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Der Hl. Geist und die Offenbarung Christi

Der Hl. Geist und die Offenbarung Christi

Der Hl. Geist und die Offenbarung Christi ...

Den Sohn ken­nen wir aus dem Evan­ge­lium. Vom Vater hören wir durch den Sohn. Aber der Hei­lige Geist ist für uns schwer zu fas­sen und vor­zu­stel­len. Schon was Geist über­haupt ist, fällt uns schwer zu begrei­fen. Und nun ist ja der Hei­lige Geist auch in den Büchern des Neuen Tes­ta­men­tes nicht gerade im Vor­der­grund, eher im Hin­ter­grund. Wir wis­sen, er ist die dritte gött­li­che Per­son, er ist die Gabe des Auf­er­stan­de­nen, er ist das Geschenk des in den Him­mel Erhöh­ten. Wenn wir also auch das Wesen des Hei­li­gen Geis­tes schwer begrei­fen kön­nen, so ver­mö­gen wir uns doch auf­grund sei­nes Wir­kens eine Vor­stel­lung zu machen. Wir lesen im 1. Buch der Hei­li­gen Schrift, in der Gene­sis: „Der Geist Got­tes schwebte über den Was­sern.“ Die Kraft, die schöp­fe­ri­sche Kraft Got­tes ist damit gemeint, die frei­lich eine Per­son ist, die schöp­fe­ri­sche Kraft, die das Chaos gestal­tet.

Got­tes Geist belebt alles und bewegt alles. Es gibt einen wun­der­ba­ren Psalm, in dem es heißt: „Du schickst dei­nen Lebenso­dem aus, und alles wird leben­dig, und wenn du ihn zurück­ziehst, dann fal­len die Geschöpfe in den Staub. Sen­dest du dei­nen Geist aus, so wird alles neu geschaf­fen, und du erneu­erst das Ant­litz der Erde.“ Der Hei­lige Geist ist auch eine heils­ge­schicht­li­che Kraft. Er erfaßt die Pro­phe­ten im Alten Bunde, er erweckt cha­ris­ma­ti­sche Füh­rer für das Got­tes­volk Israel, er ist die Gabe des kom­men­den Mes­si­as­kö­nigs. „Siehe mei­nen Knecht, ich lege mei­nen Geist auf ihn.“ Der Hei­lige Geist ist die bewe­gende Kraft im alt­tes­ta­ment­li­chen Got­tes­vol­kes. Der Hei­lige Geist schafft ein neues Herz. Er ist auch die ver­sitt­li­chende Kraft, wie es im 50. Psalm heißt: „Erschaffe mir, o Herr, ein rei­nes Herz und gib mir einen neuen, bestän­di­gen Geist.“ Der Hei­lige Geist ist eine umge­stal­tende Kraft.

Das Neue Tes­ta­ment knüpft in sei­nem Ver­ständ­nis an das Alte Tes­ta­ment an. Die Zeu­gen des Pfingst­er­eig­nis­ses mein­ten, die Män­ner, die da in erreg­ter geist­li­cher Spra­che zu ihnen rede­ten, seien betrun­ken. „Unmög­lich“, sagt der Apos­tel Petrus, „es ist erst 9 Uhr früh, und um 9 Uhr früh ist man nicht betrun­ken, son­dern was hier geschieht, das ist die Erfül­lung des Wor­tes des Pro­phe­ten Joel: ,Am Ende der Tage will ich mei­nen Geist aus­gie­ßen auf alles Fleisch.’“

Der Geist ist es, der an Pfings­ten über die Apos­tel gekom­men ist, der Geist, das öster­li­che Geschenk des Hei­lan­des, die Gabe des Erlö­sers, dir Frucht der Erlö­sung. Der hei­lige Johan­nes berich­tet, wie am Oster­tage der Herr sei­nen Jün­gern den Hei­li­gen Geist ver­leiht: „Emp­fan­get Hei­li­gen Geist! Wel­chen ihr die Sün­den nach­las­sen wer­det, denen sind sie nach­ge­las­sen.“ Der Evan­ge­list Lukas schil­dert aus­führ­lich den Pfingst­tag, die Her­ab­kunft des Hei­li­gen Geis­tes. Unter gewal­ti­gen Zei­chen wie einem brau­sen­den Wind, wie Feu­er­flam­men, die sich auf den Jün­gern nie­der­lie­ßen.

