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Gedankensplitter

Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen ..

Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter von Geheimnissen Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, daß sie sich treu erweisen.
Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst. Ich bin mir zwar keiner Schuld bewußt, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der mich zur Rechenschaft zieht. Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!”

Er sagte nicht: „Ich bin ein möglicher Weg...”, sondern: „Ich bin der Weg...” Es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn wir davon überzeugt sind, daß das Christentum die einzig wahre Religion und darüber hinaus die katholische Kirche der „mystische Leib Chrsti” ist.
Vom Allerheiligsten Sakrament

Weil im Altarsakrament Christus selbst gegenwärtig ist, ist es in Anbetung zu verehren. „Der Besuch des Allerheiligsten ist ein Beweis von Dankbarkeit, ein Zeichen von Liebe und eine Erfüllung der Pflicht, Christus, unseren Herrn, anzubeten“

Weil Christus von dieser Welt zum Vater gegangen ist, gibt er uns in der Eucharistie das Unterpfand seiner kommenden Herrlichkeit. Die Teilnahme am heiligen Opfer macht unser Herz seinem Herzen gleich, unterstützt unsere Kräfte auf dem Pilgerweg dieses Lebens, läßt uns das ewige Leben ersehnen und vereint uns schon jetzt mit der Kirche des Himmels, mit der heiligen Jungfrau Maria und mit allen Heiligen.

Vom Allerheiligsten Sakrament des Altares und der heiligen Kommunion. 34 Fragen und 34 Antworten...


Wann verwandeln Bischöfe und Priester Brot und Wein in den heiligen Leib und in das heilige Blut Christi?
Antwort: Das geschieht bei der heiligen Messe. Diesen heiligsten Augenblick nennt man Wandlung.

Wozu hat Jesus Christus dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt?


Antwort: Jesus Christus hat dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt:
Erstens, um sich bei der heiligen Messe seinem himmlischen Vater immerfort für uns aufzuopfern.

Zweitens, um in der heiligen Kommunion unsere Seelenspeise zu werden.
Drittens, um auch als Mensch immerfort unter uns gegenwärtig zu sein.

Was ist die heilige Messe?

Antwort: Die heilige Messe ist das Opfer des Neuen Bundes. Das Opfer des Neuen Bundes ist Jesus Christus der Sohn Gottes selbst der sich durch den Tod am Kreuz dem himmlischen Vater für uns geopfert hat.

Wodurch wird das Kreuzesopfer Jesu Christi immerfort gegenwärtig?

Antwort: Das Kreuzesopfer wird durch die heilige Messe immerfort gegenwärtig.

Ist zwischen dem heiligen Meßopfer und dem Kreuzesopfer ein Unterschied?

Antwort: Zwischen dem heiligen Meßopfer und dem Kreuzesopfer ist kein Unterschied. Nur die Art und Weise ist verschieden.

Warum ist zwischen dem heiligen Meßopfer und dem Kreuzesopfer Christi kein Unterschied?

Antwort: Weil der Opferpriester und die Opfergabe in beiden dieselbe ist: Jesus Christus selbst!

Worin besteht die Verschiedenheit in der Art und Weise?

Antwort: Die Verschiedenheit in der Art und Weise besteht darin, daß sich Jesus Christus am Kreuz in blutiger Weise opferte, in der heiligen Messe aber sich in unblutiger Weise opfert, ohne aufs Neue zu leiden und zu sterben.

Wem wird das heilige Meßopfer dargebracht?

Antwort: Das heilige Meßopfer wird Gott allein dargebracht. Auch wenn es „zu Ehren eines Heiligen" gefeiert wird.

Warum kann die heilige Messe auch „zu Ehren" eines Heiligen gefeiert werden?

Antwort: Sie wird auch zu Ehren eines Heiligen gefeiert
Erstens, um Gott für die Gnaden zu danken, welche er dem Heiligen erwiesen hat.
Zweitens, um ihre Fürbitte bei Gott zu erlangen.

In welcher Absicht wird das heilige Meßopfer dargebracht?

Antwort: Es wird dargebracht:
Erstens, um Gott zu ehren und zu loben (Lobopfer).
Zweitens, um Gott für alle Wohltaten zu danken (Dankopfer).
Drittens, um Gott Sühne zu leisten (Sühneopfer).
Viertens, um uns und anderen alles Gute für Leib und Seele zu erbitten (Bittopfer).

Wem kommen die Früchte des heiligen Meßopfers zugute?

Antwort: Sie kommen der ganzen Menschheit zugute, vornehmlich aber der Kirche auf Erden und im Jenseits.

Wem kommen die Früchte des heiligen Meßopfers in besonderer Weise zu?

Antwort: Die besonderen Früchte der heiligen Messe bekommt:
Erstens, der Priester, der das heilige Meßopfer darbringt.
Zweitens, diejenigen, für die es der Priester in besonderer Weise darbringt.
Drittens, diejenigen, die es andächtig mitfeiern.

