Die Fremd­heit Jesu in die­ser Welt

In die­ser Zeit ist es mein Anlie­gen, Ihnen den unver­stell­ten Blick auf Jesus Chris­tus, unse­ren Gott und Hei­land, frei­zu­ge­ben. Wir müs­sen wis­sen, wer der ist, der als Kind in der Krippe lag und dem die Engel hul­dig­ten, damit wir die rich­tige Bezie­hung zu ihm auf­bauen, also Ver­trauen und Liebe, Anbe­tung und Gehor­sam. Was die Zeit­ge­nos­sen Jesu an die­sem Men­schen erleb­ten, geht über alles hin­aus, was Geschichte und Erfah­rung sonst von einem Men­schen erzäh­len. So hat man mit Recht gesagt: Die Gestalt Christi ist uner­find­lich. So red­lich hier das mensch­li­che Leben bestan­den und das mensch­li­che Schick­sal getra­gen wird, die Gestalt Christi bleibt rät­sel­haft, solange wir nicht sehen, aus wel­cher hin­ter­grün­di­gen Wirk­lich­keit sie her­aus­wächst. Alles, was die­ser Mensch ist und tut, hebt sich empor aus sei­ner Gott­wirk­lich­keit. Darin sind sich alle neu­tes­ta­ment­li­chen Schrift­stel­ler einig:

Der­je­nige, den sie bei sei­nen Pre­dig­ten hör­ten und auf sei­nen Wan­de­run­gen beglei­te­ten, mit dem sie zu Tische saßen, der geht über alles hin­aus, was Men­schen­maß und Maß der Welt ist. Er ist der ein­ge­bo­rene, dem himm­li­schen Vater wesens­glei­che Sohn Got­tes. Gemeint ist die meta­phy­si­sche, die seins­hafte Got­tes­sohn­schaft, nicht die mora­li­sche, die im Bewusst­sein besteht. Nein, meta­phy­si­sche Got­tes­sohn­schaft bedeu­tet: Der Sohn hat das­selbe gött­li­che Wesen wie der Vater. Jeder der neu­tes­ta­ment­li­chen Schrift­stel­ler hat Chris­tus in sei­ner Weise erlebt und schil­dert ihn daher auch in sei­ner Weise mit dem ihm zur Ver­fü­gung ste­hen­den Sprach­schatz, in der ihm gemä­ßen Weise, die Wirk­lich­keit zu ergrei­fen. Jeder legt von Chris­tus Zeug­nis ab, und was sie bezeu­gen, das stimmt im Kern über­ein. Aber jeder legt Zeug­nis ab in sei­ner Sprech- und Vor­stel­lungs­weise. Die­ses Zeug­nis ist letzt­lich das Zeug­nis des Hei­li­gen Geis­tes. Er ist es, der von Chris­tus Zeug­nis ablegt, er ist der Ver­fas­ser, der unsicht­bare, der letzte und erste Ver­fas­ser der Schrif­ten des Neuen Tes­ta­men­tes. Das Zeug­nis des Hei­li­gen Geis­tes aber geschieht durch Men­schen: durch Matt­häus, Mar­kus, Lukas, Johan­nes, Pau­lus und wie sie alle hei­ßen. Denn der Hei­lige Geist hebt, wenn er freie Men­schen als seine Werk­zeuge benutzt, die Eigen­art die­ser Men­schen nicht auf, er ach­tet sie, passt sich ihr an. In jedem Chris­tus­zeug­nis spie­gelt sich also der ganze Chris­tus, aber er spie­gelt sich in jedem Zeug­nis anders. Bei aller wesen­haf­ten Ein­heit­lich­keit im Inhalt beste­hen in der Aus­wahl und in der Form des Bezeug­ten Unter­schiede. Aus der Zusam­men­schau der ver­schie­de­nen Wei­sen des Chris­tus­zeug­nis­ses gewin­nen wir die Ganz­heit sei­ner Per­son.