Wie ver­hält sich nun die Offen­ba­rung des Hei­li­gen Geis­tes zu der Offen­ba­rung des Soh­nes? Über­bie­tet er diese Offen­ba­rung, bringt er neue Inhalte, oder stellt er die Bedeu­tung des Soh­nes her­aus? Diese Frage ist von erheb­li­chem Gewicht für unser Ver­ständ­nis des Wir­kens des Hei­li­gen Geis­tes. Es gibt näm­lich Strö­mun­gen, die den Hei­li­gen Geist vom Sohne lösen wol­len. Die Mon­ta­nis­ten des 2. Jahr­hun­derts, eine Sekte, die sich von der Kir­che gelöst hatte, ver­kün­de­ten ein drit­tes Reich des Hei­li­gen Geis­tes, das das Got­tes­reich des Soh­nes über­bie­ten sollte. Und der Pres­by­ter Gaius in Rom ging so weit, dass er das Evan­ge­lium nach Johan­nes aus den kano­ni­schen Schrif­ten aus­schei­den wollte. Im Mit­tel­al­ter gab es einen Abt, Joa­chim von Fiore in Kala­brien. Die­ser Abt erwar­tete ein Reich des Hei­li­gen Geis­tes, und seine Gedan­ken wur­den über­nom­men von den Fran­zis­ka­ner-Spi­ri­tua­len. Sie mein­ten, das Reich des Geis­tes sei schon gekom­men, näm­lich in der Fran­zis­ka­ni­schen Bewe­gung. Und was das Fatale war: Sie lehn­ten die sicht­bare Kir­che ab. Sie ver­kün­de­ten eine unsicht­bare Kir­che ohne Pries­ter­tum, ohne Sakra­mente, ohne Kle­rus.

Diese Strö­mun­gen sind nicht ver­gan­gen. Es gibt bis in die Gegen­wart Theo­lo­gen, ver­irrte Theo­lo­gen, die davon spre­chen, dass der Christ­o­mo­nis­mus, also die ein­zig­ar­tige Stel­lung Christi, über­wun­den wer­den muss. In der Exis­ten­ti­al­theo­lo­gie heißt es, das Kerygma bedürfe nicht mehr des his­to­ri­schen Jesus, es komme allein auf die innere Betrof­fen­heit an, nicht auf eine Wahr­heit, die sich vom his­to­ri­schen Jesus her­lei­ten läßt. Man will Jesus und seine Men­schwer­dung und sei­nen Kreu­zes­tod aus der Mitte der Theo­lo­gie ent­fer­nen.

