StartseitePredigtreihe "Jesus Christus"

Über Christus als den ewigen Hohenpriester

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

„Was dünkt euch von Chris­tus? Wes­sen Sohn ist er?“ Das ist die Frage, die uns beschäf­tigt und nicht los läßt. Sie läßt uns des­we­gen nicht los, weil dar­auf so viele fal­sche Ant­wor­ten gege­ben wer­den. Viele Jahre lang hat an der Uni­ver­si­tät Saar­brü­cken der katho­li­sche Theo­loge Josef Blank gelehrt. Wenn man ihn fragte: Wer ist Chris­tus? Was dünkt euch von ihm?, da gab er zur Ant­wort: Chris­tus ist nicht Pries­ter. Es gibt kein Pries­ter­tum im Neuen Tes­ta­ment. Und weil Chris­tus kein Pries­ter ist, gibt es auch keine mensch­li­chen Pries­ter, die an sei­nem Pries­ter­tum Anteil haben. Das hat die­ser Mann jahr­zehn­te­lang gelehrt unter den Augen sei­nes Bischofs, des Herrn Spi­tal. Er hat es gelehrt, bis der Tod ihm den Mund ver­schloß.

Was dünkt euch von Chris­tus? Der Glaube der Kir­che gibt eine andere Ant­wort, als Herr Blank sie gege­ben hat. Der Glaube der Kir­che sagt: Chris­tus ist Pries­ter auf ewig nach der Ord­nung des Mel­chise­dech. Sein Mitt­ler­tum ist iden­tisch mit sei­nem Pries­ter­tum. Kraft sei­ner Annahme einer mensch­li­chen Natur, kraft sei­ner Men­schwer­dung ist Chris­tus Pries­ter auf ewig nach der Ord­nung des Mel­chise­dech. Als Pries­ter hat er ein Opfer dar­ge­bracht, und das war der Gip­fel sei­nes Pries­ter­tums. Er hat uns gewiß auch erlöst durch sein Wort, denn sein Wort ist heils­kräf­tig, sein Wort besitzt sakra­men­ta­len Cha­rak­ter. Chris­tus hat uns auch durch sein Wort erlöst, indem er uns den Sinn sei­nes Han­delns deu­tete, aber auch, indem er uns ansprach und durch sein Wort Heil ver­mit­telte. Seine For­de­run­gen sind heils­mäch­ti­ges Tun. In sei­nen For­de­run­gen ergreift er uns und zieht uns in sein Herr­lich­keits­le­ben hin­ein. Aber noch ein­mal: Sein gan­zes Reden und Tun gip­felt in sei­nem Opfer, im Opfer des Kreu­zes. Am Kreuze hat Chris­tus ein wah­res und eigent­li­ches Opfer dar­ge­bracht, und weil er ein Opfer dar­ge­bracht hat, ist er Pries­ter, ist er Pries­ter in Ewig­keit.

Das deut­lichste Zeug­nis vom Pries­ter­tum Christi fin­det sich im Brief an die Hebräer. In die­sem bedeut­sa­men Lehr­schrei­ben des Neuen Tes­ta­men­tes wird uns Chris­tus als der von Gott beru­fene Pries­ter vor­ge­stellt. „Jeder Hohe­pries­ter wird aus den Men­schen genom­men und für die Men­schen bestellt in ihren Ange­le­gen­hei­ten bei Gott, damit er Gaben und Opfer für die Sün­den dar­bringe. Er kann ja Mit­leid haben mit denen, die unwis­send sind und irren, da auch er behaf­tet ist mit Schwach­heit. Des­halb muß er, wie für das Volk, so auch für sich selbst opfern für die Sün­den. Nie­mand nimmt sich selbst die Würde, son­dern nur wer beru­fen ist von Gott, wie Aaron. So hat sich auch Chris­tus nicht selbst die Ehre eines Hohen­pries­ters gege­ben, son­dern der, der zu ihm gespro­chen hat: Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt. Wie er auch an einer ande­ren Stelle sagt: Du bist Pries­ter ewig­lich nach der Ord­nung des Mel­chise­dech. In den Tagen sei­nes Flei­sches hat er Bit­ten und Fle­hen mit lau­tem Geschrei und unter Trä­nen zu dem empor­ge­sandt, der ihn vom Tode ret­ten konnte, und er hat dank sei­ner Got­tes­furcht Erhö­rung gefun­den. Obwohl Sohn, hat er doch Gehor­sam gelernt aus dem, was er gelit­ten, und so voll­endet, ward er allen, die ihm gehor­chen, Urhe­ber ewi­gen Hei­les, wie er denn von Gott als Hoher­pries­ter nach der Ord­nung des Mel­chise­dech ange­spro­chen wird.“

