber auch nicht gut, wie etwa der Cal­vi­nis­mus lange gelehrt hat, der in dem Erfolg, in dem wirt­schaft­li­chen Erfolg den sicht­ba­ren Segen Got­tes erken­nen wollte. Wir sind heute klü­ger als eine Zeit, die in der Anhäu­fung von Schät­zen in jedem Falle Got­tes Aus­er­wäh­lung wirk­sam sah. Wir wis­sen, daß Reich­tum auch durch Aus­beu­tung gewon­nen wer­den kann. Also nicht der Besitz von Gütern macht ange­nehm vor Gott, son­dern ihr rech­ter Gebrauch. Des­we­gen warnt auch der Herr, sich Schätze zu sam­meln auf Erden. „Sam­melt euch nicht Schätze auf Erden, die Rost und Mot­ten ver­zeh­ren, wo der Dieb kommt und sie stiehlt, sam­melt euch Schätze im Him­mel, wo weder Rost noch Mot­ten sie ver­zeh­ren kön­nen, wo ein Dieb nicht ein­bre­chen und steh­len kann!“

Der oberste Herr allen Besit­zes ist Gott. Er ist der wahr­hafte Sou­ve­rän die­ser Erde und der gan­zen Welt, und was uns über­tra­gen, was uns zuge­fal­len ist, das ist uns ledig­lich als Ver­wal­tern anver­traut. Von Ver­wal­tern wird ver­langt, daß sie treu erfun­den wer­den. Sie müs­sen das, was ihnen anver­traut ist, gewis­sen­haft nach Got­tes Gebo­ten ver­wen­den. Wir haben also bei dem Gebrauch unse­rer Güter uns nach Got­tes Wil­len zu rich­ten. Eines Tages wird es hei­ßen: „Ver­wal­ter, gib Rechen­schaft von dei­ner Ver­wal­tung!“ Dann wird es sich zei­gen, was wir mit den irdi­schen Gütern getan haben. Und da hat uns der Herr einen Fin­ger­zeig gege­ben. Er hat näm­lich uns gelehrt, daß nie­mand die Selig­keit errin­gen wird, der nicht barm­her­zig war, der nicht ande­ren mit sei­nen irdi­schen Gütern Barm­her­zig­keit erwie­sen hat.

Es ist immer etwas Ergrei­fen­des, wenn das Evan­ge­lium erklingt vom Welt­ge­richt, wo der Herr die einen auf die rechte und die ande­ren auf die linke Seite stellt. Zu denen auf der rech­ten Seite wird er sagen: „Ich war hung­rig, und ihr habt mich gespeist; ich war durs­tig, und ihr habt mich getränkt; ich war nackt, und ihr habt mich beklei­det; ich war ein Fremd­ling, und ihr habt mich beher­bergt; ich war gefan­gen, und ihr seid zu mir gekom­men; ich war krank, und ihr habt mich besucht.“ Da wer­den die auf der rech­ten Seite Befind­li­chen erstaunt fra­gen: „Herr, wann haben wir dich krank oder hung­rig oder durs­tig gefun­den?“ Und der Herr wird ant­wor­ten: „Was ihr einem mei­ner gerings­ten Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan!“

Umge­kehrt wird er zu denen auf der lin­ken Seite spre­chen: „Wei­chet ihr Ver­fluch­ten in das ewige Feuer, das dem Teu­fel und sei­nen Engeln berei­tet ist! Ich war hung­rig, und ihr habt mich nicht gespeist; ich war durs­tig, und ihr habt mich nicht getränkt; ich war fremd, und ihr habt mich nicht beher­bergt, ich war im Gefäng­nis, und ihr seid nicht zu mir gekom­men.“ Auch diese wer­den erstaunt fra­gen: „Ja, wann haben wir dich hung­rig oder durs­tig oder im Gefäng­nis gese­hen?“ Und der Herr wird ihnen ant­wor­ten: „Was ihr einem mei­ner gerings­ten Brü­der nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan!“

