Fasten im Christentum.

Über die Fastenzeit - Hören - ins Herz lassen - und wirklich wachsen ...

Fasten im Christentum. Im Christentum dient das Fasten der besseren Besinnung auf Gott, der Buße und als Ausdruck der Demut. In der Bibel fastet Moses bevor er die zehn Gebote von Gott entgegen nimmt. Jesus fastet bevor er beginnt zu predigen und Wunder zu tun.

Fasten im Christentum

Im Christentum dient das Fasten der besseren Besinnung auf Gott, der Buße und als Ausdruck der Demut. In der Bibel fastet Moses bevor er die zehn Gebote von Gott entgegen nimmt. Jesus fastet bevor er beginnt zu predigen und Wunder zu tun. Im Kirchenjahr gibt es zwei Fastenzeiten: die Adventszeit sowie die 40 Tage vor Ostern.

Besonders die Adventszeit ist als Fastenzeit heute in Vergessenheit geraten. In diesen Zeiten sollte nicht generell auf Nahrung verzichtet werden, sondern nur auf Fleisch und alkoholische Getränke. In der katholischen Kirche gibt es heute nur noch zwei spezielle Fastentage: Aschermittwoch und Karfreitag.

Einer aktuellen Umfrage zufolge fastet jeder fünfte Deutsche - verzichten in der Fastenzeit auf bestimmte Nahrungs- oder Genussmittel wie Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten oder Fleisch. Andere schränken ihren Fernsehkonsum oder ihre Zeiten am Computer ein oder lassen die Flimmerkisten gleich ganz aus. Während viele einfach mal sehen wollen, ob sie auch ohne auskommen, geht es anderen darum, bewusst aus gewohnten Bahnen auszubrechen.
Fasten im Islam
Im Islam gibt es einen eigenen Fastenmonat: den Ramadan. In dieser Zeit ist es dem frommen Moslem verboten, tagsüber etwas zu essen oder zu trinken. Erst nach Sonnenuntergang ist das wieder erlaubt. Ausgenommen von dieser Regel sind jedoch Kinder, Kranke, schwangere Frauen und Reisende.

Fasten im Judentum
Im Judentum gibt es ebenfalls den Brauch, eine Fastenzeit zu durchleben. Der wichtigste Tag, an dem das passiert heißt Jom Kippur. An diesem Tag - zehn Tage nach dem jüdischen neujahrsfest - müssen alle Juden strenge Fastenregeln befolgen. In Israel steht an diesem Tag, der der Versöhnung zwischen Gott und den Menschen gewidmet ist, das Leben still. Arbeiten ist ebenso verboten wie essen und trinken.

Fasten im Hinduismus und Buddhismus
Auch im Hinduismus und Buddhismus ist das Fasten üblich. Gautama Buddha, der Gründer des Buddhismus, soll sich auf seiner Suche nach der Wahrheit sogar sechs Jahre lang nur von Gräsern und Samen ernährt haben. Der Hindu Mahatma Gandhi (1869-1948) nutzte das Fasten als Mittel des gewaltfreien Widerstands.