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Chris­tus unser König

Papst Pius XI. hat im Jahre 1925 das Christ­kö­nigs­fest ein­ge­setzt. Er hob damit sicht­bar und deut­lich her­vor, was im Leben Jesu immer wie­der offen­bar gewor­den ist, näm­lich dass er der Herr Him­mels und der Erde ist. Die Kir­che hat sich alle­zeit zum König­tum Christi bekannt und es ent­spre­chend gefei­ert. Am Fest der Geburt Jesu Christi gedenkt sie der Herr­lich­keit Got­tes, wel­che die Hir­ten zu Beth­le­hem umstrahlt hat. Am Fest der Ver­klä­rung Christi erin­nert sie an den himm­li­schen Licht­glanz, mit dem der Herr auf dem Berge Tabor erfüllt wurde. Am Kar­frei­tag liest die Kir­che das Evan­ge­lium von der Son­nen­fins­ter­nis und dem Erd­be­ben. Die Natur bäumte sich auf, als ihr Herr am Kreuze ster­ben musste. Am Oster­tage und an Christi Him­mel­fahrt sieht die Kir­che Christi König­tum erfüllt im Sieg über den Tod und in der Heim­kehr in die Herr­lich­keit des Vaters. König­tum Christi bezeich­net jenes sei­ner Ämter kraft des­sen er auch als Mensch von Gott bestell­ter, recht­mä­ßi­ger König in dem von ihm gestif­te­ten Rei­che ist. Das König­tum Christi ist iden­tisch mit sei­nem Hir­ten­amt, im Unter­schied zu sei­nem Lehr­amt und dem Pries­ter­amt.