Dage­gen erhebt das ganze Neue Tes­ta­ment Ein­spruch. Der Apos­tel Pau­lus erar­bei­tet Kri­te­rien, Unter­schei­dungs­merk­male, um das Wir­ken des Geis­tes beur­tei­len zu kön­nen. Er gibt zu: Es gibt Gna­den­ga­ben: die Zun­gen­rede, also das unver­ständ­li­che geis­tige Spre­chen, es gibt die Gna­den­gabe des Pro­phe­zei­ens, es gibt die Gna­den­gabe des Füh­rens, und die Korin­ther waren ja stolz auf diese Gna­den­ga­ben. Aber der Apos­tel Pau­lus weist sie dar­auf hin, dass nur die Gna­den­ga­ben aus Gott stam­men, die zur Erbau­ung der Kir­che die­nen, die zum Nut­zen für die Gemeinde sind, die der Ver­stän­dig­keit des Chris­tus­zeug­nis­ses ange­paßt sind. Er weist dar­auf hin, dass nicht Pau­lus, nicht Apollo, nicht Petrus gekreu­zigt wor­den sind, son­dern Chris­tus. Er weist im Namen des Herrn den Unzucht­sün­der in Korinth zurecht. Er weist auf den Herrn hin, als er von der Schei­dungs­frage spricht: „Nicht ich, son­dern den Ver­hei­ra­te­ten gebie­tet der Herr, dass die Frau sich vom Manne nicht tren­nen darf, und wenn sie getrennt ist, dann muss sie ehe­los blei­ben und sich ver­söh­nen.“ Vor allem in den maß­ge­ben­den Inhal­ten des Glau­bens kommt er auf den Herrn zu spre­chen, in der Eucha­ris­tie: „Ich habe vom Herrn emp­fan­gen, was ich euch über­lie­fert habe.“ Und als er von der Auf­er­ste­hung spricht, da erklärt er: „Ich habe emp­fan­gen, was ich euch über­lie­fert habe.“ Also das Chris­tus­er­eig­nis ist die Mitte der Heils­ge­schichte. Zen­tral ist die Men­schwer­dung, ist das Kreu­zes­op­fer des Hei­lan­des.

In diese selbe Rich­tung weist der Apos­tel Johan­nes. Für ihn ist das ent­schei­dende Kri­te­rium für die Echt­heit des Geis­tes die Aner­ken­nung der Men­schwer­dung Christi. Ist das nicht selbst­ver­ständ­lich? O nein! Es gab damals Häre­ti­ker, Irr­leh­rer, Gnos­ti­ker genannt, die nur den in den Him­mel erhöh­ten Chris­tus ken­nen woll­ten. Sie spra­chen immer nur von dem prä­e­xis­ten­ten und erhöh­ten Logos, nicht von dem fleisch­ge­wor­de­nen Logos. Dage­gen betont Johan­nes: Man muss den gesam­ten Chris­tus fest­hal­ten, den Chris­tus vor der Men­schwer­dung und den Chris­tus, der Mensch gewor­den ist. Und so mahnt er: „Traut nicht jedem Geiste, son­dern prüft die Geis­ter, ob sie aus Gott sind, denn viele fal­sche Pro­phe­ten sind aus­ge­zo­gen. Daran erkennt man den Geist Got­tes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Chris­tus im Flei­sche gekom­men ist, ist aus Gott, und jeder, der nicht bekennt, dass Chris­tus im Flei­sche gekom­men ist, ist nicht aus Gott.“ Also die Men­schwer­dung des Logos ist das ent­schei­dende Kri­te­rium für die Echt­heit eines Geis­tes, der aus den Men­schen zu spre­chen vor­gibt.

Die­ses Kri­te­rium ist heute so aktu­ell wie ges­tern, meine lie­ben Freunde. In einer bei­spiel­lo­sen Ver­wir­rung wer­den heute die ver­schie­de­nen Reli­gio­nen neben­ein­an­der gestellt, als ob sie alle von Gott gewollt wären und zum Heile füh­ren könn­ten. Da steht der Islam neben dem Bud­dhis­mus, das setzt man den Lamais­mus neben den Shin­to­is­mus. Das ist alles fremd, exo­tisch, inter­es­sant. Aber alle diese Reli­gio­nen ste­hen im Vor­raum der Erlö­sung, sie sind Erwar­tungs­hal­tun­gen von Men­schen. Sie haben kei­nen gött­li­chen Ursprung. Allein das Chris­ten­tum stammt von Gott, und Gott ist ein Mensch gewor­den in Jesus von Naza­reth. „Auf ihn sollt ihr hören!“

