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Über Chris­tus als den Offen­ba­rer Got­tes ..

Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Nichts ist so gefähr­lich wie Unsi­cher­heit im Glau­ben; denn der Glaube ist das Fun­da­ment unse­res Lebens. Wenn das Fun­da­ment schwankt, dann wankt das ganze Leben. Wir sind des­we­gen seit gerau­mer Zeit bemüht, unse­ren Glau­ben an Jesus Chris­tus als den wahr­haf­ti­gen Sohn Got­tes, als den gott­ge­sand­ten Erlö­ser zu begrün­den. Wir haben auf seine Per­sön­lich­keit hin­ge­wie­sen; wir haben sein Wesen erkannt; wir haben auf seine Taten geschaut und gesagt: Wahr­haf­tig, die­ser Mensch muß Got­tes Sohn sein. Aber von einem Gescheh­nis haben wir bis­her noch nicht gespro­chen, wel­ches das Wun­der aller Wun­der ist, näm­lich von sei­ner Auf­er­ste­hung. Die Auf­er­ste­hung, das Auf­er­ste­hungs­wun­der ist nicht nur die Grund­lage unse­res Glau­bens und unse­rer Zuver­sicht; es ist auch die wich­tigste Beglau­bi­gung von Wor­ten und Taten des Herrn Jesus Chris­tus. Von der Auf­er­ste­hung gilt das Wort des Apos­tels Pau­lus: „Wenn Chris­tus nicht auf­er­stan­den ist, dann ist nich­tig unsere Pre­digt und nich­tig euer Glaube.“ Ich kann nur mein Unver­ständ­nis äußern, wie Men­schen am christ­li­chen Glau­ben fest­hal­ten wol­len, wel­che die Auf­er­ste­hung Jesu preis­ge­ben. „Wenn Chris­tus nicht auf­er­stan­den ist, dann ist nich­tig unsere Pre­digt, dann ist nich­tig auch euer Glaube. Dann seid ihr noch in euren Sün­den.“ So hart for­mu­liert es der Apos­tel Pau­lus im 1. Brief an die Korin­ther.

Der Herr sel­ber hat ent­schei­den­des Gewicht auf die­ses Beglau­bi­gungs­wun­der gelegt. Als die Mas­sen ein Zei­chen von ihm for­dern, mit dem er sich aus­wei­sen soll, sagt er: „Die­ses böse und ehe­bre­che­ri­sche Geschlecht for­dert ein Zei­chen. Es wird ihm kein Zei­chen gege­ben wer­den als das Zei­chen des Jonas. Gleich wie Jonas drei Tage im Bauch des Fisches war, so wird der Men­schen­sohn im Her­zen der Erde sein.“ Und bei einer ande­ren Gele­gen­heit erklärt er: „Reißt die­sen Tem­pel nie­der, und in drei Tagen werde ich ihn wie­der auf­bauen.“

Das Auf­er­ste­hungs­wun­der ist das größte Wun­der, das Jesus gewirkt hat und das an ihm gewirkt wor­den ist. „Ich habe Macht, das Leben hin­zu­ge­ben, und Macht, es wie­der zu neh­men.“ So sagt er selbst. Er ist der Herr über Leben und Tod. Nicht er ist dem Tode unter­wor­fen, son­dern der Tod ist ihm unter­ge­ben. Diese Bedeu­tung der Auf­er­ste­hung Jesu wird auch von den Fein­den des christ­li­chen Glau­bens erkannt. Der ehe­ma­lige pro­tes­tan­ti­sche Theo­loge David Fried­rich Strauß schreibt: „Der Mit­tel­punkt des Mit­tel­punk­tes, das eigent­li­che Herz des Chris­ten­tums ist die Auf­er­ste­hung.“ Ganz rich­tig. Die Auf­er­ste­hung Jesu ist der Kern­punkt unse­res Glau­bens. Aber eben die­sen Kern­punkt sucht der Unglaube zu erschüt­tern, und zwar auf dop­pelte Weise. Die einen ver­su­chen es damit, daß sie die Berichte über die Auf­er­ste­hung Jesu als unhis­to­risch erklä­ren. Die ande­ren behaup­ten, die christ­li­che Deu­tung des­sen, was sich da in Jeru­sa­lem ereig­net hat, ist falsch.