Zunächst ist für das Chris­tus­zeug­nis der Evan­ge­lien cha­rak­te­ris­tisch, dass er nach der Schil­de­rung ihrer Ver­fas­ser über alles hin­aus­geht, was mit psy­cho­lo­gi­schen und bio­lo­gi­schen, bio­gra­phi­schen und his­to­ri­schen Mit­teln erfasst wer­den kann. Sie haben ihn als eine fremde, in mensch­li­che Kate­go­rien sich nicht ein­fü­gende Wirk­lich­keit erfah­ren. Dies wird beson­ders deut­lich an der Tat­sa­che, dass Chris­tus ihnen zeit­le­bens trotz aller Nähe und Ver­traut­heit in sei­nem letz­ten Geheim­nis unver­stan­den blieb. Als Jesus nach der gro­ßen Abend­ein­la­dung, die er gege­ben hatte, ihnen ganz nahe gekom­men war, da muss­ten sie erle­ben, dass er ihnen wie­der ent­glitt. „Gleich ent­ließ er das Volk“, so heißt es im Evan­ge­lium nach Mar­kus. Er schickte die Volks­menge weg, „er selbst aber ging auf den Berg, um zu beten“. Auf ihre Auf­for­de­rung: „Meis­ter, iss!“, da muss­ten sie hören: „Ich habe ein Speise zu essen, die ihr nicht kennt.“ Da spra­chen die Jün­ger zu ihm: „Hat ihm viel­leicht jemand zu essen gebracht?“ Jesus sagte ihnen: „Meine Speise ist es, den Wil­len des­sen zu tun, der mich gesandt hat, um seine Werke zu voll­brin­gen.“ In der glei­chen Linie liegt es, wenn den Jün­gern, auch den nächst­lie­gen­den, die Bot­schaft vom Rei­che Got­tes noch vor der Him­mel­fahrt unver­ständ­lich blieb: „Herr, stellst du in die­ser Zeit das König­reich für Israel wie­der her?“ Erst nach der Ver­wand­lung, die der Hei­lige Geist an ihnen vor­ge­nom­men hat, erst danach haben sie einen end­gül­ti­gen Zugang zum Geheim­nis Jesu gefun­den. Aus der Tat­sa­che, dass Chris­tus den Jün­gern, solange er bei ihnen war, ein undurch­dring­li­cher Geheim­nis­vol­ler war, aus die­ser Tat­sa­che sieht man, dass seine Gestalt wesent­lich anders aus­ge­fal­len wäre, wenn sie von Men­schen erfun­den wäre. Sie ist nicht von den Jün­gern in einer schöp­fe­ri­schen Intui­tion her­vor­ge­bracht wor­den, son­dern in einer immer wie­der mit neuem Stau­nen erleb­ten Erfah­rung ent­ge­gen­ge­nom­men wor­den. Wie Chris­tus aus­sieht, wenn Men­schen ihn gestal­ten, das kann man an der libe­ra­len Exegese erken­nen. Der Chris­tus des 19. Jahr­hun­derts, den die dama­li­gen Exege­ten dar­ge­stellt haben, ist ein Abbild des wis­sen­schafts­gläu­bi­gen Spie­ßers die­ser Zeit. Und der Chris­tus des 20. Jahr­hun­derts ist für die libe­ra­len Exege­ten der im Grunde nicht mehr got­tes­gläu­bige Genie­ßer.

