StartseiteKatechese GrundlageChristi Himmelfahrt

Christi Himmelfahrt

„Aufge­fahren in den Himmel, sitzet zur rechten Hand Gottes, des Vaters.“ So bekennen wir im Glaubensbe­kenntnis, das ist der Inhalt des Festes. Aufgefahren in den Himmel, sitzet zur rechten Hand Got­tes, des Vaters.

Mit die­sem Fest tun sich man­che schwer. Die ungläu­bige Mensch­heit hat an die Stelle der Him­mel­fahrt des Herrn den Vater­tag gesetzt, einen völ­li­gen Unsinn.

Aber auch die Gläu­bi­gen wer­den von Fra­gen gepei­nigt, was es mit der Him­mel­fahrt des Herrn, was es mit dem Him­mel auf sich hat, und wir müs­sen uns den Fra­gen stel­len.


Predigten zum Fest Christi Himmelfahrt

Mit der Taste "F5" können sie die nächste Predigt aufrufen.

Erhöht in die Herr­lich­keit des Vaters

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte, zur Feier der Auf­fahrt unse­res Hei­lan­des in den Him­mel Ver­sam­melte!

Im Apos­to­li­schen Glau­bens­be­kennt­nis fin­det sich immer der Satz: „Auf­ge­fah­ren in den Him­mel.“ Wir haben eben den Bericht des hei­li­gen Lukas gehört, wo er schil­dert, wie diese Auf­fahrt von­stat­ten ging. Der Herr wurde empor­ge­ho­ben, und eine Wolke ent­zog ihn den Bli­cken der Jün­ger. Diese schau­ten nach, aber ein Engel wies sie dar­auf hin, sie soll­ten an ihre gegen­wär­ti­gen Auf­ga­ben den­ken und an seine zukünf­tige Wie­der­kunft.

Wenn die Men­schen diese Lehre von der Auf­fahrt des Herrn in den Him­mel hören, da sind die einen iro­nisch, zwei­felnd, die ande­ren besorgt, ängst­lich; denn jeder wird sich die Frage stel­len: Wo ist denn der Him­mel? Wo ist denn der Him­mel, in den Jesus auf­ge­fah­ren ist? Viele stel­len sich den Him­mel vor als einen weit ent­le­ge­nen Ort im Welt­all. Auf irgend­ei­nem ganz weit ent­fern­ten Stern, so mei­nen sie, könne der Him­mel sein. Diese Vor­stel­lung ist mit Sicher­heit falsch. Das ganze Welt­all, alle Gestirne sind von der­sel­ben Art, näm­lich sie sind Teil der Schöp­fung und des­we­gen den Men­schen zur Erfor­schung und zum Besitz auf­ge­ge­ben. Wir müs­sen ein Nein spre­chen zu die­ser Vor­stel­lung und ein Ja zu dem Inhalt der Aus­sage: Chris­tus ist in den Him­mel auf­ge­fah­ren. Wir gläu­bi­gen Pries­ter erzäh­len keine Mär­chen, son­dern wir ver­kün­den die Wun­der­ta­ten Got­tes. Unser Herr ist in den Him­mel auf­ge­fah­ren. Der Glau­bens­ar­ti­kel steht fest, er kann weder abge­schafft noch umge­deu­tet wer­den. Der Auf­er­stan­dene und Erhöhte lebt in der Herr­lich­keit des Vaters. Das ist eine Tat­sa­che. Aber es gibt eben über der Erfah­rungs­wirk­lich­keit, die uns umgibt, eine andere Wirk­lich­keit, die nicht der Erfah­rung zugäng­lich ist. Die Wirk­lich­keit Got­tes, die himm­li­sche Wirk­lich­keit ist anders als alles, was wir in unse­rer Erfah­rung vor­fin­den, muss anders sein. Denn Jesus ist ja in der Auf­er­ste­hung ver­wan­delt wor­den. Er paßt nicht mehr in diese Welt, in der wir leben. Seine Daseins­weise ist so gear­tet, dass sie eine andere Wirk­lich­keits­weise for­dert. Diese Wirk­lich­keit, in der der Herr lebt, ist uns unzu­gäng­lich. Wir kön­nen sie weder durch Fern­rohre erspä­hen noch durch die Raum­fahrt errei­chen. Die Welt Got­tes, die Gott vor­be­hal­tene Welt, der Him­mel, ist eine Seins­wirk­lich­keit, nicht eine gedachte, wie Hein­rich Heine meinte: „Den Him­mel über­las­sen wir den Engeln und den Spat­zen.“ Nein, nein, der Him­mel ist eine Seins­wirk­lich­keit, aber die Wirk­lich­keit eines Seins von ande­rer Art als das Sein, das uns umgibt. Die Wirk­lich­keit Got­tes ist der Erfah­rung der Men­schen ent­rückt. Chris­tus, der Auf­er­stan­dene und in den Him­mel Auf­ge­fah­rene, ist wirk­lich vor­han­den, aber er ist mit mensch­li­chen Mit­teln nicht auf­find­bar.

