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Ich glaube

Denken wir darüber nach ...Selbstverständlich kann man und soll man im stillen Kämmerlein beten. Das ist notwendig, ja unentbehrlich. Aber auch die Gemeinschaft muß vor Gott stehen, und deswegen ist der öffentliche und gemeinsame Gottesdienst unentbehrlich.

Jesus offenbart Gott als seinen Vater

Durch Jesus Christus kommt nicht bloß eine Vertiefung, sondern etwas völlig Neues. Daß Gott "väterlich", wie ein Vater, für die Menschen sorgt, das war vom Alten Testament her erkennbar. Aber daß er von Ewigkeit einen Sohn hat und diesen im Heiligen Geist uns hinschenken will, diese Offenbarung erfolgt erst im Neuen Testament. Und erst hier wird auch erkennbar, daß "Vater" nicht irgendeine Eigenschaft von vielen ist, die man Gott zuerkennen kann, sondern hier wird seine intimste und innerste Seite angesprochen.

Doch zunächst einmal müssen wir feststellen, daß Jesus die Linie des Alten Testamentes fortsetzt. Auch er verkündigt, daß Gott "wie ein Vater" ist, daß er "väterlich sorgt". In seinen Gleichnissen vergleicht Jesus das Verhalten Gottes ja zigmal mit dem eines gütigen Vaters! Denn "Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet" (Mt 6,7). 174mal nennt Jesus in den Evangelien Gott "Vater": Jesus möchte sagen: Gott sorgt sich um euch, wie ein Vater um seinen verlorenen Sohn (Lk 15,11-32); er gibt euch, seinen bettelnden Kindern, nur Gutes wie ein Vater, wenn er durch Bitten bedrängt wird (Mt 7,11; Lk 11,13) usw. Sie kennen alle diese Gleichsnisse.

Dabei fällt aber schon etwas auf, und dem stimmen alle Bibelwissenschaftler zu: Daß Jesus nämlich immer einen Unterschied macht zwischen "mein Vater" und "euer Vater". Offensichtlich meint Jesus etwas Tieferes, wenn er den Gott Israels als seinen Vater anredet. Jedenfalls unterscheidet er eindeutig zwischen "mein Vater" (Mt 11,27par; Lk 22,29) und "euer Vater" (Lk 6,36 par; 12,30par; Mk 11,25 par; vgl. Mt 23,9; Joh 20,17). Sehr eindrucksvoll etwa in Joh 20,17, wo Jesus am Ostermorgen zu Maria von Magdala sagt: "Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott." (Joh 20,17)


Warum macht Jesus eine solche Unterscheidung? Weil er sein Verhältnis zu Gott dem Vater als etwas einzigartiges weiß: es ist das Verhältnis des eingeborenes Sohnes Gottes zu seinem Vater, der ihn in die Welt gesandt hat, um allen Menschen zu retten. Jesus ist der ewige Sohn des ewigen Vaters, von Ewigkeit ist er aus der Wesenheit Gottes des Vaters hervorgangen und hat Menschengestalt angenommen in der Zeit. So bekennen wir es feierlich im Glaubensbekenntnis.

Vom Allerheiligsten Sakrament

Weil im Altarsakrament Christus selbst gegenwärtig ist, ist es in Anbetung zu verehren. „Der Besuch des Allerheiligsten ist ein Beweis von Dankbarkeit, ein Zeichen von Liebe und eine Erfüllung der Pflicht, Christus, unseren Herrn, anzubeten“

Weil Christus von dieser Welt zum Vater gegangen ist, gibt er uns in der Eucharistie das Unterpfand seiner kommenden Herrlichkeit. Die Teilnahme am heiligen Opfer macht unser Herz seinem Herzen gleich, unterstützt unsere Kräfte auf dem Pilgerweg dieses Lebens, läßt uns das ewige Leben ersehnen und vereint uns schon jetzt mit der Kirche des Himmels, mit der heiligen Jungfrau Maria und mit allen Heiligen.

Vom Allerheiligsten Sakrament des Altares und der heiligen Kommunion. 34 Fragen und 34 Antworten...

Wann verwandeln Bischöfe und Priester Brot und Wein in den heiligen Leib und in das heilige Blut Christi?
Antwort: Das geschieht bei der heiligen Messe. Diesen heiligsten Augenblick nennt man Wandlung.

Wozu hat Jesus Christus dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt?

Antwort: Jesus Christus hat dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt:
Erstens, um sich bei der heiligen Messe seinem himmlischen Vater immerfort für uns aufzuopfern.

Zweitens, um in der heiligen Kommunion unsere Seelenspeise zu werden.
Drittens, um auch als Mensch immerfort unter uns gegenwärtig zu sein.


 


Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.

Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten. Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Evangelium nach Matthäus 7,7-12.




Die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

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