Am stärks­ten tritt die­ser Sach­ver­halt in Erschei­nung bei Pau­lus und Johan­nes. Für Pau­lus war es ein lebens­läng­li­ches Rät­sel, dass Gott seine Herr­lich­keit offen­barte in der Schwä­che des Flei­sches, in der Tor­heit des Kreu­zes. Dem Apos­tel wäre auf­grund sei­ner ursprüng­li­chen Vor­stel­lung von Gott ein wesent­lich ande­res Bild vom Ret­ter­gott nahe­ge­le­gen: das Bild eines Star­ken, eines Mäch­ti­gen, der die Feinde zer­schmet­tert. Man spürt in den Brie­fen Pauli häu­fig, dass er sich gegen die Got­tes­vor­stel­lung in sei­nem eige­nen Innern zur Wehr setzt, zur Wehr set­zen muss, um sich von der von außen ihm zukom­men­den Got­te­s­er­fah­rung über­wäl­ti­gen zu las­sen. Wenn er im Brief an die Gemeinde in Rom schreibt, dass er sich des Evan­ge­li­ums nicht schämt, so drückt sich darin in einer ver­rä­te­ri­schen Weise aus, was aus der Tiefe sei­nes Inne­ren immer wie­der ans Licht zu kom­men sucht. Ähn­li­ches gilt von dem Satze, dass die Bot­schaft vom Kreuze den Juden ein Anstoß und den Hei­den ein Spott ist; man lacht über eine der­ar­tige Offen­ba­rung Got­tes. Der Apos­tel spürt offen­sicht­lich in sich die Ver­su­chung, in die­ses Lachen ein­zu­stim­men. Wie sollte der Mensch sich nicht an einem schwa­chen, von den Men­schen zum Tode ver­ur­teil­ten und hin­ge­rich­te­ten Gott sto­ßen? Er wider­spricht allen Bil­dern, die der Mensch sich vom Gött­li­chen, vom Numi­no­sen macht. Was Pau­lus von Gott sagt, wenn er ihn als den Gekreu­zig­ten ver­kün­det, ist nicht gebo­ren aus der Tiefe sei­nes Her­zens, aus der Tiefe irgend­ei­nes Her­zens, son­dern es ent­stammt der Erfah­rung, die von außen über ihn gekom­men ist und ihn zu Boden wirft, die das Got­tes­bild zer­trüm­mert, das er sich sel­ber gebaut hat. Vor den Toren von Damas­kus hat Pau­lus erfah­ren, dass Chris­tus seine Hand auf ihn legt. Und er hat ihn ver­wan­delt, sodass er jetzt anbe­tete, was er ver­folgt hatte, und dass er ver­kün­dete, was er vor­her ver­ur­teilt hatte.

Nicht anders steht es mit dem Chris­tus­zeug­nis des Johan­nes. Johan­nes besaß von Natur aus eine gewal­tige Lie­bes­kraft, aber er war ohne Güte. Er hatte eine Liebe zu den Sachen, eine Liebe zu der Sache, aber nicht zu den Men­schen. Die­ser ungü­ti­gen Liebe ent­spricht die Fähig­keit zu glü­hen­dem Hass; er äußerte sich in der Schärfe, mit der Johan­nes den Judas beur­teilte. In Bezug auf den Inhalt sei­ner ursprüng­li­chen von Hause ihm lie­gen­den Über­zeu­gung nähert sich Johan­nes jener Welt­an­schau­ung, die man dua­lis­tisch nennt. Die Welt ist aus Gegen­sät­zen auf­ge­baut, sie besteht aus Gött­li­chem und Dämo­ni­schem, aus Gutem und Bösem, aus Licht und Fins­ter­nis, aus Mate­rie und Geist, aus Liebe und Hass. Am Johan­nes­evan­ge­lium sieht man, dass Johan­nes in den Erfah­run­gen, die er mit Chris­tus machte, seine ursprüng­li­che Wesens­an­lage und seine ursprüng­li­che reli­giöse Über­zeu­gung umge­formt hat. Aber das Ursprüng­li­che tritt in sei­nem Evan­ge­lium gele­gent­lich blitz­ar­tig her­vor. Hätte Johan­nes das Bild Christi aus sei­nem