Das ist nicht zu ver­wun­dern, das muss so sein. Got­tes Wirk­lich­keit über­steigt jedes Geschöpf. Wir nen­nen ihn den Tran­szen­den­ten, d.h. eine Wirk­lich­keit, die jede Erfah­rungs­wirk­lich­keit über­steigt. Die Kir­che legt das nahe, wenn sie uns beten lehrt, Chris­tus sei „über alle Him­mel empor­ge­stie­gen“, also über alle Ster­nen­wel­ten, jen­seits aller Ster­nen­wel­ten, da weilt er. Wenn Gott vom Men­schen erreich­bar wäre, wäre er nicht Gott. Wenn der Mensch mit sei­nen Mit­teln zu Gott vor­drin­gen könnte, dann hörte Gott auf, der Tran­szen­dente, der Jen­sei­tige zu sein. Was der Mensch erfas­sen, besit­zen, ergrei­fen kann, das ist immer nur ein Geschöpf, das ist nie­mals Gott.

Was vom auf­er­stan­de­nen Herrn gilt, das gilt in einer ana­lo­gen Weise auch von den Engeln und den seli­gen Men­schen. Sie sind im Him­mel. Das heißt: in einer Wirk­lich­keit, die von der uns­ri­gen total ver­schie­den ist. Sie sind von uns nicht nur weit ent­fernt, son­dern sie sind in eine Wirk­lich­keit ein­ge­gan­gen, die jen­seits des erfahr­ba­ren Welt­alls liegt. Um diese Seins­weise zu ver­ste­hen, muss man jede räum­li­che Vor­stel­lung ver­ab­schie­den. Sie ste­hen vor Gott, und sie ver­herr­li­chen Gott, aber sie tun es eben als leib­freie Geis­ter. Von ihrer Wesens­art kön­nen wir uns keine Vor­stel­lung machen, denn in der Erfah­rung fin­den wir keine rei­nen Geis­ter vor. Aber wir seh­nen uns nach einer Vor­stel­lung des Nicht-Vor­stell­ba­ren. Wir möch­ten eine Anschau­ung gewin­nen von dem Unan­schau­li­chen. Und so reden wir halt davon, wie wir vom Anschau­li­chen reden. Man könnte sich, und das haben ja viele Men­schen getan und tun es viel­leicht bis heute, man könnte sich vor­stel­len, der Him­mel sei eben halt so weit, so weit, dass der Mensch da nicht hin­kom­men kann. Diese Vor­stel­lung trügt. Jeder Stern, jeder Him­mels­kör­per, und sei er noch so weit ent­fernt von uns, gehört der Welt der Schöp­fung an. Alle Him­mels­kör­per sind von der glei­chen Art. Wenn der Him­mel auf einem nur weit ent­fern­ten Stern ange­sie­delt wäre, dann wür­den die Him­mels­be­woh­ner leben wie wir, ähn­lich wie wir. Aber das ist aus­ge­schlos­sen, denn sie sind ja im Tode ver­wan­delt wor­den in eine andere Exis­tenz­form. Jesus hat sie beschrie­ben, wenn er sagt: „Im Him­mel, da wird nicht mehr gehei­ra­tet, und da hei­ra­ten sie nicht mehr.