Die Lehre Jesu über den Men­schen

<b>Ich glaube, Jesus hat uns auch durch sein Wort erlöst</b>

Jesus hat uns auch durch sein Wort erlöst.. Sein Wort ist ein erlö­sen­des Wort. Und zwar an ers­ter Stelle, weil er uns Gott in sei­nem wah­ren Wesen vor­ge­stellt hat. Mit Gott macht man keine Geschäfte, Gott dient man selbst­los ohne Rück­sicht auf Ver­gel­tung. Und: Gott ist unser Vater, Vater in einem unbe­greif­lich erha­be­nen Sinne, der über jede irdi­sche Vater­schaft hin­aus­geht. Heute wol­len wir diese Über­le­gun­gen fort­set­zen und hören, was Jesus uns über den Men­schen zu sagen hat. Er hat eine Bot­schaft über Gott, aber hat er auch eine Bot­schaft über die Men­schen? Jesus hat eine sol­che Bot­schaft. Er hat uns das Geheim­nis des Men­schen geof­fen­bart. Was der Mensch ist, lässt sich in einer letzt­gül­ti­gen Weise nur sagen, wenn man bedenkt, was er vor Gott ist. Gott ist der Schöp­fer; er hat den Men­schen geschaf­fen. Seine Her­kunft von Gott bestimmt auch die Gegen­wart vor Gott. Sie erweist das Dasein des Men­schen als ein von Gott kom­men­des und hier­von zutiefst durch­form­tes Dasein. Was der Mensch ist, sagt die Offen­ba­rung, indem sie erzählt, wie Gott den Men­schen geschaf­fen und was er mit ihm gewirkt hat. Man könnte die christ­li­che Lehre vom Men­schen in fünf Sät­zen zusam­men­fas­sen:

1. Der Mensch ist ein Geschöpf.

2. Der Mensch ist eine Per­son.

3. Der Mensch ist ein geschicht­li­ches Wesen.

4. Der Mensch ist ein reli­giös-sitt­li­ches Wesen.

5. Der Mensch ist ein Wesen mit über­na­tür­li­cher Part­ner­schaft in abso­lu­ter Nähe zu Gott.

Im Psalm 8 fragt der Beter Gott: „Was ist der Mensch, dass du sei­ner gedenkst?“ Und er gibt sich die Ant­wort: „Du hast ihn nur wenig unter die Engel gestellt, mit Glanz und Herr­lich­keit hast du ihn gekrönt.“ Das alles wusste Jesus. Er hat es in der Bibel des Alten Tes­ta­men­tes gele­sen. Er traf nun in sei­nem ver­bor­ge­nen und in sei­nem öffent­li­chen Leben mit Men­schen zusam­men. Wie hat er sich zu ihnen gestellt? Jesus hat die Men­schen nicht idea­li­siert oder roman­tisch ver­klärt, er hat sie gese­hen, wie sie sind. Er wusste also um die Gefähr­dung, um die Ver­such­lich­keit, um die Ver­schlos­sen­heit gegen­über Gott, die den Men­schen anhaf­tet. „Das ist das Gericht“, sagt er bei Johan­nes, „dass das Licht in die Welt gekom­men ist, und die Men­schen die Fins­ter­nis mehr lieb­ten als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“ Jesus erlebte an sei­nen Jün­gern, wie lang­sam und schwer­fäl­lig sie waren im Begrei­fen sei­ner Sen­dung.