Damit ist aber auch gleich die zweite Gefahr ange­spro­chen, näm­lich heute besteht nicht die Gefahr, dass man in Jesus allein ein gött­li­ches Wesen sieht. Nein, heute besteht die Gefahr, in ihm einen blo­ßen Men­schen zu erbli­cken. Die Häre­ti­ker von Tübin­gen bis Müns­ter ent­klei­den Jesus sei­ner gött­li­chen Würde. Sie rei­ßen ihm den Königs­man­tel der Got­tes­herr­lich­keit von den Schul­tern. Sie lösen Chris­tus auf. Damit ver­ra­ten sie, dass der Geist Got­tes nicht in ihnen wirk­sam ist, denn wie erklärt der Apos­tel Johan­nes: „Jeder Geist, der Chris­tus auf­löst, ist nicht aus Gott.“ Wer löst ihn auf? Wer Jesus neben Moham­med stellt, wer das Heil aus dem Nir­wana schöp­fen möchte, wer den Dalai Lama als einen Ersatz­mes­sias auf­baut, wer nicht bekennt: „Die­ser Jesus, den ihr gekreu­zigt habt, ist von Gott zum Herrn und Mes­sias gemacht wor­den. In kei­nem ande­ren ist Heil.“

Der Geist ist nur echt, wenn er die zen­trale Bedeu­tung der Men­schwer­dung und des Kreu­zes­to­des Christi auf­schließt. Der Geist ist nur echt, wenn er die Abso­lut­heit und Ein­zig­ar­tig­keit des Chris­tus­er­eig­nis­ses wahrt. Der Geist ist nur echt, wenn er den irdi­schen Jesus und den himm­li­schen Logos als iden­tisch ansieht. Der Geist ist nur echt, wenn er Chris­tus offen­bart. Denn der Geist ver­herr­licht Chris­tus. Der Geist zeigt uns Chris­tus, wie er wirk­lich ist.

Auch der Evan­ge­list Lukas hat uns ein Kri­te­rium für den Geist­be­sitz auf­be­wahrt. Er schil­dert uns, wie die Jün­ger zur Zeit des irdi­schen Wir­kens Jesu unver­stän­dig waren. Sie stell­ten sich das Reich Got­tes welt­lich-poli­tisch vor. Sie hat­ten auch ein par­ti­ku­la­ris­ti­sches Ver­ständ­nis von der Sen­dung Jesu. Sie mein­ten, Jesus sei nur zu den Juden gesandt. Wegen die­ses Unver­ständ­nis­ses von Per­son und Werk Jesu wäre es fatal gewe­sen, wenn sie sofort nach der Auf­er­ste­hung Jesu mit der Ver­kün­di­gung begon­nen hät­ten. Warum? Ja, weil sie noch mit den Scheu­klap­pen ihres Unver­ständ­nis­ses behaf­tet waren, weil der Geist sie noch nicht befreit hatte. Es mußte erst die Kraft aus der Höhe kom­men, bis sie erkann­ten, dass das Reich Got­tes nicht von die­ser Welt ist und dass sie gesandt sind in die ganze Welt, von Judäa bis nach Gali­läa und in alle Enden der Erde. Der Geist hat ihnen die Augen geöff­net. Das ist ein Zei­chen dafür: Zeuge für Chris­tus kann man nur sein, wenn man im Besitz des Geis­tes ist, wenn man vom Geist erfüllt ist, wenn man sich vom Geiste trei­ben läßt.

Der Hei­lige Geist hat die ganze junge Kir­che bewegt. Er hat dem Petrus ein­ge­ge­ben, Zeug­nis abzu­le­gen für Chris­tus am Pfingst­tage und vor dem Hohen Rate. „Erfüllt vom Geiste“, heißt es in der Apos­tel­ge­schichte, „erfüllt vom Geiste.“ Ste­pha­nus, der Erst­lings­mar­ty­rer, war voll des Glau­bens und des Hei­li­gen Geis­tes. Der Hei­lige Geist ver­an­laßt die Taufe des Äthio­pi­ers. Der Hei­lige Geist spricht sich dafür aus, den Haupt­mann Cor­ne­lius zu tau­fen, obwohl er nicht beschnit­ten ist. Der Hei­lige Geist ver­an­laßt, dass Sau­lus und Bar­na­bas aus­ge­son­dert wer­den zur Ver­kün­di­gung und zur Mis­sio­nie­rung.