Welche sind die vorzüglichsten Teile der Meßfeier?

Antwort: Die vorzüglichsten Teile der heiligen Messe sind: Evangelium - Opferung - heilige Wandlung - Kommunion.

Was soll man beim Evangelium tun?

Antwort: Beim Evangelium soll man aufstehen, das Kreuzzeichen machen zum Zeichen, daß man bereit ist, die Lehre des Evangeliums vor aller Welt zu bekennen und dementsprechend zu leben.

Was soll man bei der Opferung tun?

Antwort: Bei der Opferung soll man seine Meinung mit der Meinung des Priesters vereinigen und sich Gott aufopfern.

Was soll man bei der heiligen Wandlung tun?

Antwort: Bei der heiligen Wandlung soll man:
+ Jesus Christus unter den heiligen Gestalten anbeten,
+ Glaube, Hoffnung und Liebe erwecken,
+ seine Sünden bereuen.

Was soll man bei der heiligen Kommunion des Priesters tun?

Antwort: Bei der Kommunion des Priesters soll man geistigerweise kommunizieren,
ein heiliges Verlangen haben,
Jesus Christus wirklich zu empfangen.

Von der heiligen Kommunion:

Was ist die heilige Kommunion?

Antwort: Die heilige Kommunion ist der Genuß und Empfang unseres Herrn Jesus Christus.

Ist man schuldig, die heilige Kommunion zu empfangen?

Antwort: Man ist schuldig, die heilige Kommunion zu empfangen
Erstens, weil Jesus Christus das heilige Sakrament eingesetzt hat, um unsere Seelen zum ewigen Leben zu nähren.

Zweitens, weil er ausdrücklich befohlen hat, ihn zu empfangen.

Wann ist man verpflichtet, die heilige Kommunion zu empfangen?

Antwort: Man ist verpflichtet die heilige Kommunion zu empfangen
Erstens, wenigstens einmal im Jahr, und zwar zur österlichen Zeit.
Zweitens, in Todesgefahr als Wegzehrung für die Reise in die Ewigkeit.

Welche Gnaden wirkt die heilige Kommunion in uns?

Antwort: Die heilige Kommunion wirkt folgende Gnaden:
Erstens, sie vereinigt uns aufs Innigste mit Jesus Christus.
Zweitens, sie vermehrt die heilig machende Gnade.
Drittens, sie schwächt die bösen Neigungen, stärkt unsere Liebe zu Gott.
Viertens, sie reinigt von läßlichen Sünden
bewahrt vor Todsünden
und tilgt zeitliche Sündenstrafen.
Fünftens, sie ist ein Unterpfand der glorreichen Auferstehung und ewigen Seligkeit.

Was müssen wir tun, um dieser Gnaden teilhaft zu werden?

Antwort: Um dieser Gnaden teilhaft zu werden, müssen wir uns gut vorbereiten:
„Der Mensch prüfe sich selbst." 1 Kor 11,28

Was heißt, ein reines Herz zu haben?

Antwort: Ein reines Herz haben heißt wenigstens von allen schweren Sünden frei zu sein,
das ist, sich im Stand der heiligmachenden Gnade zu befinden.

Was muß derjenige tun, welcher sich einer schweren Sünde schuldig weiß und die heilige Kommunion empfangen will?

Antwort: Ein solcher muß zuvor sein Gewissen reinigen durch die Beichte.

Wie sündigt derjenige, der die heilige Kommunion wissentlich in einer schweren Sünde empfängt?

Antwort: Ein solcher sündigt schwer:
„Er ißt sich das Gericht, indem er den Leib des Herrn von gewöhnlicher Speise nicht unterscheidet." 1 Kor 11,29

Worin besteht die Andacht des Herzens?

Antwort: Die Andacht des Herzens besteht in der Übung
Erstens, des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe.
Zweitens, der Demut und der Reue.
Drittens, der Anbetung und des sehnlichen Verlangens nach der Vereinigung mit Jesus Christus.

Worin besteht die Vorbereitung dem Leibe nach?

Antwort: Diese Vorbereitung besteht
Erstens, im „Eucharistischen Fastenopfer", daß man (seit dem II. Vatikanum) mindestens eine Stunde vor der heiligen Kommunion keine Speise zu sich genommen hat.
Zweitens, daß man „in ehrbarer Kleidung erscheine".

Wie soll man sich verhalten, wenn der Priester die heilige Hostie zeigt?

Antwort: Man soll die heilige Hostie demütig anbeten und sprechen:
„Herr, ich bin nicht würdig, daß Du eingehst unter mein Dach,
sondern sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund!"

Was soll man beim Empfang der heiligen Kommunion tun?