Die­ser Pries­ter, von dem hier die Rede ist, ist ein barm­her­zi­ger und treuer Hoher­pries­ter. Von ihm kön­nen wir Hilfe und Bei­stand erwar­ten, denn so heißt es wie­derum im Hebrä­er­brief: „Er mußte in allem gleich wer­den den Brü­dern, um ein barm­her­zi­ger und treuer Hoher­pries­ter für sie bei Gott zu wer­den, um die Sün­den des Volkes zu süh­nen. Denn da er selbst unter der Ver­su­chung gelit­ten, kann er auch denen hel­fen, die ver­sucht wer­den.“ Er ist ein mäch­ti­ger Hoher­pries­ter, denn seine Macht ist darin begrün­det, daß er der Sohn Got­tes ist. Er gibt uns Mut, zum Throne der Gnade hin­zu­tre­ten. „Da wir nun einen gro­ßen Hohen­pries­ter haben, der hin­durch­ge­gan­gen ist durch die Him­mel, Jesus, den Sohn Got­tes, so wol­len wir fest­hal­ten an dem Bekennt­nis. Denn wir haben nicht einen Hohen­pries­ter, der nicht Mit­leid haben könnte mit unse­ren Schwä­chen, viel­mehr einen sol­chen, der in allem uns gleich ver­sucht wor­den ist, die Sünde aus­ge­nom­men.“ Und weil wir einen sol­chen Hohen­pries­ter haben, kön­nen wir voll Ver­trauen hin­tre­ten zum Throne der Gnade, damit wir Barm­her­zig­keit erlan­gen und Gnade fin­den.

Chris­tus ist Pries­ter, aber frei­lich ein ande­rer Pries­ter als die Pries­ter des Alten Bun­des. Die Pries­ter des Alten Bun­des waren Pries­ter durch Abstam­mung. Weil sie zu einem bestimm­ten Stamme gehör­ten, des­we­gen wur­den sie auto­ma­tisch Pries­ter. Chris­tus ist Pries­ter, weil der Logos die mensch­li­che Natur ange­nom­men hat. Bei sei­ner Men­schwer­dung ist er zum Pries­ter geweiht wor­den, nicht etwa, wie man­che sagen, bei sei­ner Mes­si­as­weihe anläß­lich der Taufe. Nein, durch die Men­schwer­dung und bei der Men­schwer­dung ist er zum Pries­ter von Gott ein­ge­setzt wor­den. Er ist ein ande­rer Pries­ter als alle ande­ren. Ein sol­cher Pries­ter ziemte uns, hei­lig, unschul­dig, unbe­fleckt, abge­son­dert von den Sün­dern und erha­ben über die Him­mel, der nicht nötig hat, wie die Hohen­pries­ter zuvor für die eige­nen Sün­den Opfer dar­zu­brin­gen, dann für die Sün­den des Volkes. Die­ser Pries­ter hat ein für alle­mal das Opfer dar­ge­bracht. Er hat es getan, als er sich selbst opferte, und die­ser Pries­ter ist des­we­gen ein Pries­ter auf ewig und unbe­dingt. „Er, der ewig bleibt, hat ein unver­gäng­li­ches Pries­ter­tum. Des­halb kann er immer­dar jene ret­ten, die durch ihn sich Gott nahen. Er lebt ja alle­zeit, um als Für­bit­ter für sie ein­zu­tre­ten.“