Die erste Gruppe sucht die Berichte über die Auf­er­ste­hung Jesu, über das Erschei­nen des Auf­er­stan­de­nen als unge­schicht­lich zu erwei­sen. Es gibt drei Hypo­the­sen, die die­sen Ver­such machen. Die erste ist die Betrugs­hy­po­these, von dem Ham­bur­ger Her­mann Samuel Rei­ma­rus auf­ge­stellt. Nach die­ser Betrugs­hy­po­these waren die Jün­ger Jesu durch sein kläg­li­ches Ster­ben ent­täuscht, kamen sich betro­gen vor. Um aber nicht zu ihren gewohn­ten Arbei­ten zurück­keh­ren zu müs­sen, stah­len sie den Leich­nam und wie­sen das leere Grab als Beweis für die Auf­er­ste­hung vor. Die zweite Hypo­these ist die Besei­ti­gungs­hy­po­these. Danach haben nicht die Jün­ger den Leich­nam Jesu gestoh­len, son­dern ent­we­der haben ihn die Juden ent­fernt, oder Josef von Ari­mat­häa hat ihn aus dem pro­vi­so­ri­schen Grab in ein end­gül­ti­ges Grab ver­bracht, oder er ist bei einem Erd­be­ben in eine Erd­spalte gefal­len. Die Jün­ger waren zunächst stut­zig, als sie das leere Grab ent­deck­ten, aber dann kamen sie auf den Gedan­ken, daß Jesus auf­er­stan­den sein könnte. Die dritte Hypo­these ist die Evo­lu­ti­ons­hy­po­these. Nach ihr ist nicht die Auf­er­ste­hung Jesu ein geschicht­li­ches Ereig­nis, son­dern nur der Glaube der Jün­ger an die Auf­er­ste­hung. Die­ser Glaube ist wie folgt ent­stan­den: Die Jün­ger hin­gen an Jesus, auch nach sei­nem Tode. Ihr Glaube und ihre Begeis­te­rung hat mit Inbrunst das umfan­gen, was Jesus getan und gewirkt hatte, und so waren sie plötz­lich der Über­zeu­gung: Es kann nicht zu Ende sein, es muß irgend­wie wei­ter­ge­hen; Jesus ist auf­er­stan­den! Aus ihrem Glau­ben, aus ihrer Begeis­te­rung, aus ihrer Hin­gabe, aus ihrer Anhäng­lich­keit an Jesus ist der Glaube an die Auf­er­ste­hung her­vor­ge­spros­sen.

Das ist die eine Gruppe. Die andere Gruppe sucht die christ­li­che Deu­tung der Ereig­nisse nach dem Tode Jesu als irrig zu erwei­sen. An ers­ter Stelle ist zu nen­nen der evan­ge­li­sche Theo­loge Gott­lob Pau­lus. Nach ihm war Jesus am Kreuze nicht tot; er ist ledig­lich in einen Starr­krampf ver­fal­len. Diese Erstar­rung löste sich, als der Lan­zen­stich erfolgte, als Jesus in die Gra­bes­kühle kam, als man ihn ein­bal­sa­mierte, als eine Auf­fri­schung durch das Gewit­ter kam. Er wurde wie­der leben­dig und begeg­nete den Sei­nen als Wan­de­rer oder als Gärt­ner. Das ist die Schein­tod­hy­po­these. Die gebräuch­lichste Hypo­these ist jedoch die Visi­ons­hy­po­these, auf­ge­bracht von dem genann­ten David Fried­rich Strauß. Nach die­ser Visi­ons­hy­po­these haben die Jün­ger Hal­lu­zi­na­tio­nen gehabt. Hal­lu­zi­na­tio­nen sind Sin­nes­täu­schun­gen, Trug­wahr­neh­mun­gen. Wir wür­den sie auf deutsch als Ein­bil­dun­gen bezeich­nen. Es ent­spricht die­sen Vor­stel­lun­gen kein rea­ler Reiz von außen, son­dern diese angeb­li­chen Erschei­nun­gen wer­den von innen, aus dem eige­nen Her­zen, aus der Sehn­sucht des Her­zens her­vor­ge­trie­ben. Diese Visi­ons­hy­po­these ist im pro­tes­tan­ti­schen Lager weit ver­brei­tet und beginnt in der katho­li­schen Kir­che durch irr­leh­rende Theo­lo­gen Hei­mat­recht zu gewin­nen. Wir müs­sen uns um der Red­lich­keit unse­res Glau­bens, auch um der Fes­tig­keit unse­res Glau­bens mit den genann­ten Auf­stel­lun­gen befas­sen.