eige­nen Inne­ren her­aus schöp­fe­risch erzeugt, dann hätte er eine vom Hass gegen seine Feinde glü­hende, fana­ti­sche Erlö­ser­ge­stalt erschaf­fen. Die Chris­tus­ge­stalt, die uns im Evan­ge­lium begeg­net, trägt wesent­lich andere Züge. Sein Chris­tus ist kein Mythos, son­dern Geschichte. Der Inhalt sei­nes Chris­tus­zeug­nis­ses ist der Nie­der­schlag des­sen, was er gese­hen und gehört hat; dar­auf legt er den größ­ten Wert. „Was von Anfang an war, was wir gehört und mit eige­nen Augen gese­hen, was wir geschaut und was unsere Hände betas­tet haben, das ver­kün­di­gen wir euch.“

Die Gestalt Christi ist also schon den ver­trau­ten Jün­gern geheim­nis­voll und fremd­ar­tig erschie­nen. Die­ser Ein­druck ver­stärkte sich, als er inmit­ten sei­ner hin­rei­ßen­den Reden und sei­ner über­wäl­ti­gen­den Taten anfing, von sei­nem grau­sa­men Ende zu spre­chen. Der Evan­ge­list Lukas beschreibt mit drei Wen­dun­gen das Unver­ständ­nis der Jün­ger auf die dritte Lei­dens­weis­sa­gung: sie ver­stan­den nichts davon, die Rede war für sie dun­kel, sie erkann­ten nicht, was damit gesagt wer­den sollte. Erst recht ist die Gestalt Jesu den fern­ste­hen­den und teil­weise feind­lich gesinn­ten Men­schen unver­ständ­lich gewe­sen. Seine Bot­schaft von Gott und vom Men­schen, vom Rei­che Got­tes und von der Welt war der­art, dass sie allem, was die Mas­sen sich von Gott und dem ver­hei­ße­nen Rei­che erwar­te­ten, ins Gesicht schlug. Des­halb waren sie durch Chris­tus und seine Bot­schaft ent­täuscht und gereizt. Er zer­schlug lieb­ge­wor­dene Bil­der und Vor­stel­lun­gen, und des­we­gen nah­men sie an ihm Anstoß. Der Ärger, den sie an ihm nah­men, spitzte sich zum Hass zu, indem sie sich Chris­tus auf jede Weise vom Leibe schaf­fen woll­ten. Die­ser Hass, meine lie­ben Freunde, war keine Zufalls­er­schei­nung. Er hätte nicht durch grö­ßere Vor­sicht oder Geschick­lich­keit Jesu ver­mie­den oder über­wun­den wer­den kön­nen, er war viel­mehr unver­meid­lich. Denn in ihm äußerte sich der Wider­stand, den der gegen Gott ver­schlos­sene, in sich selbst ver­liebte Mensch dem auf ihn zuge­hen­den Gott ent­ge­gen­setzt. Der selbst­herr­li­che Mensch, der sei­ner selbst sichere Mensch erträgt es nicht, dass er Gott in der Ohn­macht und Hilf­lo­sig­keit eines Kin­des, eines Men­schen, noch dazu eines zum Tode ver­ur­teil­ten Men­schen anbe­ten soll. Sein Wider­spruch und sein Wider­stand, seine Gereizt­heit und sein Hass ent­stam­men also nicht irgend­ei­ner schäd­li­chen Ein­wir­kung Christi auf das mensch­li­che Leben, son­dern der Mensch nimmt an ihm Anstoß, weil der in Chris­tus ihm begeg­nende Gott anders ist als die Got­tes- oder bes­ser als die Göt­zen­bil­der, die er sich selbst geschaf­fen hat und von denen er nicht las­sen will. Dass Chris­tus hin­ge­rich­tet wurde, lag nicht an einem Miss­ver­ständ­nis oder an einer tak­ti­schen Unge­schick­lich­keit, es lag im Wesen jener Bezie­hung, in die der eigen­herr­li­che Mensch zu dem in der Schwä­che erschei­nen­den Gott tre­ten muss. Der auto­nome Mensch erträgt einen sol­chen Gott nicht.