“ Also die For­men die­ser Welt haben auf­ge­hört. Die For­men die­ser Welt sind ver­gan­gen. Die See­len der Ver­stor­be­nen leben, sie haben sich nicht auf­ge­löst, sie exis­tie­ren wei­ter, aber sie exis­tie­ren in einer Daseins­form, die uns nicht zugäng­lich ist. Man kann sogar sagen: Die See­len sind im Raum, aber sie brau­chen kei­nen Raum, weil sie nicht aus­ge­dehnt sind. Nur was aus­ge­dehnt ist, benö­tigt einen Raum. Die See­len der Ver­stor­be­nen sind auch nicht über­all. Sie sind an einem bestimm­ten Ort, aber wir ken­nen nicht die Lage die­ses Ortes. Wir kön­nen ihn weder errei­chen noch erfor­schen. Er ist für irdi­sche Mit­tel nicht zugäng­lich, uner­reich­bar. Er liegt jen­seits alles des­sen, was wir aus der Erfah­rung ken­nen. Die Seli­gen leben im Him­mel, aber der Him­mel ist anders als die sicht­bare Schöp­fung. Die himm­li­sche Daseins­form ist gekenn­zeich­net durch die Erha­ben­heit über alle irdi­schen For­men des Daseins. Die Erfah­rungs­wirk­lich­keit ist eben nicht die ein­zige Wirk­lich­keit; es gibt auch eine Wirk­lich­keit jen­seits des Erfahr­ba­ren. Es gibt eine Wirk­lich­keit, die von der Erfah­rungs­wirk­lich­keit ver­schie­den und den­noch real ist. Eines ist sicher: Die Seli­gen sind dort, wo Gott ist, denn sie schauen Gott, sie lie­ben Gott. Sie sind ent­zückt von der Wirk­lich­keit Got­tes. Der Him­mel ist dort, wo die Seli­gen Gott schauen. Gott aber ist über­all. Theo­re­tisch – theo­re­tisch – könn­ten die Seli­gen auch dort ver­wei­len, wo sie gelebt haben, denn Gott ist auch dort anwe­send. Nur ist unsere irdi­sche Mög­lich­keit beschränkt, ihre Seins­weise ist uns nicht zugäng­lich. Das meint also die Him­mel­fahrt. Sie meint: keine Orts­ver­än­de­rung, son­dern eine Exis­tenz­ver­wand­lung.

Im Welt­all gibt es kein Oben oder Unten. Das wis­sen wir aus unse­rer natur­wis­sen­schaft­li­chen For­schung. Diese Aus­drü­cke sind nur vom Stand­punkt des Beob­ach­ters aus genom­men. Das ganze Welt­all ist grund­sätz­lich der mensch­li­chen Erfor­schung zugäng­lich. Wenn wir bis­her noch nicht so weit sind, dann ist es durch­aus denk­bar, dass es in Jahr­zehn­ten oder Jahr­hun­der­ten ein­mal so sein wird. Wir müs­sen aller­dings von der „Auf­fahrt“ spre­chen, weil wir keine ande­ren Begriffe haben. Wir müs­sen in Bil­dern reden, denn wir kom­men ohne Bil­der nicht aus. Und weil eben oben das Helle, das Lichte sich befin­det, des­we­gen ist die Auf­fahrt des Herrn nach oben gegan­gen. Wäre er in die Erde ver­sun­ken, dann könnte man mei­nen, er sei in die Unter­welt gegan­gen, in das Asyl der Ver­damm­ten. Nein, diese Auf­fahrt des Herrn nach oben sagt uns, dass er in die Herr­lich­keit des Vaters ein­ge­gan­gen ist. Sie dient dazu, die Exis­tenz­ver­schie­den­heit des Auf­er­stan­de­nen und Erhöh­ten dar­zu­stel­len.