Was zunächst die Erschei­nun­gen angeht, so ist fest­zu­stel­len: Der Evan­ge­list Matt­häus berich­tet von zwei Erschei­nun­gen des Auf­er­stan­de­nen, näm­lich vor den Frauen am Grabe und vor den Elfen auf dem Berg in Gali­läa, wo er ihnen den Mis­si­ons­be­fehl gab. Der Evan­ge­list Mar­kus berich­tet von drei Erschei­nun­gen, näm­lich vor Maria Magda­lena, vor zwei Jün­gern und vor den Elfen. Lukas berich­tet von vier Erschei­nun­gen. näm­lich vor den Emmaus-Jün­gern, vor Petrus, vor den elf Jün­gern in Jeru­sa­lem und vor den elf Jün­gern in Betha­nien. Auch Johan­nes mel­det vier Erschei­nun­gen, näm­lich vor Maria Magda­lena, vor den Elfen ohne Tho­mas und vor den Elfen mit Tho­mas und vor sie­ben Jün­gern am See Tibe­rias. Die Apos­tel­ge­schichte erwähnt an vie­len Stel­len die Auf­er­ste­hung Jesu. In den Pre­dig­ten des Apos­tels Petrus und des Apos­tels Pau­lus wird immer wie­der die Auf­er­ste­hung, die wirk­li­che Auf­er­ste­hung Jesu, bezeugt durch Erschei­nun­gen, ange­spro­chen. So sagt zum Bei­spiel der Apos­tel Petrus: „Die­sen erweckte Gott am drit­ten Tag und ließ ihn erschei­nen nicht dem gan­zen Volk, son­dern den von Gott vor­her­be­stimm­ten Zeu­gen, uns, die wir mit ihm geges­sen und getrun­ken haben nach sei­ner Auf­er­ste­hung von den Toten.“ Oder in der Pre­digt des Apos­tels Pau­lus: „Gott aber erweckte ihn am drit­ten Tage von den Toten. Er erschien viele Tage hin­durch denen, wel­che mit ihm von Gali­läa nach Jeru­sa­lem hin­auf­ge­zo­gen waren, und diese sind nun­mehr seine Zeu­gen vor dem Volke.“ Der Apos­tel Pau­lus mel­det sechs Erschei­nun­gen, näm­lich ers­tens vor Petrus, zwei­tens vor den Elfen, drit­tens vor 500 Brü­dern, vier­tens vor Jako­bus, fünf­tens vor allen Apos­teln und sechs­tens vor ihm selbst. Es ist offen­kun­dig, daß Pau­lus ers­tens eine chro­no­lo­gi­sche Rei­hen­folge der Erschei­nun­gen anzielt, und zwei­tens, daß er kei­nes­wegs Voll­stän­dig­keit anstrebt. Denn sicher waren ihm die Erschei­nun­gen auch vor den Frauen, die er nicht erwähnt, und vor den Emmaus-Jün­gern bekannt.

Gegen diese Berichte von den Auf­er­ste­hungs­er­schei­nun­gen wer­den nun Ein­wände erho­ben. Man sagt, sie stimm­ten nicht über­ein, es gebe Uneben­hei­ten, Unstim­mig­kei­ten, Wider­sprü­che zwi­schen ihnen, und man zählt fol­gende angeb­li­che Wider­sprü­che auf: Die bei­den Evan­ge­lis­ten Mar­kus und Lukas berich­ten von drei Frauen, die zum Grabe gin­gen, Matt­häus von zwei Frauen, Johan­nes von einer Frau. Angeb­lich ers­ter Wider­spruch. Sodann berich­ten zwei Evan­ge­lis­ten von einem Engel, zwei andere von zwei Engeln, näm­lich Mar­kus und Matt­häus von einem Engel, Lukas und Johan­nes von zwei Engeln, die am Grabe waren. Angeb­lich zwei­ter Wider­spruch. Sodann steht im Evan­ge­lium des Mar­kus: „Die Frauen sag­ten nie­mand etwas davon, was sie an dem Grabe erlebt und erfah­ren hat­ten.“ Nach den ande­ren Evan­ge­lis­ten aber berich­te­ten sie den Apos­teln, was sie erlebt und erfah­ren hat­ten. Angeb­lich drit­ter Wider­spruch. Wei­ter mel­det Mar­kus, daß die Jün­ger skep­tisch waren, als sie die Kunde von der angeb­li­chen Auf­er­ste­hung Jesu hör­ten. Nach Lukas aber nah­men sie sie mit Freude ent­ge­gen. Angeb­lich vier­ter Wider­spruch.

Was ist zu die­sen angeb­li­chen Wider­sprü­chen, Unstim­mig­kei­ten, Uneben­hei­ten zu sagen? Was zunächst die Frauen angeht, die zum Grabe gin­gen, so war kein Evan­ge­list bestrebt, Voll­stän­dig­keit zu erzie­len. Ich bin über­zeugt, daß es noch mehr waren als drei. Aber man hat eben die Per­sön­lich­kei­ten ange­ge­ben, die in der Urge­meinde oder Tei­len der­sel­ben bekannt waren, zu denen viel­leicht beson­dere Bezie­hun­gen bestan­den. An ers­ter Stelle natür­lich die Frau, die am meis­ten Bedeu­tung in der Urge­meinde hatte, Maria Magda­lena. Ihr Gang zum Grabe wird von allen vier Evan­ge­lis­ten berich­tet und die Erschei­nung Jesu vor ihr ebenso. Daß Johan­nes, der nur von dem Gang Maria Magda­le­nas zum Grab berich­tet, davon wußte, daß er mehr Frauen waren, ergibt sich aus sei­nem Evan­ge­lium. Er berich­tet näm­lich, daß Maria Magda­lena ans Grab ging und den Stein vom Grab weg­ge­nom­men sah. Da eilte sie fort und kam zu Simon Petrus und dem ande­ren Jün­ger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: „Sie haben den Herrn aus dem Grabe genom­men, und wir wis­sen nicht, wohin sie ihn gelegt haben.“ Ja, wenn sie allein gegan­gen wäre, müßte sie ja sagen: Ich weiß es nicht; sie sagt: Wir wis­sen es nicht; ein Zei­chen dafür, daß Johan­nes, genau wie die ande­ren Jün­ger, Kunde davon hatte, daß meh­rere Frauen zum Grabe geeilt waren. Mit dem Wider­spruch ist es nichts.