Chris­tus ist Hoher­pries­ter, das ist das erste Dogma. Das zweite lau­tet: Chris­tus hat ein Opfer für die Mensch­heit dar­ge­bracht, indem er sich am Kreuze frei­wil­lig zum Opfer dar­brachte. Das Kreu­zes­op­fer ist der Voll­zug des Pries­ter­tums. Dem voll­kom­me­nen Pries­ter­tum Christi ent­spricht ein voll­kom­me­nes Opfer. Er selbst ist die Opfer­gabe. Die Opfer­ga­ben im Alten Bunde konn­ten die Gewis­sen nicht rei­ni­gen; sie waren unvoll­kom­men. Im Neuen Bunde ist die Opfer­gabe voll­kom­men, weil Chris­tus selbst sie ist. Er hat kraft ewi­gen Geis­tes sich selbst makel­los Gott dar­ge­bracht, und die­ses Opfer ver­mag unsere Gewis­sen zu rei­ni­gen von toten Wer­ken, damit wir die­nen dem leben­di­gen Gott.

Die­ses Opfer ist ein für alle­mal gesche­hen. Nach­dem näm­lich Moses alle Gebote dem gan­zen Volke ver­kün­det hatte, nahm er das Blut der Käl­ber und Böcke mit Was­ser und Wolle und Ysop, besprengte das Volk: Dies ist das Blut des Bun­des. So war es im Alten Bunde. Aber diese Opfer sind jetzt alt und ver­greist. Jetzt kommt das Opfer des Neuen Bun­des. Nicht ein von Hän­den gefer­tig­tes Hei­lig­tum ist es , in das Chris­tus ein­ge­gan­gen ist, son­dern er ist in das ewige Hei­lig­tum ein­ge­gan­gen. Er hat sich ein­mal geop­fert, um die Sün­den vie­ler auf sich zu neh­men, ein zwei­tes Mal wird er ohne Sünde erschei­nen. Die­ses Opfer hat Kraft für immer, es ist das letzte, es ist das end­gül­tige Opfer. Seine Wir­kung ist Sühne für die Über­tre­tun­gen, Rei­ni­gung der Gewis­sen und Hei­li­gung der Men­schen. Er tritt im Him­mel immer­fort für die Men­schen ein. Er hat uns des Erbes der höhe­ren Güter teil­haf­tig gemacht.