Das König­tum Christi wurde schon im Alten Bund viel­fäl­tig vor­her­ge­sagt. In den Psal­men ist immer wie­der die Rede von dem Mes­si­as­kö­nig. In einem Psalm heißt es: „Dein Thron steht für immer und ewig. Das Zep­ter dei­nes Rei­ches ist ein Zep­ter des Rech­tes.“ In einem ande­ren heißt es: „Alle Könige sol­len sich beu­gen vor ihm, alle Völ­ker sol­len ihm die­nen.“ Und vor allem im Psalm 109 steht die berühmte Weis­sa­gung: „Es spricht der Herr zu mei­nem Herrn: Setze dich zu mei­ner Rech­ten, bis ich dir die Feinde zu dei­nem Sche­mel lege.“ Und im Psalm 2 heißt es: „Ich aber bin ein­ge­setzt als König auf Sion, sei­nem hei­li­gen Berg.“ Die Pro­phe­ten haben immer wie­der die Königs­würde des Mes­sias ver­kün­digt. Balaam weis­sagte über Israel: „Ich sehe ihn, doch nicht jetzt. Ich schaue ihn, doch nicht nahe. Ein Stern geht auf aus Jakob, ein Zep­ter reckt sich auf aus Israel. Kom­men wird von Jakob der Herr­scher.“ Vor allem der Pro­phet Daniel sah in einem Nacht­ge­sicht einen, der aus­sah wie ein Men­schen­sohn. Er wurde vor Gott geführt, dort ward ihm Herr­schaft, Ehre und Reich ver­lie­hen. Ihm müs­sen alle Völ­ker, Natio­nen und Zun­gen die­nen. Seine Herr­schaft wird ewig dau­ern. Sein Reich wird nie zer­stört wer­den. Der Pro­phet Mich­äas kün­digte an: „Der Herr wird König sein über sie auf dem Berge Sion von nun an und ewig.“ Und der Pro­phet Zacha­rias: „Laut juble, Toch­ter Sion! Jauchze, Toch­ter Jeru­sa­lem! Siehe, dein König kommt zu dir, gerecht und als Hei­land. Er rei­tet auf einem Esel, auf einem Fül­len.“ Beim Pro­phe­ten Jere­mias heißt es: „Ein recht­mä­ßi­ger Spross aus dem Stamme Davids wird als König weise herr­schen und Gericht hal­ten auf Erden.“ Und Sie alle ken­nen die Weis­sa­gung des Pro­phe­ten Isaias: „Ein Kind ist uns gebo­ren, ein Sohn ist uns geschenkt, auf sei­nen Schul­tern ruht Welt­herr­schaft. Sein Name wird sein: Wun­der­rat, Gott­held, Vater der Zukunft, Frie­dens­fürst.“ Nach der wun­der­ba­ren Spei­sung der Fünf­tau­send nahm Jesus gewahr, dass die begeis­ter­ten Mas­sen kom­men wür­den, um ihn zum König zu machen. Da ent­zog er sich ihnen. Warum? Alle die Weis­sa­gun­gen des Alten Bun­des gehen auf einen ande­ren Mes­sias, als die Juden erwar­tet haben. Der Erz­engel Gabriel pro­phe­zeite das König­tum Christi. Er belehrte die Jung­frau, sie wird einen Sohn gebä­ren, dem Gott, der Herr, den Thron sei­nes Vaters David geben wird und er wird herr­schen als König über das Haus Jakob in Ewig­keit, und sei­nes König­tums wird kein Ende sein. Es ist doch klar, dass sol­che Weis­sa­gun­gen nicht auf einen irdi­schen König gehen kön­nen. Die Wei­sen aus dem Mor­gen­land erkann­ten dun­kel das König­tum Christi: „Wir haben sei­nen Stern gese­hen im Osten und sind gekom­men, ihn anzu­be­ten.“ Die Natur bekennt sich zu sei­nem König­tum. Bei sei­ner Geburt, als sich der Him­mel öff­nete und Engel ihn umju­bel­ten, bei der wun­der­ba­ren Brot­ver­meh­rung, bei sei­nem Wan­del über den See, bei der Hei­lung des Blind­ge­bo­re­nen, bei der Leben­dig­ma­chung des Laza­rus; in all die­sen Vor­gän­gen zeigt sich, dass Chris­tus der Herr, der König der Natur ist. Für das König­tum Christi liegt auch sein Selbst­zeug­nis vor. Wir haben es eben im Johan­nes­evan­ge­lium ver­nom­men. Der Herr erklärte dem Pila­tus, dass er ein Reich besitze. Zu einem Reich gehört auch ein König. So fragt ihn Pila­tus: „Also bist du doch ein König?“ „Ja, du sagst es. Ich bin ein König.“ Er ist ein König, ein König im Reich der Wahr­heit. Alle Anhän­ger der Wahr­heit hören auf seine befeh­leri­sche Stimme. Als Jesus die Erde ver­lässt, erklärt er die Reich­weite sei­nes König­tums: „Mir ist alle Gewalt gege­ben im Him­mel und auf Erden.“ Chris­tus war im Gebrauch sei­ner Macht und sei­nes Herr­scher­ti­tels zurück­hal­tend. Er lehnte die irdisch-poli­ti­sche Form eines König­tums ab. Er weist auch irdi­sche Rechts­hän­del als nicht zu ihm gehö­rig ab. Ein­mal trat einer zu ihm und sagte: „Meis­ter, sage mei­nem Bru­der, er soll die Erb­schaft mit mir tei­len.“ Da fuhr ihn Jesus an: „Mensch, wer hat mich zum Erbrich­ter über euch bestellt!“ Chris­tus hat sein Herr­scher­amt nur als ein reli­giö­ses auf­ge­fasst, wie es durch die sitt­li­che, nicht poli­ti­sche Gesetz­ge­bung und Recht­spre­chung geübt wird, in Aus­le­gung des Zehn-Gebote-Geset­zes, in Sün­den­ver­ge­bung und Gericht. In die­sem Sinne ist sein Selbst­zeug­nis über sein König­tum zu ver­ste­hen. Und so ist auch die Inschrift, die über dem Kreuze ange­bracht war, zu begrei­fen: „Jesus von Naza­reth, der König der Juden“.