Aus die­sen ergrei­fen­den Wor­ten unse­res Hei­lan­des ergibt sich, daß das Gericht nach den Wer­ken ergeht und daß es zuerst die Werke der Barm­her­zig­keit sind, die zäh­len im Gericht. Werke der Barm­her­zig­keit, der leib­li­chen Barm­her­zig­keit kann jeder ver­rich­ten, der Rei­che wie der Arme. Vom Rei­chen, dem viel gege­ben ward, wird auch viel erwar­tet wer­den. Der Arme, der wenig besitzt, kann von dem Weni­gen Gutes tun. Das Scherf­lein der Witwe, das wun­der­bare kleine Scherf­lein der Witwe im Tem­pel hat den Herrn zu einem Aus­ruf der Begeis­te­rung und der Dank­bar­keit ver­an­laßt. „Sie hat mehr getan – aus ihrem klei­nen Ein­kom­men – als andere, die viel in den Kas­ten im Tem­pel gewor­fen haben.“ So sagte er sei­nen Jün­gern.

Unbarm­her­zig­keit wird mit ewi­ger Strafe ver­gol­ten wer­den. Unbarm­her­zi­ges Gericht wird über die Unbarm­her­zi­gen erge­hen. Der Herr hat nicht umsonst das Gleich­nis vom rei­chen Pras­ser vor­ge­tra­gen, der in der Hölle begra­ben wurde, weil er kein Auge und kein Ohr und keine Hand für seine armen Mit­brü­der gehabt hat.

Wir unter­schei­den leib­li­che und geist­li­che Werke der Barm­her­zig­keit. Werke der Barm­her­zig­keit hei­ßen sie, weil sie aus dem Mit­leid, aus dem Erbar­men mit der geschun­de­nen, gefal­le­nen Krea­tur her­vor­ge­hen. Die leib­li­chen Werke der Barm­her­zig­keit lau­ten: Hung­rige spei­sen, Durs­tige trän­ken, Nackte beklei­den, Fremde beher­ber­gen, Gefan­gene besu­chen, Kranke auf­su­chen und Tote begra­ben. Das sind die sie­ben Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit. Und für jedes gibt es Bei­spiele aus der Hei­li­gen Schrift oder aus der Hei­li­gen­ge­schichte oder aus unse­rem eige­nen Leben. Durs­tige trän­ken: Im Johan­nes­evan­ge­lium wird berich­tet, wie die Frau am Jakobs­brun­nen den Hei­land tränkte. Hung­rige spei­sen: Wir brau­chen nur an die hei­lige Eli­sa­beth zu den­ken, die den gan­zen Getrei­de­vor­rat im Jahre 1215 aus­teilte, als eine Hun­gers­not aus­brach und die sich des­we­gen den Zorn ihrer Ver­wand­ten zuzog. Nackte beklei­den: Dafür gibt uns ein Bei­spiel der hei­lige Mar­tin, unser Diö­ze­s­an­pa­tron. In Ami­ens hat er sei­nen Man­tel geteilt mit einem armen Bett­ler. Fremde beher­ber­gen: Nun, meine lie­ben Freunde, Mar­tha und Maria haben den Herrn auf­ge­nom­men in ihr Haus, und noch heute wir­ken seit 600 Jah­ren auf dem gro­ßen Sankt Bern­hard die regu­lier­ten Chor­her­ren vom hei­li­gen Bern­hard, die dort die Pil­ger und die Wan­de­rer, wenn sie in Gefahr gera­ten, auf­su­chen, sie bei sich auf­neh­men und sie erfor­der­li­chen­falls gesund­pfle­gen. Nackte beklei­den: Jawohl, auch das ist eine wich­tige Tätig­keit der Barm­her­zig­keit. Viele die­ser Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit müs­sen ja nicht immer durch eige­nes Tun gesche­hen. Es ist heute, in der arbeits­tei­li­gen Gesell­schaft, mög­lich, das Voll­brin­gen der Werke der Barm­her­zig­keit durch andere zu ermög­li­chen, indem man etwa Klei­dung spen­det oder indem man Geld zur Ver­fü­gung stellt. Auch das ist eine Mög­lich­keit, Nackte zu beklei­den. Gefan­gene besu­chen: O ja, meine lie­ben Freunde, die Gefan­ge­nen war­ten, daß sie von der Gesell­schaft, von ihrer Fami­lie nicht auf­ge­ge­ben sind. Natür­lich haben viele von ihnen schlimme Taten ver­rich­tet, natür­lich haben sie Schande und Elend über ihre Fami­lie gebracht, aber man darf auch sol­che Men­schen nicht fal­len las­sen. Es ist Barm­her­zig­keit, sie auf­zu­su­chen und ihnen Ver­ständ­nis zu bezei­gen. Das­selbe gilt für den Dienst an den Kran­ken. Es ist ja nicht immer ange­nehm, zu Men­schen, die lange krank lie­gen, zu gehen und womög­lich sie und ihre Umge­bung zu beläs­ti­gen. Aber es ist Barm­her­zig­keit, sich der Kran­ken anzu­neh­men, wie es die Kir­che alle Zeit, zwei­tau­send Jahre hin­durch getan hat. Große Hei­lige, wie der hei­lige Aloy­sius und der hei­lige Vin­zenz von Paul, ste­hen am Kran­ken­bett und leh­ren uns und mah­nen uns, die Kran­ken nicht zu ver­ges­sen. Tote begra­ben: Das kann auch ein Werk der Barm­her­zig­keit sein, in Zei­ten, in denen die nor­male Beer­di­gungs­weise nicht funk­tio­niert – wir haben ja sol­che Zei­ten erlebt! Aber auch heute kön­nen wir uns den Toten gegen­über barm­her­zig erwei­sen, indem wir sie zu Grabe gelei­ten, indem wir für sie beten, indem wir die Hin­ter­blie­be­nen trös­ten. Joseph von Ari­mat­häa und Niko­de­mus haben den Hei­land bestat­tet. Die Bewoh­ner von Naim gelei­te­ten den Jüng­ling zu Grabe.