Wenn Sie, meine lie­ben Freunde, die vie­len Berichte lesen, die über die letz­ten Tage der Reichs­kanz­lei im April 1945 erschie­nen sind, dann wer­den Sie fest­stel­len, daß die ver­schie­de­nen Bericht­er­stat­ter ganz ver­schie­dene Per­so­nen ange­ben, die sich an die­sem Ort befun­den haben. Natür­lich geben alle an, daß Hit­ler und seine Frau und Goeb­bels anwe­send waren. Aber wer sich sonst noch dort befand, das rich­tet sich nach dem Inter­esse und auch nach dem Gesichts­kreis des ein­zel­nen Bericht­er­stat­ters. Ein Arzt hat eine andere Rich­tung sei­ner Beob­ach­tung als ein SS-Mann, der ein Funk­ge­rät bedient. Des­we­gen wer­den die Berichte nicht unglaub­wür­dig, son­dern jeder berich­tet eben das, was ihm zugäng­lich war und was ihm wich­tig erschien. Ähn­lich ist es auch bei der Enge­ler­schei­nung. Wenn Sie von der Seite in eine Höhle hin­ein­schauen – das Grab Jesu war ja eine Höhle –, dann sehen Sie nicht das­selbe, wie wenn sie von vorn in das Grab hin­ein­schauen. Sie sehen, wenn Sie von vorn hin­ein­schauen, mehr, als wenn sie von der Seite hin­ein­bli­cken. So kann sich durch­aus erklä­ren, daß von einem Engel und von zwei Engeln die Rede war. Außer­dem gibt es noch eine andere Erklä­rung. Es hat näm­lich nur ein Engel gespro­chen, und auf die­sen einen, der Zeug­nis gab, kam es dem Bericht­er­stat­ter an. Der andere war dabei, aber er hat nicht gere­det. Es war kein Sprech­chor von Engeln, der sie anre­det. Infol­ge­des­sen hat­ten sie kei­nen Anlaß, von zwei Engeln zu spre­chen.

Was dann wei­ter die Mel­dung angeht, daß die Frauen es nie­man­dem sag­ten, so ist unschwer zu erklä­ren, wer damit gemeint ist. Nie­mand – das heißt nie­mand von den Frem­den, nie­mand von den Geg­nern und Hassern Jesu. Aber daß sie es den Apos­teln erzähl­ten, das ist doch selbst­ver­ständ­lich. Sie woll­ten es nie­man­dem von den Fein­den sagen, weil sie unter Umstän­den fürch­ten muß­ten, als Grab­räu­ber oder Ver­brin­ger des Leich­nams vor Gericht gezo­gen zu wer­den. Selbst­ver­ständ­lich haben sie es den Apos­teln gemel­det, und zwar mit gro­ßem Eifer. Ich kann nicht begrei­fen, wie man hier einen Wider­spruch fin­den will. Und ebenso ist es mit der angeb­li­chen Skep­sis der Jün­ger. Natür­lich – und Gott sei Dank – waren sie skep­tisch; denn dadurch haben sie sich erst über­zeugt von dem, was gesche­hen war. Ihre Skep­sis baut unse­ren Glau­ben auf. Sie waren keine leicht­gläu­bi­gen Phan­tas­ten, die auf irgend­eine Bot­schaft her­ein­fie­len, son­dern sie haben sich ver­ge­wis­sert. Sie sind selbst zum Grab geeilt, und sie haben gewar­tet, bis die Erschei­nun­gen des Auf­er­stan­de­nen ein­setz­ten. Sie waren also am Anfang miß­trau­isch, wur­den aber durch die Erschei­nun­gen über­zeugt.