Die Apos­tel haben um das König­tum Christi gewusst. Sie bli­cken mit Vor­liebe auf den Erhöh­ten, also in den Him­mel Auf­ge­nom­me­nen und nen­nen ihn fast stets den „Herrn“, was mit Herr­scher und König iden­tisch ist. Pau­lus sagt von ihm, dass er in allem den Vor­rang habe und dass ihm alles unter­wor­fen sei und dass Gott ihn zu sei­ner Rech­ten sit­zen lasse, bis er die Feinde zum Sche­mel sei­ner Füße mache. Pau­lus ver­legt die Voll­endung die­ser Herr­schaft in den Augen­blick des Gerich­tes. Von die­sem Augen­blick heißt es: „Er muss als König herr­schen, bis er beim Unter­gang des Erd­krei­ses alle Feinde dem Vater zu Füßen legt.“ Johan­nes sah in einer Vision Chris­tus, wie er einen Königs­man­tel trägt, und auf dem steht die Auf­schrift: König der Könige und Herr der Her­ren. Die Kir­che bekennt ihren Glau­ben an Christi Herr­scher­stel­lung schon im Glau­bens­be­kennt­nis: „Er sit­zet zur Rech­ten Got­tes, des all­mäch­ti­gen Vaters.“ Das ist die Aus­sage über sein uni­ver­sa­les König­tum. Auch in den Gebets­tex­ten ist das König­tum Christi aus­ge­sagt. Im Te Deum: „Du bist der König der Herr­lich­keit, Chris­tus.“ Im Advent wer­den wir wie­der beten: „O König der Völ­ker, komm!“ Und so heißt es oft in den Mess­ge­be­ten.

Wor­auf beruht das König­tum Christi? Wel­ches ist seine Wur­zel? Die Wur­zel des König­tums ist die hyposta­ti­sche Union. Die­ses Fremd­wort besagt nichts ande­res als die Ver­ei­ni­gung von Gott­heit und Mensch­heit in Chris­tus. Er ist der Gott­mensch, als Gott, als Wort Got­tes wesen­seins mit dem Vater. Mit ihm hat er alles gemein­sam, also auch die höchste, voll­kom­mene und uni­ver­sale Macht. Papst Pius XI. hat zur Feier des König­tums eine wun­der­bare Enzy­klika her­aus­ge­ge­ben: „Quas pri­mas“. In die­ser Enzy­klika schreibt er: Chris­tus besitzt nicht bloß eine indi­rekte, son­dern auch eine direkte Gewalt über das Zeit­li­che. Chris­tus besitzt direkte welt­li­che Regie­rungs­ge­walt über das gesamte Welt­all. Er hätte – wenn er gewollt hätte – alle Herr­scher abset­zen und sich als Allein­herr­scher nie­der­las­sen kön­nen. Tat­säch­lich wollte er welt­li­che Herr­schafts­ge­walt nicht aus­üben. Chris­tus ist wah­rer König, also nicht etwa bloß in einem über­tra­ge­nen Sinne wegen sei­ner alles über­ra­gen­den Vor­züge: sei­ner Hei­lig­keit, sei­ner Wahr­haf­tig­keit, sei­ner Macht, son­dern im eigent­li­chen Sinne. Er hat alle die Gewal­ten, die zu einer Königs­macht gehö­ren: die gesetz­ge­bende, die voll­zie­hende und die rich­ter­li­che Gewalt.