Leib­li­che Werke der Barm­her­zig­keit, meine lie­ben Freunde, sind auch den Frem­den zu erwei­sen. Es ist not­wen­dig, aber nicht immer leicht, Gast­freund­schaft zu üben. Die Polen haben ein Sprich­wort, das lau­tet: „Gäste und Fische stin­ken am drit­ten Tage.“ Das ist ein dras­ti­sches Wort, aber es ist etwas Wah­res daran. Län­gere Zeit jeman­den auf­neh­men, das wird läs­tig. Aber auch darin ist die Barm­her­zig­keit unse­res Herrn ver­bor­gen.

Über diese sie­ben Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit, die die Lehre auf­zählt, hin­aus gibt es selbst­ver­ständ­lich viele andere. Vero­nika, die dem Hei­land das Schweiß­tuch reichte, hat ein Werk der Barm­her­zig­keit geübt. Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr, die bereit steht, ihren Mit­bür­gern zu hel­fen, übt ein Werk der Barm­her­zig­keit. Ja jeder, der sei­nem Nächs­ten auch nur einen Trunk fri­schen Was­sers reicht, übt ein Werk der Barm­her­zig­keit aus. Als wir im Mai 1945, meine lie­ben Freunde, in lan­gen grauen Kolon­nen, von rus­si­schen Sol­da­ten bewacht, die Stra­ßen ent­lang­zo­gen – es war ein sehr hei­ßer Mai 1945 –, da kamen aus den Häu­sern gute Frauen und boten uns Was­ser. Aber nicht sel­ten haben die rus­si­schen Sol­da­ten die Kübel umge­sto­ßen, damit wir das Was­ser nicht errei­chen soll­ten. Diese guten Frauen woll­ten an uns ein Werk der Barm­her­zig­keit tun.