Man­che fra­gen sich: Wo war denn der Herr in den 40 Tagen nach sei­ner Auf­er­ste­hung bis zur Him­mel­fahrt? Mit allem Vor­be­halt, nur auf­grund eige­nen Nach­den­kens bin ich der Über­zeu­gung: Der Herr war in die­ser Zeit in der Herr­lich­keit des Vaters und ist von dort jedes­mal, wenn eine Erschei­nung geschah, zu den Men­schen gekom­men. Das ist kein Wider­spruch zum Evan­ge­lium, denn das, was wir heute fei­ern, ist eben das letzte Mal, das letzte Ein­ge­hen zum Vater. Es ist der Abschluß der Erschei­nun­gen. Die ande­ren Auf­fahr­ten zum Vater sind uns nicht berich­tet, aber diese eine ist uns berich­tet, weil wir seine Wie­der­kunft erwar­ten sol­len.

Wenn wir jetzt eini­ger­ma­ßen Klar­heit haben, was die Him­mel­fahrt in sich bedeu­tet, dann kön­nen wir fra­gen: Was bedeu­tet sie für uns? Chris­tus hat wäh­rend sei­nes irdi­schen Daseins nur einen klei­nen Kreis von Men­schen erreicht in Paläs­tina, seine Freunde, seine Jün­ger, die guten Frauen, aber auch die Feinde. Jetzt, wenn er in den Him­mel auf­ge­fah­ren ist, ist er durch seine Exis­tenz­ver­wand­lung in der Lage, eine neue Anwe­sen­heit unter den Men­schen zu gewin­nen. Sein Heils­wir­ken kann jetzt auf die ganze Welt, auf die ganze Erde aus­ge­wei­tet wer­den. Die Heils­dy­na­mik des Herrn ist durch die Erhö­hung des Herrn in den Him­mel zu abso­lu­ter Uni­ver­sa­li­tät gewor­den. Und diese Heils­dy­na­mik des Herrn ist erfahr­bar. Den auf­er­stan­de­nen Herrn kön­nen wir nicht errei­chen, aber sein Wir­ken ist uns zugäng­lich. Wir machen näm­lich zwei­er­lei Erfah­run­gen: Wir machen die Erfah­rung des Schlim­men, des Bösen, die Erfah­rung der Schwä­chen, der Unta­ten, des stän­dige Gue­ril­la­krie­ges in den Fami­lien, unter den Kol­le­gen, an den Arbeits­plät­zen, im Wirt­schafts­le­ben, in der Poli­tik. Das ist die eine Erfah­rung. Aber wir machen auch eine andere Erfah­rung, näm­lich die Erfah­rung des Guten, die Erfah­rung der Treue, der Selbst­lo­sig­keit, der Hin­gabe, die Erfah­rung der Wahr­haf­tig­keit, der Liebe. Diese Erfah­rung ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Das Gute ist nicht selbst­ver­ständ­lich, meine lie­ben Freunde. Es quillt nicht natur­haft aus dem Men­schen, denn von Natur aus nei­gen wir zum Bösen. Das Gute ist die Frucht des gött­li­chen Wir­kens in den See­len der Men­schen. Es ist die Frucht der Heils­dy­na­mik des auf­er­stan­de­nen Herrn. In den Gut­ta­ten erfah­ren wir die schöp­fe­ri­sche Liebe des auf­er­stan­de­nen und erhöh­ten Chris­tus. Er ist die hin­ter­grün­dige Kraft für Men­schen­würde, Frei­heit und Ver­ant­wor­tung, für Selbst­lo­sig­keit und Ver­bun­den­heit unter den Men­schen. Got­tes Herr­schafts­herr­lich­keit ver­wirk­licht sich an den Men­schen guten Wil­lens. Das aller­dings braucht es. Wer ein­stimmt in die Anre­gun­gen, in die Impulse, in die Antriebe Got­tes, an dem wirkt er sein Heil, ja, der ist betei­ligt am Heils­wir­ken Got­tes selbst.