Das Kreu­zes­op­fer Christi war auch nicht das, was die libe­rale Theo­lo­gie meint, näm­lich ein hel­den­haf­tes Ster­ben ange­sichts einer hoff­nungs­lo­sen Lage oder das mutige Auf-sich-Neh­men eines unent­rinn­ba­ren Schick­sals. Das ist kein Opfer; das wäre Pro­phe­ten­schick­sal, wie auch Herr Kas­per sagt. Nein, was Chris­tus getan hat, ist ein Opfer. Er sich frei­wil­lig dem Vater im Him­mel dahin­ge­ge­ben, um dadurch die Sün­den der Welt zu süh­nen. Daß er es frei­wil­lig getan hat, wird uns ver­si­chert, indem drei­mal eine Lei­dens­vor­aus­sage berich­tet wird. Chris­tus hat drei­mal vor­her­ge­sagt, daß er lei­den werde, daß er lei­den müsse, weil der Vater es so bestimmt hat, und daß er lei­den wolle, weil er dem Wil­len des Vaters gehor­sam sein wollte. Das ers­te­mal war es, als Petrus das Mes­si­as­be­kennt­nis gespro­chen hat. Da sagte Jesus in der Beant­wor­tung: „Er fing an, sie zu beleh­ren, der Men­schen­sohn müsse vie­les lei­den, von den Ältes­ten, Ober­pries­tern und Schrift­ge­lehr­ten ver­wor­fen und getö­tet wer­den und nach drei Tagen auf­er­ste­hen.“ Er redete ganz offen davon, aber die Jün­ger woll­ten es nicht hören. Der Apos­tel Petrus wollte es ihm aus­re­den. Aber da fuhr ihn Jesus an: „Weg von mir, Satan!“ Der­je­nige, der ihm das Lei­den aus­re­den will, will ihm das Opfer aus­re­den, und der ist ein Ver­su­cher. Des­we­gen sagte Jesus: „Weg von mir, Satan!“ Ein zwei­tes Mal sagte Jesus seine Lei­den vor­aus, als sie auf­bra­chen nach Jeru­sa­lem. Er belehrte seine Jün­ger und sagte ihnen: „Der Men­schen­sohn wird in die Hände der Men­schen über­lie­fert wer­den. Sie wer­den ihn töten, aber drei Tage nach sei­nem Tode wird er auf­er­ste­hen. Sie ver­stan­den die Rede nicht, scheu­ten sich aber, ihn zu fra­gen.“ Und so mußte er sie ein drit­tes Mal beleh­ren, als sie näm­lich auf dem Wege nach Jeru­sa­lem waren, dies­mal aber mit allen Ein­zel­hei­ten,näm­lich: „Sie waren nun auf dem Wege nach Jeru­sa­lem hin­auf. Jesus ging vor ihnen her. Sie staun­ten und folg­ten ihm voll Furcht. Da nahm er die Zwölf bei­seite und begann zu ihnen zu spre­chen, was ihm wider­fah­ren werde. Seht, wir zie­hen hin­auf nach Jeru­sa­lem. Der Men­schen­sohn wird den Ober­pries­tern und Schrift­ge­lehr­ten über­lie­fert wer­den. Sie wer­den ihn zum Tode ver­ur­tei­len und den Hei­den über­ge­ben. Diese wer­den ihn ver­spot­ten und anspeien und gei­ßeln und töten. Aber nach drei Tagen wird er auf­er­ste­hen.“ Mit berei­tem Her­zen und mit gesam­mel­ter Kraft ging Chris­tus dem Tode ent­ge­gen. Es kommt nicht ein Schick­sal über ihn, son­dern er geht in sein Lebens­op­fer hin­ein, wie er es vor­aus­ge­sagt hat, näm­lich daß er gekom­men ist, nicht bedient zu wer­den, son­dern zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Opfer für die vie­len, als Süh­nop­fer für die vie­len. Da hat er noch deut­li­cher gespro­chen als bei den Lei­dens­weis­sa­gun­gen. Er will sein Leben hin­ge­ben als Süh­nop­fer für die vie­len. Und das hat er wie­der­holt beim Letz­ten Abend­mahle. Da wird er sei­nen Leib hin­ge­ben für die sün­di­gen Men­schen und sein Blut ver­gie­ßen zur Ver­ge­bung der Sün­den. Darin wird der neue Bund, die neue Got­tes­ord­nung auf­ge­rich­tet wer­den. „Neh­met hin, das ist mein Leib. Das ist mein Blut des Neuen Bun­des, das für viele ver­gos­sen wird.“ Darin liegt der Opfer­cha­rak­ter – „das für viele ver­gos­sen wird“. Für viele, das ist Opfer­ter­mi­no­lo­gie, näm­lich zum Nut­zen von ande­ren und anstatt ande­rer wird sein Blut ver­gos­sen. Diese Ver­kün­di­gung Jesu wird auf­ge­nom­men von den Apos­teln, etwa vom Apos­tel Pau­lus, der oft auf Chris­tus als das Süh­nop­fer zu spre­chen kommt, im Römer­brief bei­spiels­weise: „Alle haben gesün­digt und erman­geln der Herr­lich­keit Got­tes. Sie wer­den gerecht­fer­tigt ohne Ver­dienst durch seine Gnade durch die Erlö­sung in Chris­tus Jesus. Ihn hat Gott dar­ge­stellt als blu­ti­ges Süh­nop­fer.“ Ihn hat Gott dar­ge­stellt als blu­ti­ges Süh­nop­fer. An einer ande­ren Stelle des­sel­ben Brie­fes: „Er wurde dahin­ge­ge­ben um unse­rer Sünde wil­len und ist auf­er­stan­den um unse­rer Recht­fer­ti­gung wil­len.“