Chris­tus war sich selbst sei­ner Fremd­heit in der Welt des selbst­herr­li­chen Men­schen bewusst. Er musste die­ses furcht­bare Bewusst­sein ertra­gen. Er wusste, dass er nicht bloß die­sem oder jenem Men­schen, son­dern jedem Men­schen fremd­ar­tig erschien. Er musste daher trotz der Nähe zu den Sei­nen in einer unüber­wind­li­chen Ein­sam­keit leben. Wenn er, wie er sagte, nichts hatte, wohin er sein Haupt legen konnte, dann drückt sich darin seine wesen­hafte Fremd­heit in die­ser Welt aus. Chris­tus musste es zeit­le­bens aus­hal­ten, dass er sei­nen Getreuen und sei­nen Hassern, sei­nen Freun­den und sei­nen Fein­den unzeit­ge­mäß erschien. Er kommt dem sün­di­gen Men­schen immer unzeit­ge­mäß vor, weil er zur Selbst­herr­lich­keit die­ser Welt nicht passt. Die Welt schließt sich gegen ihn im Hass zusam­men. Der Gegen­satz, den sie gegen ihn ver­spürt, liegt jen­seits aller sons­ti­gen Gegen­sätze. Diese wer­den vor dem Haupt­ge­gen­satz – eben gegen den in Chris­tus erschie­ne­nen Gott – ein­ge­eb­net. So wird begreif­lich, dass die unver­söhn­lichs­ten Feinde in der gemein­sa­men Geg­ner­schaft zu Chris­tus sich zu Freun­den zusam­men­fin­den. Der Heide Pila­tus und der Jude Hero­des ver­ges­sen ange­sichts Christi ihre lange und tiefe Feind­schaft. Alle inner­welt­li­chen Dif­fe­ren­zen ver­lie­ren vor dem Wider­spruch zu Chris­tus ihr Gewicht. So erklärt sich auch – neben­bei gesagt, meine lie­ben Freunde – die Tat­sa­che, dass sich die ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten gegen die katho­li­sche Kir­che und ihre Lehre zusam­men­schlie­ßen. Das ist ihr Haupt­geg­ner. Er muss es sein, weil diese Kir­che die Bot­schaft Christi unver­sehrt durch die Zei­ten trägt. Chris­tus drückt die Tat­sa­che die­ser Fremd­heit in einem Worte aus, in dem sein inners­tes Bewusst­sein von der Ein­sam­keit, die ihm in die­ser Welt auf­er­legt ist, her­vor­bricht: „Wenn die Welt euch hasst, so wis­set, dass sie mich zuvor gehasst hat. Wenn ihr aus der Welt wäret, würde die Welt das Ihrige lie­ben. Da ihr aber nicht aus der Welt seid, son­dern ich euch aus der Welt erwählt habe, hasst euch die Welt. Es soll das Wort in Erfül­lung gehen: Sie haben mich ohne Grund gehasst.“ Die tiefste Ursa­che für die Fremd­heit Christi in die­ser Welt liegt darin, dass er von „oben“ ist, wäh­rend alle ande­ren von „unten“ sind. Chris­tus ist nicht gebo­ren aus Flei­sches- wil­len und Man­nes­wil­len, er ist viel­mehr vom Vater in die Welt gesandt. Er steht zwar in der Reihe der mensch­li­chen Gene­ra­tio­nen, aber über­ragt alles Mensch­li­che. Die­ser Jesus Chris­tus, meine lie­ben Freunde, und nur die­ser ist der Herr unse­res Glau­bens und der Gegen­stand unse­rer Anbe­tung. Er hat uns an sich gezo­gen und uns zu sei­nen Brü­dern und Schwes­tern gemacht. Der domes­ti­zierte Chris­tus der libe­ra­len Theo­lo­gie ist eine Erfin­dung von Men­schen, von Men­schen, die Got­tes Offen­ba­rung ver­wer­fen. Der domes­ti­zierte Chris­tus ist nicht der wahre Chris­tus. Ent­we­der der gött­li­che Hei­land mit Krippe und Kreuz oder der ideale Mensch der gott­ver­ges­se­nen libe­ra­len Theo­lo­gie. Wir haben gewählt. Wir haben geglaubt und erkannt, dass Jesus der Hei­lige Got­tes ist. Ihm gehö­ren wir an, und von ihm wol­len wir nicht las­sen.

Amen.