Da sieht man, dass Gott für die Durch­set­zung sei­ner Heils­wirk­sam­keit auf das Mit­wir­ken des Men­schen ange­wie­sen ist. Gott braucht Men­schen, und er hat den Men­schen eine Ver­ant­wor­tung gege­ben, dass sein Reich auf die­ser Erde vor­an­kommt. Er ruft jeden zur Akti­vi­tät auf. Nicht schlum­mern, nicht schla­fen, nicht ruhen, son­dern tätig sein, wir­ken, wir­ken unter dem Antrieb der Gnade, wir­ken mit dem Wir­ker Got­tes. Jeder, der sich ein­stimmt in Got­tes Wir­ken, macht die täg­li­che Gegen­wart des Herrn sicht­bar und erfahr­bar. Dass Chris­tus heils­wirk­sam anwe­send ist, erfah­ren wir, wenn wir seine Mit­ar­bei­ter am Werk der Hei­li­gung wer­den. In allen Taten der Nächs­ten­liebe, der Selbst­ent­äu­ße­rung, des Sich-Ver­zeh­rens für Got­tes Ehre erle­ben wir die Wirk­lich­keit und die Wirk­sam­keit des in den Him­mel auf­ge­fah­re­nen Herrn. Davon sol­len alle Men­schen ergrif­fen wer­den.

Aber da erhebt sich die bange Frage: Wird es ein­mal dazu kom­men, dass alle Men­schen aus der schöp­fe­ri­schen Liebe Got­tes leben? Wird das ein­mal wer­den? Ich fürchte, das ist eine Uto­pie. Ich fürchte, der Kampf zwi­schen Gut und Böse wird so lange andau­ern, bis der Herr wie­der­kommt. Die Erfül­lung wird nicht in der Zukunft gesche­hen, die wir Men­schen schaf­fen, son­dern erst in der Zukunft, die durch Got­tes sicht­ba­res Her­vor­tre­ten her­vor­ge­bracht wer­den wird. Gott wird es voll­enden, aber erst, nach­dem er die große Schei­dung am Jüngs­ten Tage durch­ge­führt hat. Also über mensch­li­che Hoff­nun­gen hin­aus, über die Hoff­nung auf mensch­li­che Erfül­lung hin­aus haben wir eine Hoff­nung auf die radi­kale Zukunft, die Gott zu eigen ist.

Viel­leicht kommt es ein­mal dazu, dass die Che­mie und die Medi­zin die Lebens­er­war­tung des Men­schen ver­län­gern auf 150, 200, viel­leicht auch 1000 Jahre. Viel­leicht kommt es ein­mal dazu. Aber was besagt das schon? Das würde eine ver­län­gerte Lan­ge­weile sein. Das würde immer nur wei­ter­ge­hen wie jetzt. Unsere Zukunft ist ande­rer Art als das ver­län­gerte mensch­li­che Leben. Dann, wenn Chris­tus sich zei­gen wird, wenn er wie­der­kommt, dann wird er alles zur Voll­endung füh­ren, und das wird ein wahr­haft revo­lu­tio­nä­rer Vor­gang sein.

Wir beken­nen uns also nicht zu einer dürf­ti­gen Zukunft mit mensch­li­chen Mit­teln. Wir beken­nen uns zur radi­ka­len Zukunft, die Gott uns berei­ten wird. Wir sind seine Hel­fer und seine Mit­ar­bei­ter, wir sind tätig, um diese Zukunft mit her­auf­füh­ren zu hel­fen, soweit er unser bedarf. Wir sind unter­wegs zum Him­mel, dort wird alles erfüllt sein, was wir zu Recht erhofft und erbe­ten haben. Dort wer­den wir die Ruhe und Erqui­ckung fin­den, die wir hier auf Erden nicht fin­den durf­ten. Im Him­mel, da wer­den wir ein­mal alles schauen und alles besit­zen, was der Herr uns ver­hei­ßen hat. Und des­we­gen gilt heute der Auf­ruf des Apos­tels im Römer­brief: „Seid fröh­lich in der Hoff­nung, gedul­dig in der Drang­sal, beharr­lich im Gebet.“

Amen.

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May - Christi Himmelfahrt „ www.Glaubenswahrheit.org“

Empfehlen sie uns weiter!GlaubensnetzwerkDankeCopyright / UrheberrechtImpressum