Als er sein bevor­ste­hen­des Lei­den ankün­digte, da wollte ihm Petrus das aus­re­den: „Das sei ferne von dir“, sagt er zu Jesus, „das darf dir nicht wider­fah­ren.“ Da ant­wor­tete ihm Jesus: „Weg von mir, Satan!“ Sein ers­ter Jün­ger wird als Satan bezeich­net: „Weg von mir Satan; ein Ärger­nis bist du mir, du denkst, was die Men­schen den­ken und nicht, was Gott denkt.“ Jesus kannte die Wan­kel­mü­tig­keit, die Unzu­ver­läs­sig­keit der Men­schen; er hat seine Erfah­run­gen gemacht. Der Evan­ge­list Johan­nes schreibt: „Beim Oster­fest in Jeru­sa­lem glaub­ten viele an sei­nen Namen, weil sie die Wun­der sahen, die er wirkte. Jesus selbst aber ver­traute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte und nicht nötig hatte, dass ihm jemand Zeug­nis über einen Men­schen gebe, denn er wusste selbst, was im Men­schen ist.“ Jesus kannte auch die Unehr­lich­keit der Men­schen. Nach einer Rede, die er gehal­ten hatte, ver­höhn­ten ihn die Pha­ri­säer. Da sagte er zu ihnen: „Ihr seid die Leute, die sich vor den Men­schen als Gerechte aus­ge­ben. Gott aber kennt eure Her­zen. Denn was bei den Men­schen als erha­ben gilt, das ist vor Gott ein Greuel.“ Jesus kannte auch die Feig­heit der Men­schen. Es haben viele von den Rats­her­ren in Jeru­sa­lem an Jesus geglaubt, nur bekann­ten sie es nicht, um nicht aus der Syn­agoge gesto­ßen zu wer­den, denn sie schätz­ten die Ehre bei den Men­schen höher als die Ehre bei Gott. Der Herr war auch voll Schmerz über das ihm begeg­nende Ver­hal­ten der Men­schen und noch mehr über die Bestra­fung, die er vor­aus­sah. Er hat das „Wehe!“ über die Men­schen geru­fen. „Wehe euch Rei­chen, denn ihr habt euren Trost schon emp­fan­gen! Wehe euch, dir ihr jetzt satt seid, ihr wer­det hun­gern! Wehe euch, die ihr jetzt lachet, denn ihr wer­det wei­nen!

Wehe, wenn euch die Men­schen loben, eure Väter haben es mit den fal­schen Pro­phe­ten genauso gemacht!“ Jesus klagt über die Men­schen, die ande­ren Anstoß zur Sünde geben: „Wehe der Welt der Ärger­nisse wegen. Es müs­sen zwar Ärger­nisse kom­men, aber wehe dem Men­schen, durch den sie kom­men!“ Vor allem natür­lich das unge­heu­er­li­che Ärger­nis sei­nes Ver­ra­tes. „Der Men­schen­sohn geht zwar hin, wie von ihm geschrie­ben steht, aber wehe dem Men­schen, durch den er ver­ra­ten wird, es wäre bes­ser, er wäre nicht gebo­ren.“ Trotz der vie­len ent­täu­schen­den Erfah­run­gen mit den Men­schen ist Jesus am Men­schen, an sei­ner Her­kunft, sei­ner Würde und sei­nem Ziel nicht irre gewor­den. Er weiß um die ursprüng­li­che Gott­eben­bild­lich­keit des Men­schen. Er hat im 1. Buch der Hei­li­gen Schrift gele­sen: Gott schuf den Men­schen nach sei­nem Bild und Gleich­nis. Seit­dem haf­tet dem Men­schen untilg­bar die Gott­eben­bild­lich­keit an. Sie gibt ihm Würde und Unver­letz­lich­keit, denn sie umklei­det ihn mit der Hoheit Got­tes; sie erhebt ihn über die ganze Schöp­fung. Der Mensch ist tat­säch­lich wegen sei­ner Gott­eben­bild­lich­keit die Erschei­nung Got­tes in der Welt. Da mögen ihm die Tiere an Kraft und an Schnel­lig­keit über­le­gen sein, die Gestirne mögen über­le­gen sein an Zahl und Größe, der Mensch steht durch seine ihm allein zukom­mende Aus­zeich­nung, Got­tes Erschei­nung in der Welt zu sein, über allem. Wer also den Men­schen ansieht und nicht blind ist, der sieht mehr als den Men­schen.