Antwort: Die heilige Hostie soll man kniend empfangen und dabei
Erstens, den Mund sittsam öffnen und die Zunge auf die untere Lippe legen.
Zweitens, die heilige Hostie genießen, ohne sie zu kauen und ohne sie lang im Mund zu behalten.
Drittens, die heilige Hostie, wenn sie etwa am Gaumen klebt, nicht mit den Fingern, sondern mit der Zunge ablösen.

Was soll man nach Empfang der heiligen Kommunion tun?

Antwort: Man soll Erstens, Jesus Christus demütig anbeten und ihm danken, daß er zu uns gekommen ist. Zweitens, sich ihm aufopfern und gemachte Vorsätze erneuern.
Drittens, ihn bitten, daß er mit seiner Gnade bei uns bleibe.
Viertens, ihm alle Anliegen der Seele und des Leibes vortragen.

Von der wirklichen Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus im heiligen Sakrament (unabhängig von der heiligen Messe und von der heiligen Kommunion)

Woher wissen wir, daß Jesus Christus im heiligen Sakrament des Altares wahrhaft gegenwärtig ist?

Antwort: Das wissen wir
Erstens, aus den Worten, mit welchen Jesus Christus dieses wunderbare Sakrament verheißen hat. Jo 6,51-56
Zweitens, aus den Worten, mit welchen Jesus Christus dieses Sakrament eingesetzt hat.
Drittens, „Wer mich ißt, wird durch mich leben!" Jo 6,57/1 Kor 10,16
Viertens, aus der ständigen Überlieferung der Kirche.

Wie ist Jesus Christus im Sakrament des Altares gegenwärtig?

Antwort: Jesus Christus ist im heiligen Sakrament des Altares gegenwärtig:
Erstens, unter der Gestalt des Brotes ist der lebendige Leib Jesu Christi folglich auch sein Blut und seine Seele gegenwärtig.

Zweitens, unter der Gestalt des Weines ist das lebendige Blut folglich auch sein Leib und seine Seele gegenwärtig.

Drittens, Jesus Christus ist unter einer jeden Gestalt und in einem jeden auch dem kleinsten Teilchen ganz das ist als Gott und Mensch, gegenwärtig.

Wie lange bleibt Jesus Christus unter der Gestalt von Brot und Wein gegenwärtig?

Antwort: So lange die Gestalten dauern.

Welche Verehrung gebührt Jesus Christus im heiligen Sakrament?

Antwort: Jesus Christus gebührt im heiligen Sakrament die allerhöchste Verehrung, nämlich die Anbetung!
Anwendung: Gehe gerne in die Kirche, Deinen Heiland, der Tag und Nacht auf dem Altar zugegen ist zu besuchen und anzubeten.

Wenn Du an einem Gotteshaus vorübergehst dann bete: „Hochgelobt und gebenedeit sei das Allerheiligste Sakrament des Altares bis in Ewigkeit!"

Vom Allerheiligsten Sakrament

Weil im Altarsakrament Christus selbst gegenwärtig ist, ist es in Anbetung zu verehren. „Der Besuch des Allerheiligsten ist ein Beweis von Dankbarkeit, ein Zeichen von Liebe und eine Erfüllung der Pflicht, Christus, unseren Herrn, anzubeten“

Weil Christus von dieser Welt zum Vater gegangen ist, gibt er uns in der Eucharistie das Unterpfand seiner kommenden Herrlichkeit. Die Teilnahme am heiligen Opfer macht unser Herz seinem Herzen gleich, unterstützt unsere Kräfte auf dem Pilgerweg dieses Lebens, läßt uns das ewige Leben ersehnen und vereint uns schon jetzt mit der Kirche des Himmels, mit der heiligen Jungfrau Maria und mit allen Heiligen.

Vom Allerheiligsten Sakrament des Altares und der heiligen Kommunion. 34 Fragen und 34 Antworten...

Wann verwandeln Bischöfe und Priester Brot und Wein in den heiligen Leib und in das heilige Blut Christi?
Antwort: Das geschieht bei der heiligen Messe. Diesen heiligsten Augenblick nennt man Wandlung.

Wozu hat Jesus Christus dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt?

Antwort: Jesus Christus hat dieses Wunderbare Sakrament eingesetzt:
Erstens, um sich bei der heiligen Messe seinem himmlischen Vater immerfort für uns aufzuopfern.

Zweitens, um in der heiligen Kommunion unsere Seelenspeise zu werden.
Drittens, um auch als Mensch immerfort unter uns gegenwärtig zu sein.

 
Halleluja! Gut ist es, unser'm Gott zu singen; schön ist es, ihn zu loben.

Der Herr baut Jerusalem wieder auf, er sammelt die Versprengten Israels. Er heilt die gebrochenen Herzen und verbindet ihre schmerzenden Wunden. Er bestimmt die Zahl der Sterne und ruft sie alle mit Namen. Groß ist unser Herr und gewaltig an Kraft, unermeßlich ist seine Weisheit. Der Herr hilft den Gebeugten auf und erniedrigt die Frevler.

Psalm 147(146),1-2.3-4.5-6.