Nun wird noch ein letz­ter angeb­li­cher Wider­spruch auf­ge­baut. Man sagt näm­lich, zwei Evan­ge­lis­ten berich­ten nur von Erschei­nun­gen in Gali­läa, näm­lich Mar­kus und Matt­häus, und zwei (Lukas und Johan­nes) berich­ten nur von Erschei­nun­gen in Judäa, also in Jeru­sa­lem. Daß die bei­den erst­ge­nann­ten Evan­ge­lis­ten von Erschei­nun­gen in Gali­läa berich­ten, hat einen guten Grund. Gali­läa war das hei­lige Land, gehei­ligt durch Wort und Werk und Wan­de­rung unse­res Herrn und Hei­lan­des. Hier hat er den Apos­teln seine Leh­ren gege­ben, hier hat er seine Wun­der gewirkt an dem kran­ken Knecht, an dem Lahm­ge­bo­re­nen und an vie­len ande­ren. Daher ist es nicht merk­wür­dig, daß hier, an die­ser hei­li­gen Stätte, wo sie ihren Hei­land und Meis­ter am ergrei­fends­ten erlebt hat­ten, auch die wich­tigs­ten Erschei­nun­gen gescha­hen. Aber diese gali­lä­i­schen Erschei­nun­gen schlie­ßen die judäi­schen Erschei­nun­gen kei­nes­wegs aus. Zunächst ein­mal steht uns dafür das Zeug­nis der Evan­ge­lis­ten Lukas und Johan­nes. Und es ist auch ganz selbst­ver­ständ­lich, daß, wenn die Erschei­nung am drit­ten Tage erfolgte, sie in Judäa gesche­hen mußte. Denn zu die­ser Zeit waren die Apos­tel noch gar nicht in Gali­läa. Wenn Lukas die Erschei­nung vor Petrus erwähnt und wenn Pau­lus ihm im 1. Korin­ther­brief zustimmt, daß als ers­ter Petrus die Erschei­nung hatte, dann muß diese Erschei­nung natür­lich am Auf­er­ste­hungs­tage und in Jeru­sa­lem, in der Stadt, aus der sich die Jün­ger noch nicht hin­aus­be­ge­ben hat­ten, gesche­hen sein. Es brauchte auch nicht, wie David Fried­rich Strauß meint, einen län­ge­ren Zeit­raum, damit die Apos­tel zu der Mei­nung kamen, Jesus sei auf­er­stan­den. Der län­gere Zeit­raum steht näm­lich nicht zur Ver­fü­gung. Das Zeug­nis aller Bericht­er­stat­ter ist ein­deu­tig: „Am drit­ten Tage auf­er­stan­den“. Das ist kein län­ge­rer Zeit­raum. In die­ser Zeit kann keine gewal­tige Umstim­mung der see­li­schen Lage erfol­gen. In die­ser Zeit kann man nicht seine Fas­sung wie­der­ge­win­nen, wenn man sie ver­lo­ren hatte, wenn nicht ein äuße­res Ereig­nis den Apos­teln zu Hilfe kam. Das eben ist durch die Erschei­nun­gen Jesu gesche­hen. Wenn Lukas nur Erschei­nun­gen in Judäa berich­tet, hat das einen guten Grund. Er hat näm­lich ein zwei­tes Buch geschrie­ben, die Apos­tel­ge­schichte. Und die Apos­tel­ge­schichte setzt mit Judäa ein. Er wollte in sei­nem Evan­ge­lium dort abschlie­ßen, näm­lich in Judäa, wo er in der Apos­tel­ge­schichte anfing, näm­lich in Judäa.

Meine lie­ben Freunde, wir haben kei­nen Grund, an der Wirk­lich­keit der leib­haf­ti­gen Auf­er­ste­hung unse­res Herrn und Hei­lan­des zu zwei­feln. Die Jün­ger haben immer und immer wie­der, wenn von der Auf­er­ste­hung Jesu die Rede war, gesagt: „Gott hat ihn auf­er­weckt; des­sen sind wir seine Zeu­gen.“ Sie haben dem Wort „Er ist auf­er­stan­den“ ein ande­res hin­zu­ge­fügt: „Er ist wahr­haft auf­er­stan­den.“ Ja, er ist wahr­haft auf­er­stan­den, näm­lich leib­haf­tig, und lebt in alle Ewig­keit.

Amen.

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May - Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens - www.Glaubenswahrheit.org“

Über Chris­tus als den Offen­ba­rer Got­tes ..


Noch ein­mal wol­len wir heute die Frage stel­len: Was dünkt euch von Chris­tus? Wer­den Sie bitte nicht unge­dul­dig und ihrer über­drüs­sig, denn sie ist die Frage aller Fra­gen. Auf diese Frage müs­sen wir eine Ant­wort fin­den, und zwar eine Ant­wort, die stich­hal­tig ist. Wenn Chris­tus nicht der Grund unse­res Lebens ist, dann ist ver­geb­lich unsere Pre­digt, dann ist ver­geb­lich unser Beten, dann ist ver­geb­lich unser Got­tes­dienst. Was dünkt euch von Chris­tus?