Er sieht, wenn er ein Sehen­der ist, im Men­schen Gott, die Wirk­lich­keit Got­tes, frei­lich im Spie­gel­bild, nicht in Wirk­lich­keit. Die Haupt­folge der Gott­eben­bild­lich­keit des Men­schen ist, dass er von Gott ange­spro­chen wer­den kann, dass er Gott hören kann und dass er auf Got­tes Anruf ant­wor­ten kann. Die wesent­li­che Eigen­schaft des Men­schen, die ihn von allen Geschöp­fen der sicht­ba­ren Welt unter­schei­det, ist seine Fähig­keit, mit Gott zu reden; kein Tier kann es. Die Gott­eben­bild­lich­keit ist unver­lier­bar. Sie leuch­tet noch aus dem ent­stell­tes­ten, in Sünde ver­kom­me­nen mensch­li­chen Ant­litz. Sie leuch­tet noch aus der ver­küm­merts­ten mensch­li­chen Gestalt her­aus. Selbst auf dem Ver­damm­ten in der Hölle liegt trotz sei­ner Zer­ris­sen­heit und sei­ner unauf­heb­ba­ren Unfer­tig­keit noch ein Glanz der gött­li­chen Eben­bild­lich­keit. Das stei­gert seine Qual, weil er ihm stän­dig vor­hält, was er sein sollte und sein könnte und was er im Wider­spruch dazu tat­säch­lich ist. Chris­tus brachte die Bot­schaft vom ein­zig­ar­ti­gen Wert der Men­schen­seele; er brachte die Bot­schaft von ihrer Beru­fung für das Him­mel­reich; er brachte die Bot­schaft von ihrer Got­tes­kind­schaft. Seine wei­tere Bot­schaft, dass gerade die Armen, die Ver­folg­ten, die Trau­ern­den, die Bett­ler auf der Straße zum Hoch­zeits­mahl geholt wer­den, und nicht zuletzt das Wun­der sei­ner gott­men­sch­li­chen Hin­gabe für all diese Men­schen stel­len den eigent­li­chen Wert des Men­schen her­aus.

Jesus hat den Ein­zel­men­schen und seine unsterb­li­che Seele als das Ziel aller gött­li­chen Heils­ver­an­stal­tun­gen von den Pro­phe­ten an bis zu sei­ner eige­nen Ver­kün­di­gung vor­ge­stellt. Darum gibt es schlech­ter­dings nichts auf Erden, was wert­vol­ler wäre als die Men­schen­seele. „Was nützt es dem Men­schen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Scha­den lei­det an sei­ner Seele?“ Indem Jesus die­sen Wert der Men­schen­seele in ihrer ewi­gen Beru­fung ver­an­kert, im gött­li­chen Heils­wil­len, und indem er, der Got­tes­sohn, für diese Men­schen­seele in den Tod geht, ver­ewigt er gleich­sam ihren Wert. So hoch steht Gott der Mensch, dass der Sohn Got­tes selbst sein mensch­li­ches Leben für ihn ver­strömt. Mit der Lehre vom unver­gleich­li­chen Wert der Men­schen­seele war schon die Lösung auch der ande­ren Frage gege­ben: Was ist der Mensch für den Men­schen? Was sind wir Men­schen für­ein­an­der? Auch in die­ser Hin­sicht war Jesus ohne Illu­sio­nen. Ein­mal sagte er den Men­schen: „Wenn ihr, die ihr böse seid, euren Kin­dern gute Gaben zu geben wisst, um wie viel mehr wird euer Vater im Him­mel denen Gutes geben, die ihn bit­ten“ – wenn ihr, die ihr böse seid. Als er seine Jün­ger aus­sandte, zu pre­di­gen, sprach er zu ihnen: „Ich sende euch aus wie Schafe mit­ten unter Wölfe.“ Ein Schaf unter Wöl­fen ist ver­lo­ren, denn der Wolf ist ein grau­sa­mes Tier, ein Räu­ber. Jesus rech­nete damit, dass die Jün­ger mit ihrer Bot­schaft abge­wie­sen wür­den: „Wenn man euch nicht auf­nimmt in einer Stadt und eure Worte nicht hört, geht hin­aus aus dem Haus und aus der Stadt, schüt­telt auch noch den Staub von den Füßen. Aber Sodoma und Gomor­rha wird es erträg­li­cher erge­hen an jenem Tage als die­ser Stadt.“ Vor dem geis­ti­gen Auge Jesu zie­hen die Kara­wa­nen der Ver­fol­ger sei­ner Jün­ger vor­über. „Nehmt euch in acht vor den Men­schen“, sagt er, „denn sie wer­den euch den Gerich­ten aus­lie­fern und euch in den Syn­ago­gen aus­peit­schen.“ Er weiß um den Zwie­spalt in den Fami­lien: „Es wird der Bru­der den Bru­der in den Tod lie­fern und der Vater das Kind. Und Kin­der wer­den sich auf­leh­nen gegen die Eltern und sie in den Tod brin­gen.