Schon das Alte Tes­ta­ment bezeugt die gesetz­ge­be­ri­sche Tätig­keit des Mes­sias. Beim Pro­phe­ten Isaias heißt es: „Die Lehre geht aus von Sion, das Wort des Herrn von Jeru­sa­lem. In Treue wird er die Wahr­heit ver­kün­den. Er wird nicht ermat­ten und nicht erlie­gen, bis er die Wahr­heit auf Erden ver­kün­det hat. Sei­ner Lehre har­ren die Völ­ker.“ Im Neuen Tes­ta­ment sehen wir Jesus am Werke, wie er seine gesetz­ge­be­ri­sche Macht aus­übt. Die Berg­pre­digt zeigt ihn im Besitz die­ser Macht. Sou­ve­rän ent­schei­det er über Sinn und Trag­weite des Mosai­schen Geset­zes: „Den Alten ist gesagt wor­den…, ich aber sage euch…!“ Moses hat die Ehe­schei­dung frei­ge­ge­ben. Der Herr setzt ent­ge­gen: „Wer seine Frau ent­lässt und eine andere hei­ra­tet, der bricht die Ehe. Und wenn sie ihren Mann ent­lässt und einen ande­ren hei­ra­tet, dann bricht sie die Ehe.“ Dazu gibt er das neue Gebot, das Gebot der Liebe, das alle ande­ren Gebote zusam­men­fasst. Die Liebe besteht gerade darin, Got­tes Gebote zu hal­ten. Die Auf­stel­lung der kirch­li­chen Hier­ar­chie: Bischöfe, Pries­ter, die Ein­set­zung der neu­tes­ta­ment­li­chen Sakra­mente und die Begrün­dung des neu­tes­ta­ment­li­chen Opfers, das sind Aus­flüsse der gesetz­ge­ben­den Macht Christi. Wie der Vater alles in seine Hand gege­ben hat, alle Gewalt im Him­mel und auf Erden, so über­gibt er diese wie­der an seine Apos­tel und an seine Kir­che.

Diese Gewalt umfasst dann die voll­zie­hende Gewalt. Seine Befehls- und Amts­ge­walt ist der­ar­tig, dass alle ihr Folge leis­ten müs­sen. Gegen die Wider­spens­ti­gen wird die Ver­hän­gung von Stra­fen ange­droht, denen nie­mand ent­rin­nen kann. Er bestimmt, wen er in sei­nen Dienst ruft. Zu einem sagte er: „Folge mir.“ Der ent­geg­nete: „Herr, gestatte, dass ich zuerst hin­gehe und mei­nen Vater begrabe.“ Er dar­auf: „Lass die Toten ihre Toten begra­ben, du aber komm und ver­künde das Reich Got­tes!“ Die herr­scher­li­che Gewalt Christi umfasst die Gesamt­heit des Men­schen­ge­schlech­tes und jeden ein­zel­nen. Er besitzt das voll­kom­mene Recht über die geschaf­fe­nen Dinge. Alles ist unter seine unbe­schränkte Macht gestellt.

Die Gesetz­ge­bungs­ge­walt und die voll­zie­hende Gewalt wird voll­endet in der rich­ter­li­chen Gewalt. Der die Gebote gibt, wacht auch über ihre Ein­hal­tung. Im Glau­bens­be­kennt­nis beken­nen wir Christi Wie­der­kom­men zum Welt­ge­richt. Er ist der Wel­ten­rich­ter. Jesus bekennt sich selbst als Rich­ter: „Der Vater rich­tet kei­nen. Er hat das ganze Gericht dem Sohn über­ge­ben.“ Petrus bemerkt in einer Pre­digt, die uns die Apos­tel­ge­schichte auf­be­wahrt hat: „Chris­tus hat uns gebo­ten, dem Volke zu pre­di­gen und zu bezeu­gen, dass er der von Gott bestimmte Rich­ter der Leben­den und Toten ist.“ Das Gericht am Ende der Tage ist nicht das ein­zige, das Chris­tus voll­zieht. In der rich­ter­li­chen Gewalt ist ent­hal­ten, dass er schon zu sei­nen Leb­zei­ten rich­ten kann, Stra­fen ver­hän­gen kann – schon zu sei­nen Leb­zei­ten. Ja, es gibt sogar ein Selbst­ge­richt des Men­schen. Wer ihm den Glau­ben ver­sagt, der ist schon gerich­tet.