Heute wol­len wir die Ant­wort geben: Chris­tus ist der Offen­ba­rer Got­tes. In sei­nem Leben und Wir­ken hat zwei­fel­los das Kreu­zes­op­fer den ers­ten Rang. Aber Chris­tus ist eben nicht nur der Pries­ter, der sich opfert, er ist auch der Leh­rer, der die Wahr­heit Got­tes ver­kün­det. Er ist der Offen­ba­rer. Die unzu­gäng­li­che Wirk­lich­keit Got­tes ist durch ihn zugäng­lich gewor­den. In ihm wen­det der Vater im Him­mel sein Ant­litz der Mensch­heit zu, ja, er ist der auf Erden erschie­nene Gott. Wer von Chris­tus redet und die Gott­heit Christi nicht bekennt, der hat um ihn her­um­ge­re­det. Chris­tus ist der Offen­ba­rer Got­tes, weil er Gott sel­ber ist. Er kommt von Gott, er ist von Gott aus­ge­gan­gen, und er kommt in die Welt, um die Wahr­heit Got­tes den Men­schen zu kün­den. Des­we­gen beharrt er so auf dem Ver­kün­di­gen der Wahr­heit. Er ist die Wahr­heit selbst, und er bringt die Wahr­heit Got­tes, weil er am Her­zen des Vaters geruht hat. Jesus ist die offen­bare Wirk­lich­keit Got­tes. Das Wort Wahr­heit besagt näm­lich nicht nur, daß Jesus nichts Fal­sches sagt; das Wort Wahr­heit besagt, daß in ihm die Wirk­lich­keit Got­tes zugäng­lich ist. Er ist die offen­bare Wirk­lich­keit Got­tes in sei­nem Sein, in sei­nem Wir­ken und in sei­nem Wort. Drei­fach offen­bart er Gott: in sei­ner Per­sön­lich­keit als der mensch­ge­wor­dene Got­tes­sohn, in sei­nem Han­deln als der Herr über die Ele­mente und in sei­nem Reden als die Wahr­heit, die uns in ihm offen­bar ist.

Die Zeit­ge­nos­sen Jesu haben emp­fun­den, daß er anders redet als andere Men­schen. In Kapharnaum, in der Syn­agoge, hatte er gelehrt, und dann wird fest­ge­stellt: „Sie waren betrof­fen über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Macht hat und nicht wie die Schrift­ge­lehr­ten.“ Ähn­lich berich­tet uns der Evan­ge­list Johan­nes. Die Pries­ter hat­ten den Auf­trag gege­ben, Jesus fest­zu­neh­men, aber nie­mand legte Hand an ihn. Als die Die­ner dann zu den Ober­pries­tern kamen, da frag­ten sie: Warum habt ihr ihn nicht her­ge­führt? Die Die­ner ant­wor­te­ten: „Nie hat ein Mensch so gere­det, wie die­ser Mensch redet.“ Darin ist die Ein­zig­ar­tig­keit der Ver­kün­di­gung Jesu aus­ge­drückt. Er ist die Wahr­heit, weil er die offen­bare Wirk­lich­keit Got­tes ist.

Seine Ver­kün­di­gung ist Weis­heit. Oft und oft in der Hei­li­gen Schrift wird uns berich­tet, daß die Ver­kün­di­gung der Apos­tel nicht eige­nes Gemächte ist, son­dern Weis­heit, die sie von Chris­tus emp­fan­gen haben. „Wir ver­kün­den nicht Men­schen­weis­heit, damit das Kreuz Christi sei­ner Kraft nicht beraubt werde. Denn die Lehre vom Kreuz ist denen, die ver­lo­ren­ge­hen, Tor­heit, uns aber, die selig wer­den, ist sie Got­tes Kraft. Hat Gott nicht die Weis­heit die­ser Welt zur Tor­heit gemacht? Weil die Welt mit ihrer Weis­heit Gott nicht in sei­ner Weis­heit erkannte, hat es Gott gefal­len, durch die Tor­heit der Pre­digt die­je­ni­gen selig zu machen, die glau­ben.“ Das Wort Christi ist Weis­heit. Es ist eine Weis­heit ande­rer Art, als die Men­schen sie erfin­den. Es ist eine Weis­heit, die denen, die nicht glau­ben, wie Unver­stand klingt. Aber es ist eine Weis­heit, die denen, die geret­tet wer­den, Kraft ist, Kraft zum ewi­gen Leben. Die Weis­heit Christi ist der Welt unver­ständ­lich, aber sie ist der Weis­heit der Welt weit über­le­gen, und sie wird von Chris­tus aus­ge­legt. Er erklärt seine Weis­heit ver­bind­lich. In sei­nen Wor­ten legt er aus, wer er ist und was er tut.