Die Feinde des Men­schen wer­den seine eige­nen Haus­ge­nos­sen sein.“ Der Herr wusste, was Men­schen ein­an­der antun kön­nen. Und obwohl er dies alles vor­aus­schaute oder bes­ser weil er es vor­aus­schaute, gibt er das Gebot der Liebe: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr ein­an­der lie­bet.“ Und noch in sei­ner Abschieds­rede, bevor er selbst in den Tod ging, schärft er die­ses Gebot ein: „Das ist mein Gebot, dass ihr ein­an­der lie­bet.“ Diese Liebe kennt kein Maß oder bes­ser nur ein Maß, näm­lich: „wie ich euch geliebt habe“. Und wie hat er uns geliebt? Er hat uns geliebt bis in den Tod, ja, bis in den Tod am Kreuz. Wenn jeder Mensch einen Ewig­keits­wert dar­stellt, der schlecht­hin uner­setz­lich ist, so ist die Nächs­ten­liebe, die all­ge­meine Men­schen­liebe eine unwei­ger­li­che Fol­ge­rung. In sei­nem welt­über­le­ge­nen Wert ist ein Mensch dem ande­ren gleich. Das hat man ja dem Chris­ten­tum immer vor­ge­wor­fen, dass es die Gleich­heit der Men­schen ver­kün­det hat. Ja, das hat das Chris­ten­tum ver­kün­det. Wir sind uns alle Nächste. Wir sind alle Brü­der und Schwes­tern, Kin­der des­sel­ben Vaters, Jün­ger des­sel­ben Hei­lands, Tisch­ge­nos­sen Got­tes. Die Bot­schaft Jesu hat mit dem Wort von der all­ge­mei­nen Men­schen­liebe ernst gemacht. Sie ist etwas Groß­zü­gi­ges: „Wenn dich einer bit­tet, eine Meile mit ihm zu gehen, so gehe zwei mit.“ Sie ist etwas Selbst­lo­ses: „Wenn ihr nur eure Brü­der grüßt, das tun auch die Hei­den.“ Sie ist etwas Akti­ves: „Alles was ihr wollt, dass euch die Men­schen tun, das sollt ihr ihnen tun.“ Diese tätige Men­schen­liebe hat Jesus im Reli­giö­sen ver­an­kert. Auch im Alten Tes­ta­ment steht das Wort „Du sollst dei­nen Nächs­ten lie­ben wie dich selbst“, aber es war eben nur eines von 613 Gebo­ten. Jesus hat es als das Haupt­ge­bot her­aus­ge­stellt, und er hat es mit dem Gebot der Got­tes­liebe zur Ein­heit ver­bun­den; Got­tes- und Nächs­ten­liebe sind untrenn­bar. „Das andere Gebot ist die­sem gleich: Du sollst den Nächs­ten lie­ben wie dich selbst.“ Men­schen­liebe ist also ange­wandte Got­tes­liebe. Man kann Gott nicht im Ernst lie­ben, wenn man nicht sein Kind und Eben­bild, den Men­schen, liebt. Man kann Gott nicht dadurch lie­ben, dass man die Pflich­ten gegen den Nächs­ten ver­letzt. Der Sab­bat steht hoch, aber der Dienst der Liebe steht über dem Sab­bat. Das Opfer ist gut, aber bevor man es dar­bringt, muss man sich mit dem Nächs­ten ver­söh­nen. „Ver­söhne dich zuvor mit dei­nem Bru­der, dann komm und opfere deine Gabe!“