Das König­tum Christi ist geist­li­cher Art. Es erstreckt sich auf den Bereich der geist­li­chen Dinge. Pius XI. hat in sei­ner Enzy­klika das König­tum Christi beschrie­ben als Reich der Wahr­heit und des Lebens, als Reich der Hei­lig­keit und der Gnade, als Reich der Gerech­tig­keit, der Liebe und des Frie­dens. Im Alten Tes­ta­ment wird die Geis­tig­keit des mes­sia­ni­schen Rei­ches vor­her­ver­kün­det. Nicht nur die Juden, son­dern alle Völ­ker wer­den in ihm gesam­melt, auf dass sie den wah­ren Gott anbe­ten und ihm in Gerech­tig­keit die­nen. In sein Reich gelan­gen jene Men­schen, die sich bekeh­ren und sich durch Glau­ben und Taufe ihm anschlie­ßen. Der Herr lehnt die irrige Mei­nung ab, er werde das jüdi­sche Volk von der römi­schen Besat­zung befreien und das Reich Israel wie­der­her­stel­len. Nein, das ist seine Sen­dung nicht.

Jesus Chris­tus ist König. Als König muss er herr­schen im mensch­li­chen Ver­stand. Es ist des­sen Auf­gabe, den geof­fen­bar­ten Wahr­hei­ten und Leh­ren Christi fest und bestän­dig zuzu­stim­men. Als König muss er herr­schen im Wil­len. Es ist des­sen Pflicht, den gött­li­chen Geset­zen und Gebo­ten zu gehor­chen. Als König muss er herr­schen in der Gesin­nung der Seele. Sie soll Gott über alles lie­ben und ihm allein anhän­gen. Als König muss er herr­schen im Leibe. Der Leib soll als Werk­zeug für Gott der inne­ren Hei­li­gung der Seele die­nen. Jesus Chris­tus ist König. In den 20er Jah­ren des vori­gen Jahr­hun­derts tobte in Mexiko eine furcht­bare Katho­li­ken­ver­fol­gung. Sie wurde ins Werk gesetzt von dem Prä­si­den­ten Cal­les. Die Chris­ten, die Katho­li­ken, vor allem die Pries­ter wur­den ver­folgt, gemar­tert, getö­tet. Aber sie hat­ten ein Wort, das sie stark machte: Es lebe Chris­tus, der König! Die­ses Wort ging durch Mexiko, als Cal­les die schreck­li­che Katho­li­ken­ver­fol­gung ins Werk setzte. Es erklang in abge­le­ge­nen Höfen im Flüs­ter­ton, wenn die Katho­li­ken bei gehei­men Zusam­men­künf­ten ein­an­der begrüß­ten. Es tönte in den Höh­len der Gebirge den zum gehei­men Got­tes­dienst Eilen­den ent­ge­gen. Man sang es in den Wäl­dern. Die Pries­ter pre­dig­ten es dem Volke. Tau­sen­den erstarb es auf den Lip­pen, als sie von der Sol­da­teska hin­ge­rich­tet wur­den, Tau­sen­den! Dafür gaben junge Men­schen ihr Leben. Der Kauf­mann Gar­cia Far­fan hatte die Worte: Es lebe Chris­tus, der König in gro­ßen Let­tern in das Schau­fens­ter sei­nes Geschäf­tes gestellt. Er wei­gerte sich bis zum Letz­ten, die Schrift zu ent­fer­nen. Dafür wurde er in einer Poli­zei­ka­serne erschos­sen. Seine letz­ten Worte waren: „Es lebe Chris­tus, der König!“

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May - Chris­tus unser König www.Glaubenswahrheit.org