Christi Leib ist Opfer­leib, Christi Blut ist Opfer­blut, wie etwa im Abend­mahls­be­richt aus dem ers­ten Korin­ther­brief zu lesen ist: „Ich habe vom Herrn emp­fan­gen, was ich euch über­lie­fert habe. In der Nacht, in der er ver­ra­ten wurde, nahm er Brot, dankte, brach es und sprach: Neh­met und esset, das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird.“ Das ist Opfer­ter­mi­no­lo­gie! Der für euch hin­ge­ge­ben wird. „Auf glei­che Weise nahm er den Kelch und sprach: Die­ser Kelch ist der Neue Bund in mei­nem Blute. Sooft ihr ihn trinkt, tut es zu mei­nem Andenken. Sooft ihr näm­lich die­ses Brot esset und die­sen Kelch trin­ket, ver­kün­det ihr den Tod des Herrn.“ Und noch eine letzte Stelle aus dem Gala­ter­brief, in dem der Apos­tel den Chris­ten in die­ser Gemeinde schreibt: „Um uns aus die­ser schlim­men Welt zu erret­ten, hat er sich selbst für unsere Sün­den dahin­ge­ge­ben. So war es der Wille unse­res Got­tes und Vaters.“

Der Apos­tel Johan­nes lehrt nichts ande­res als der Apos­tel Pau­lus. Jesus ist die Ver­söh­nung für unsere Sün­den. In sei­nem ers­ten Brief: „Er ist die Ver­söh­nung für unsere Sün­den, doch nicht nur für unsere, son­dern auch für die der gan­zen Welt. Und darin sind wir der Liebe Got­tes gewiß, daß er sei­nen Sohn gesandt hat als Süh­ne­op­fer für unsere Sün­den.“ Johan­nes berich­tet auch eine der ergrei­fends­ten Aus­sa­gen des gan­zen Neuen Tes­ta­men­tes, näm­lich wie Johan­nes der Täu­fer auf Jesus hin­deu­tete und sagte: „Seht das Lamm Got­tes, das hin­weg­nimmt die Sünde der Welt.“ Die Hörer wuß­ten sofort, was gemeint ist, denn von die­sem Lamm Got­tes war im Alten Bunde die Rede, von dem Lamm Got­tes, das der Got­tes­knecht ist und das die Lei­den ande­rer trägt. „Er hat aber unsere Lei­den getra­gen, unsere Schmer­zen auf sich genom­men. Wir hiel­ten ihn für geschla­gen, für getrof­fen von Gott. Doch ob unse­rer Sün­den wurde er ver­wun­det, ob unse­rer Fre­vel zer­schla­gen. Zu unse­rem Heil lag die Strafe auf ihm. Wie Schafe irr­ten wir alle umher, jeder ging sei­nen eige­nen Weg. Er wurde miß­han­delt, doch gab er sich wil­lig dar­ein, tat sei­nen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlach­tung geführt wird.“ Was der Pro­phet Isaias Hun­derte von Jah­ren zuvor ver­kün­det hatte, näm­lich daß ein unschul­di­ges Lamm die Sün­den der ande­ren hin­weg­trägt, das hat sich erfüllt in dem Lamm Jesus Chris­tus, das gekom­men ist, vom Vater gesandt, um unsere Sün­den hin­weg­zu­tra­gen.

Das ist unser Glück, meine lie­ben Freunde, das ist unsere Zuver­sicht, das ist unsere Hoff­nung. Jetzt muß eigent­lich aus dem Her­zen eines jeden Chris­ten der Jubel­ruf empor­bran­den, den uns Pau­lus in den Mund gelegt hat: „Er hat mich geliebt und sich für mich dahin­ge­ge­ben.“

Amen.

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May - Über Chris­tus als den ewi­gen Hohen­pries­ter www.Glaubenswahrheit.org

Die Heilungswunder Jesu
Das Geheimnis der leibhaften Auferstehung
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