Die Gaben an die Pries­ter sind berech­tigt, aber die Ver­sor­gung der Eltern ist wich­ti­ger. Im Men­schen wird Gott geliebt. Die Men­schen­liebe ist eine reli­giöse Tat, ist ein Jesus­dienst. „Was ihr dem gerings­ten mei­ner Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan.“ Reli­gion und Sitt­lich­keit, Got­tes- und Nächs­ten­liebe sind bei Chris­tus zu einer Ein­heit ver­bun­den, sie sind nur ver­schie­dene Wei­sen ein und der­sel­ben Liebe. Und diese Liebe hat keine Gren­zen an der Fami­lie, am Fami­li­ene­go­is­mus, sie hat keine Gren­zen am Volks­tum, an eth­ni­schen Vor­ur­tei­len. Jesus selbst ist ja der Zöll­ner und Sün­der Geselle, wie man ihm vor­wirft. Er redet gütig zu der Dirne, er wei­gert sich, die Ehe­bre­che­rin zu ver­dam­men. Seine Para­beln vom ver­lo­re­nen Schaf und vor allem vom ver­lo­re­nen Sohn zei­gen seine Güte gegen­über den sitt­lich Gefal­le­nen. Es gibt schlech­ter­dings nichts, was uns von den Men­schen fern­hal­ten könnte, auch nicht ihre Sün­den. Und darum scheut sich Jesus nicht, auch das Höchste zu for­dern, was in den Bezie­hun­gen zu den Mit­men­schen gefor­dert wer­den kann, näm­lich: „Lie­bet eure Feinde. Tuet Gutes denen, die euch has­sen, und betet für die, die euch ver­fol­gen. Dann seid ihr Kin­der eures Vaters im Him­mel, der seine Sonne auf­ge­hen lässt über Gute und Böse, der Regen fal­len lässt über Gerechte und Unge­rechte.“ Hier tritt das Über­mensch­li­che, jawohl, das Heroi­sche der christ­li­chen Nächs­ten­liebe unver­hüllt zu Tage. Er selbst weiß, wie schwer die­ses Gebot zu erfül­len ist, und des­we­gen hat er es nicht nur vor­ge­sagt, son­dern vor­ge­lebt. „Vater, ver­zeih’ ihnen, denn sie wis­sen nicht, was sie tun.“ Indem Chris­tus sein Leben, sein Blut für die Vie­len geop­fert hat, ist er der Meis­ter der die­nen­den Liebe gewor­den. Meine lie­ben Freunde, es ist ein Glück der Chris­tus­re­li­gion, die­ser ein­zig­ar­ti­gen Reli­gion, hoher, ja, heroi­scher Sitt­lich­keit ange­hö­ren zu dür­fen. Wel­che Ver­ant­wor­tung haben wir, ihren Anfor­de­run­gen nach­zu­kom­men! Wel­che Auf­gabe ist es, dem Stif­ter die­ser Reli­gion nach­zu­fol­gen! Aber fas­sen wir Mut: Chris­tus ist vor­an­ge­gan­gen, schlie­ßen wir uns ihm an. Stroh­feuer der Nächs­ten­liebe bren­nen auf allen Her­den, aber die ewige Lampe der Lie­be­stä­tig­keit, sie brennt nur im Hei­lig­tum des Glau­bens.

Amen.