Wir aber, meine lie­ben Freunde, wol­len es uns zu Her­zen neh­men, wol­len die Nächs­ten­liebe in uns erneu­ern, wol­len uns erin­nern, daß wir unter dem Namen Christi ange­tre­ten sind, um die Liebe zu Gott im täg­li­chen Leben durch die Liebe zum Nächs­ten zu bewei­sen. „Alles, was ihr einem der gerings­ten mei­ner Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan. Kommt des­we­gen, ihr Geseg­ne­ten mei­nes Vaters, nehmt in Besitz das Reich, das euch berei­tet ist seit Anbe­ginn!“
Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern.
Papst Benedikt XVI im Vorwort zum neuen Jugendkatechismus YOUCAT ...


Die heilige Eucharistie ( Kommunion) knüpft an das letzte Abendmahl Jesu an.. Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf.´Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er (...)

Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis;
dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte:

Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.

Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes(Markus 14,17-25)

Denken wir darüber nach ...

Darauf wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.

Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
  • Jesus der Schlüssel zum christentum

    Also ist Jesus für unsere Sünden gestorben? Sein Leben und sein Sterben und seine Auferstehung eröffnen uns ohne Kult und Berechnung eine an ihm selbst bewährte neue Wirklichkeit. Sie ist todüberwindend und lebenserfüllend. Er nannte sie Liebe und schloss aus ihr selbst Feinde nicht aus. In diesem Sinne ist der Kreuzestod Jesu ein Liebessymbol. Es eröffnet Freiheit, Bergungsräume und Anstöße zum Handeln, ohne uns zu Menschen zu degradieren, die keine Verantwortung haben.

  • Jungfrau Maria - Gottesgebärerin

    Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

  • Katechese Grundlage

    Wenn Du Gott kennen lernen willst, musst Du nach Jesus Christus suchen. Erfahre das Wunder Jesus Christus durch die Botschaft des Evangeliums - Tag für Tag.

  • Kreuzweg

    Als Kreuzweg - Weg des Kreuzes, lateinisch via crucis; auch Prozessionsweg - bezeichnet man einen der Via Dolorosa - schmerzensreiche Straße - in Jerusalem, dem Leidensweg Jesu Christi nachgebildeten Wallfahrtsweg wie auch eine Andachtsübung der römisch-katholischen Kirche, bei der der Beter den einzelnen Stationen dieses Weges folgt.

  • Maria – die „Mutter des Ja“ Maria

    Maria die "Mutter des Ja" Maria, das Mädchen von Nazareth, ist für Papst Benedikt eine der wichtigsten und sympathischsten Gestalten der Heiligen Schrift: Sie steht für "den Neubeginn Gottes in...

  • Predigtreihe "Jesus Christus"

    Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

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Gott,der Retter der Armen und Bedrängten

Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen, verkünden will ich all deine Wunder. Ich will jauchzen und an dir mich freuen, für dich, du Höchster, will ich singen und spielen.

Denn zurückgewichen sind meine Feinde, gestürzt und vergangen vor deinem Angesicht. Du hast mir Recht verschafft und für mich entschieden, dich auf den Thron gesetzt als ein gerechter Richter. Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet, ihren Namen gelöscht für immer und ewig.Die Feinde sind dahin, zerschlagen für immer. Du hast Städte entvölkert, ihr Ruhm ist versunken.

Der Herr aber thront für ewig; er stellt seinen Thron auf zum Gericht.Er richtet den Erdkreis gerecht, er spricht den Völkern das Urteil, das sie verdienen.0 So wird der Herr für den Bedrückten zur Burg, zur Burg in Zeiten der Not.

Darum vertraut dir, wer deinen Namen kennt; denn du, Herr, verlässt keinen, der dich sucht.
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)