Der Geist, meine lie­ben Freunde, ist der Kir­che nicht abhan­den gekom­men. Der Geist ist auch heute die Kraft der Kir­che. Was in der Kir­che über­haupt belebt ist, das stammt vom Hei­li­gen Geist. Er läßt auch die Kir­che, die Füh­rer der Kir­che erken­nen, was zu tun ist, was dring­lich ist. Der Hei­lige Geist ist aller­dings ein anspruchs­vol­ler Gott. Sein Wir­ken ist an eine Bedin­gung gebun­den: Die Men­schen müs­sen auf das hören, was der Geist ihnen zuspricht. Sie müs­sen sich sei­ner Lei­tung unter­wer­fen. Das war in Mün­chen gewiß nicht der Fall! Mir sagte ein­mal ein Nach­bar: „Herr May, Sie müs­sen mit der Zeit gehen.“ O ja, das tun die meis­ten Men­schen: mit der Zeit gehen. Wir wis­sen, was das bedeu­tet: die Kin­der anti­au­to­ri­tär erzie­hen. Die Kin­der kön­nen machen, was sie wol­len. Gehor­sam, Respekt, das brau­chen sie nicht zu bewei­sen. Mit der Zeit gehen, was heißt das? Mir sagte ein­mal eine Frau: „Heute geht doch nie­mand mehr in die Kir­che.“ Sie gehen mit der Zeit. Heute ist es zeit­ge­mäß, sich geschlecht­lich aus­zu­lie­fern, den Schul­mäd­chen die Pille in die Schul­ta­sche zu packen. Das ist zeit­ge­mäß. Man muss mit der Zeit gehen. Das heißt poli­tisch: ges­tern dem Hit­ler zuju­beln, heute den Par­la­men­ta­ris­mus zum Dogma erhe­ben. Es ist lei­der so, dass die meis­ten Men­schen dem Zeit­geist nach­lau­fen. Sie wol­len sich nicht iso­lie­ren, sie wol­len modern, sie wol­len fort­schritt­lich sein. Auch Chris­ten erlie­gen die­sem unse­li­gen Trend; sie wol­len nicht kon­ser­va­tiv sein. Ich behaupte, der Hei­lige Geist ist kon­ser­va­tiv, denn wir haben es eben im Evan­ge­lium gehört: „Er wird euch an alles erin­nern, was ich euch gesagt habe.“ Ja, das ist kon­ser­va­tiv! Kon­ser­va­tiv sein heißt nicht an dem hän­gen, was ges­tern war, son­dern aus dem leben, was immer bleibt. Kon­ser­va­tiv sein heißt auch nicht Asche bewah­ren, son­dern ein Feuer am Bren­nen erhal­ten.

Der Hei­lige Geist wird nicht dul­den, dass die ganze Kir­che dem Rausch der Mode ver­fällt. Er wir dafür sor­gen, dass leben­dig bleibt, was hilf­reich ist. Was die Men­schen brau­chen, ist gerade das Unzeit­ge­mäße, das, was bei­seite gescho­ben wird, weil es unbe­quem ist. Sie brau­chen das, was sie ver­ges­sen haben, was aber nicht ver­ges­sen wer­den darf. Was die Men­schen brau­chen, ist das zeit­los Wahre, das immer Gül­tige, das ewig Beste­hende. Sie brau­chen den Geist, der in die Wahr­heit ein­führt und in der Wahr­heit erhält. Sie brau­chen den Geist, der sie vor dem Ungeist der Welt bewahrt. Sie brau­chen den Geist, der sie die Unter­schei­dung der Geis­ter lehrt. Der hei­lige Apos­tel Johan­nes mahnt: „Geliebte, glau­bet nicht jedem Geist, son­dern prü­fet die Geis­ter, ob sie aus Gott sind.“