Sein Wort ist ein Wort voll Kraft. Immer wie­der erle­ben wir, wie der Herr nur zu spre­chen braucht, und es geschieht. Ein Aus­sät­zi­ger bit­tet ihn, ihn rein zu machen: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“ Jesus ant­wor­tet: „Ich will. Sei rein!“ Der Haupt­mann ver­zich­tet dar­auf, daß Jesus in sein Haus kommt und sei­nen Knecht gesund macht. „Sprich nur ein Wort – auch aus der Ferne –, so wird mein Knecht gesund.“ Sein Wort ist Macht und Kraft. Sein Wort besitzt sakra­men­tale Bedeu­tung. Was sein Wort spricht, das schafft es.

Der Inhalt sei­ner Bot­schaft ist der fol­gende. Chris­tus ruft das Reich Got­tes aus, und durch sein Aus­ru­fen kommt es her­bei. Er will alle Men­schen in sei­nem Rei­che ver­sam­meln. Der Weg zum Anschluß an ihn ist der Glaube; wer an ihn glaubt, den zieht er in das gött­li­che Leben hin­ein, dem gibt er Anteil an sei­nem Leben. Und wer an ihn glaubt, dem ver­leiht er als Angeld des ewi­gen Lebens sei­nen Geist, und die­ser Geist wirkt in ihm und führt ihn durch die Fähr­nisse die­ser Zeit hin­durch. Der Inhalt der Bot­schaft Jesu ist der wahre Gott und der wahre Mensch. Durch Christi Bot­schaft wis­sen wir, wer Gott ist, und wis­sen wir, was der Mensch ist. Gott ist der drei­per­so­nale; er ist Liebe, aber auch Gerech­tig­keit; er ist Barm­her­zig­keit, aber auch Gericht; er gibt sich den Men­schen mit sei­nem Leibe auf Erden hin, um sie in sein Leben hin­ein­zu­zie­hen. Durch die Ver­kün­di­gung Jesu wird das Got­tes­bild von allem Natur­haf­ten und Natur­ge­bun­de­nen befreit. Es wird auch befreit von aber­gläu­bi­scher Furcht und törich­ter Angst. Ebenso ver­mit­telt uns Chris­tus das wahre Bild vom Men­schen. Der Mensch ist von uner­setz­ba­rem Wert. Er besitzt eine unsterb­li­che Seele. Er kann nie­mals Werk­zeug und Gebrauchs­ge­gen­stand wer­den. Wer diese Ver­kün­di­gung Jesu ernst nimmt, meine lie­ben Freunde, für den ist die Debatte über die Züch­tung von Embryo­nen, um mit ihnen kran­kes Leben zu hei­len, erle­digt; denn er weiß: In die­sen Embryo­nen lebt eine unsterb­li­che Seele, und diese Embryo­nen haben eine nicht dem Men­schen ver­füg­bare Würde. Die Debatte ist damit abge­schlos­sen. Chris­tus gibt uns das wahre Bild vom Men­schen. Der Mensch kommt zu sich selbst nur in der Gemein­schaft, aber er geht nicht in der Gemein­schaft auf. Das Wort ist falsch, das wir zwölf Jahre lang gehört haben: Du bist nichts, dein Volk ist alles. Nein, der Mensch hat eine unver­wech­sel­bare und uner­setz­bare Würde. Er ist nicht nur Atom in einer Gemein­schaft. Und er ist zur Voll­endung bestimmt, die Gott ihm schen­ken wird. Das ist der Inhalt der Bot­schaft Jesu; das ist der wesent­li­che Inhalt.

Das Wort, das Chris­tus spricht, ent­hüllt und ver­hüllt die Wirk­lich­keit Got­tes. Es nimmt teil am Geheim­ni­s­cha­rak­ter der Men­schwer­dung Christi. Daß die­ser Dop­pel­cha­rak­ter dem Worte Christi anhaf­tet, erken­nen wir daran, wenn er in Gleich­nis­sen spricht. Die Gleich­nisse die­nen ein­mal dazu, durch anschau­li­che Bil­der den Men­schen eine Ahnung vom Got­tes­rei­che zu ver­mit­teln. Doch die Gleich­nisse haben noch eine andere Bedeu­tung. Sie sol­len denen, die gläu­big sind, den Weg zur Wahr­heit Got­tes bah­nen. Aber sie sol­len auch denen, die sich ver­schlie­ßen, unver­ständ­lich blei­ben. Das Wort Christi ist ein ver­bind­li­ches Wort, denn es ist das Wort des Herrn. Die Men­schen sind also gehal­ten, es nicht nur zu hören, son­dern ihm zu gehor­chen. Sie sol­len in die­sem Worte wan­deln; sie sol­len nach die­sem Worte han­deln. Das Wort Christi ist ver­pflich­tend für alle Men­schen. Es ist nicht so, daß es gewis­ser­ma­ßen nur denen ein­geht, die die­selbe Weise des Den­kens und Emp­fin­dens haben, nein, es ist ein Wort, das für alle Men­schen ver­bind­lich ist und ver­bind­lich bleibt. Es ver­liert nichts von sei­ner Gül­tig­keit durch den Zeit­ab­lauf. Seine Worte blei­ben für immer beste­hen; denn er ist der Offen­ba­rer Got­tes, er ist der Leh­rer, der von Gott Kunde bringt. „Gott hat nie­mand geschaut“, heißt es im Johan­nes­evan­ge­lium. „Der Ein­ge­bo­rene, der Gott ist, der im Schoße des Vaters ist, er hat uns Kunde gebracht.“ Und eine weih­nacht­li­che Bot­schaft ist es, wenn im Hebrä­er­brief fei­er­lich die Ver­kün­di­gung anhebt: „Viel­mals und man­nig­fach hat einst Gott zu den Vätern durch die Pro­phe­ten gespro­chen. Jetzt hat er am Ende der Tage zu uns durch sei­nen Sohn gere­det, den er zum Erben über alles gesetzt hat, durch den er auch die Wel­ten geschaf­fen. Er, der Abglanz sei­ner Herr­lich­keit und das Eben­bild sei­nes Wesens, er, der auch das Welt­all trägt durch sein macht­vol­les Wort, hat Erlö­sung von den Sün­den gebracht und sich dann gesetzt zur Rech­ten der Majes­tät in den Höhen, so hoch erha­ben über die Engel, wie sein Name, den er als Erb­teil erhielt, den ihri­gen über­ragt.“

Es wird nicht bestrit­ten, daß es auch andere Offen­ba­rer gege­ben hat. Die Pro­phe­ten waren Trä­ger gött­li­cher Offen­ba­rung, und ihr Wort bleibt gül­tig. Aber sie sind kon­kur­renz­los über­bo­ten durch den Offen­ba­rer, den Gott am Ende der Tage gesandt hat, durch sei­nen Sohn. Er bringt die letzte Offen­ba­rung, die umfas­sendste, die end­gül­tige. Es ist das letzte Wort, das Gott zur Mensch­heit gespro­chen hat; es ist das Schluß­wort. Alles andere, was danach folgt, ist nur Ent­fal­tung die­ses Schluß­wor­tes. Es befreit uns vom Irr­tum. Das ist eine der wich­tigs­ten Funk­tio­nen, die die Ver­kün­di­gung Jesu hat. Sie befreit uns vom Irr­tum, vor allem in reli­giö­sen Din­gen. Wir müs­sen uns frei machen von dem rela­ti­vis­ti­schen Zug, der heute in der Gesell­schaft herrscht, als ob eben Wahr­heit über­all zu fin­den sei. Bruch­stü­cke der Wahr­heit mag es hie und da geben, aber die volle Wahr­heit ist nur bei Chris­tus zu fin­den. Er ist der Strom, auch wenn da und dort Tüm­pel lie­gen. Er ist das Licht, auch wenn da und dort ein Flim­mern ent­ge­gen­scheint. Er ist die Wahr­heit in Per­son als die offen­bare Wirk­lich­keit Got­tes.

Jetzt, meine lie­ben Chris­ten, sehen wir das Geheim­nis Christi. Er ist der Offen­ba­rer des Vaters, weil er der im Men­schen­kleid erschie­nene Got­tes­sohn ist. Wir blei­ben in der Kir­che nicht aus tra­di­tio­na­lis­ti­scher Anhäng­lich­keit, nicht weil wir von unse­ren Eltern in diese Kir­che ein­ge­führt wur­den, nicht weil wir Geschmack haben an gewis­sen reli­giö­sen Zere­mo­nien. Wir blei­ben in die­ser Kir­che, weil sie die Trä­ge­rin und Bür­gin der Wahr­heit ist.

Es war am Ölberge, als der Herr den Lei­dens­kampf kämpfte, und seine Jün­ger diese Stunde ver­schlie­fen. Da trat er zu ihnen und redete: „Steht auf! Wir wol­len gehen.“ Das ist ein Wort der Kraft gewe­sen. „Steht auf! Wir wol­len gehen.“ Die­ses Wort ist nie mehr ver­hallt. Das spricht Chris­tus auch heute zu sei­ner Kir­che: „Steht auf! Wir wol­len gehen.“ Und da sehen wir das Geheim­nis die­ser Kir­che. Sie ist eine Unzu­läng­lich­keit, sie ist manch­mal ein Ärger­nis. Aber Chris­tus hat zu ihr gesagt: „Steht auf! Wir wol­len gehen.“ Wir wol­len zusam­men gehen. Er geht mit sei­ner Kir­che. Und so wol­len wir diese Kir­che nicht ver­las­sen, son­dern wol­len mit ihr wei­ter­zie­hen auf dem Wege, bis wir ange­kom­men sind am Ziele.

Amen.

Mit freundlicher Genehmigung „Professor Georg May "Über Chris­tus als den Offen­ba­rer Got­tes" www.Glaubenswahrheit.org“